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|                                                                 | Willkommen auf der Autoren-Interview-Homepage mit Rebecca Abe |
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InterviewName Rebecca Abe Alter und Wohnort Geboren 1967, lebt bei München Internet www.r-abe.de und Blog www.lailatonka.blog.de Welche/s Berufsausbildung / Studium besitzen Sie? Mittlere Reife, Grafik-Design-Studium. Was/Wer hat Sie zum Schreiben gebracht? Mein Vater, der Maler ist, was ich auch immer werden wollte, und der schon immer viel gelesen hat, hat in mir die Leidenschaft für Bücher geweckt. Wie haben Sie das Schreiben gelernt? Ich habe Volkshochschulkurse besucht und alle Schreibratgeber durchgearbeitet. Wie kamen Sie zu diesem Thema? Die Fugger von Augsburg, die berühmteste Kaufmannsfamilie des Mittelalters und der frühen Neuzeit, hat mich schon immer fasziniert. Sie arbeiteten sich von einfachen Webern zu adeligen Bankiers hoch, gaben dem Kaiser und ausländischen Königen Kredit. Nur was war mit den Frauen der Fugger, wie lebten sie, und gab es über sie keine Geschichte zu erzählen? Ich begann zu recherchieren und stieß durch Martha Schads Buch: Frauen im Hause Fugger auf die Lebensgeschichte von Anna Jakobäa Fugger. Als vierzehnjährige wurde sie gegen ihren Willen von ihrer Familie zwanzig Jahre ins Kloster gesperrt und schaffte es schließlich sich selbst zu befreien. Wie gestalten Sie das Schreiben? Was ist Ihnen wichtig? Mit meinem Mann, Thomas, denke ich mir die Geschichte aus. Dann schreibe ich sie mit der Hand und einem Füller auf, fülle so viele Bücher mit Skizzen und Notizen. Erst wenn die Rohfassung handschriftlich festgehalten ist, tippe ich sie in den Computer, drucke sie aus, überarbeite sie und das viele Male, bis der Text fertig ist. Wie wird die Geschichte gefunden? Natürlich fließen eigenen Erlebnisse ein, bestimmte Charaktereigenschaften von Personen, die ich beobachtet habe oder die ich kenne. In jeder Figur steckt auch ein bisschen was von mir selbst und dem was ich erlebt habe. Wie entsteht und entwickeln sich die Protagonisten/Geschichte? Bei IM LABYRINTH DER FUGGER war die wahre Lebensgeschichte von Anna Fugger der rote Faden durch das Buch. Aber es sind ja nur die Eckdaten ihrer Person bekannt, was sie mochte, wie sie lebte und nach was sie strebte, das habe ich mir (auch mit Hilfe von Recherche) erschrieben. Manchmal habe ich die Charaktere gleich vor Augen, manchmal nicht. Meist sind die Bösewichte, die Antagonisten aber sehr dominant. Sie reden mit mir, so z. B. Pater Canisius, der Exorzist und Domprediger, der mithalf Anna Fugger ins Kloster zu bringen. Er plapperte ständig als ich schrieb. Ja, ich habe einen Handlungsplan, bevor ich mit der Rohfassung beginne. Sind Sie aufgeregt bevor Sie anfangen bzw. den ersten Satz schreiben? An den ersten Satz erinnere ich mich nicht, denn ich kritzele ständig irgendwelche Zettel voll. Und der erste Satz im Buch ist selten der erste im Manuskript. Wie und wann entstand der Wunsch an die Öffentlichkeit zu gehen? Als meine erste Kurzgeschichte durch einen Wettbewerb in einer Anthologie landete und die nächste auch. Das bestärkte mich, mich an einen längeren Text wagen und einen Roman zu versuchen. Sieben Jahre später erschien mein erster Roman: „Das Gedächtnis der Lüge“. Wie haben Sie einen Verlag gefunden? Indem ich mich beim Gmeiner Verlag mit dem Manuskript beworben habe.. Wie viel Zeit räumen Sie dem Schreiben bzw. wie binden Sie es in Ihren Alltag ein? Gibt es einen bestimmten Rhythmus? Inzwischen bin ich freiberufliche Schriftstellerin, schreibe von morgens bis abends. Vorher war ich freiberufliche Illustratorin, da habe ich von morgens bis abends gezeichnet. Leben Sie davon oder haben Sie noch einen anderen Beruf? Ich lebe vom Schreiben, ab und zu illustriere ich noch. Der Stadtplan und die Vignetten von „Im Labyrinth der Fugger“ stammen von mir. Vermitteln Sie Ihre (Schreib-)Kenntnisse und Erfahrungen z. B. in Form von Kursen weiter? Nein. Welchen Stellenwert nimmt das Schreiben bei Ihnen ein? Nach meiner Familie den größten. Was machen Sie, wenn Ihnen mal nichts einfällt? Haben Sie Tricks/Übungen gegen Schreibblockaden? Ich rede mit meinem Mann über das Schreibproblem. Haben Sie noch andere Hobbys / Interessen? Welche? Lesen, Radfahren, Malen. Wie verbringen Sie Ihren Urlaub? Lesend und Schreibend. Was wünschen Sie sich für die Zukunft; welche Pläne haben Sie noch? Ich hoffe, dass mir nie die Ideen ausgehen und möchte möglichst noch viele spannende Geschichten aufschreiben. Mein erster Thriller, der in der Gegenwart spielt, erscheint im November diesen Jahres unter meinem zweiten Autorennamen Stephanie Fey im Heyne Verlag und heißt „Die Gesichtslosen“. oben      Home |
BuchvorstellungenInhalt: Ein Renaissance-Thriller auf den Spuren von Anna Jakobäa Fugger, die sich von einer künstlerisch begabten Träumerin zu einer eigenwilligen, starken Frau entwickelt und ein verbrecherisches Komplott innerhalb der eigenen Familiendynastie aufdeckt. Beste Unterhaltung für Fans spannender Historienromane!Augsburg Ende des 16. Jahrhunderts. Nach dem Tod des mächtigen Anton Fugger wird dessen Millionenvermögen gleichmäßig auf alle Nachkommen verteilt. Christoph Fugger, ein Egoist und Frauenfeind, will die Kinder seines Bruders Georg Fugger ins Kloster bringen lassen, um die Zahl der Erben zu dezimieren. Dazu verbündet er sich mit dem Jesuiten Petrus Canisius. Nur Georg Fuggers Tochter Anna ahnt, welch perfides Spiel der Augsburger Domprediger treibt -- oder E-Book -- |