Autoren-Interview


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Willkommen auf der Autoren-Interview-Homepage von und mit Thomas Augspurger

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    Interview


    Name
    Thomas Augspurger

    Alter und Wohnort
    Geboren im Jahr 1970; lebt in Frankfurt am Main

    Internet
    www.konstruktivberaten.de

    Welche/s Berufsausbildung / Studium besitzen Sie?
    Nach meiner Ausbildung und Tätigkeit als Bankkaufmann habe ich Psychologie und BWL in Mannheim studiert. Im Anschluss habe ich noch eine Ausbildung zum systemischen Prozessberater und Coach erfahren.

    Was/Wer hat Sie zum Schreiben gebracht?
    Bereits im Studium habe ich gerne Texte verfasst. Es gab kein „Vorbild“ im eigentlichen Sinne, das Schreiben hat sich aus meiner Tätigkeit heraus „natürlich“ entwickelt.

    Wie haben Sie das Schreiben gelernt?
    Ich bin autodidaktisch an das Thema herangegangen. Wichtig war und ist für mich, teilweise auch komplexe, Sachverhalte einfach und motivierend darzustellen. Ich fand es immer furchtbar, wenn sich sogenannte Experten „hinter“ Fachvokabular versteckt haben. Von daher freue ich mich sehr über das Feedback, dass meine Bücher verständlich geschrieben sind und Spaß machen.

    Wie kamen Sie zu diesem Thema?
    Über die Jahre meiner Trainings- und Beratungsarbeit ist mir immer wieder aufgefallen, dass es ein grundlegendes „Thema“ unter der sichtbaren Oberfläche gibt, das für meine Teilnehmer wesentlich war: Gelassenheit. Unabhängig davon, ob das Trainingsthema Führung, Kommunikation oder auch anders hieß, kam immer wieder die Einsicht auf, dass man schwierige Situationen besser meistern kann, wenn man mit „mehr“ Gelassenheit ausgerüstet ist.

    Wie gestalten Sie das Schreiben? Was ist Ihnen wichtig?
    Beim Schreiben teile ich das Projekt meistens in drei Phasen auf: 1) Idee strukturieren und ein Abstract erstellen, welches potentiellen Verlagen vorgelegt werden kann. Es handelt sich hierbei um die Grundidee und eine „Schreibprobe“ von ca. 40 Seiten. Wenn es irgendwie möglich ist, mache ich hierfür eine Woche Urlaub und schreibe dort ohne Ablenkung. Bevorzugt mit Labtop am Meer. Die zweite Phase findet oftmals parallel zu meiner täglichen Trainings- und Beratungstätigkeit statt. Das bedeutet, dass ich nach dem Arbeitstag oder im Rahmen von Bürotagen schreibe. Dies gestaltet sich natürlich immer etwas schwierig, weil man keine größeren, zusammenhängenden Einheiten entwickeln kann und immer wieder neu ins Thema finden muss. Phase drei dient dem „Feinschliff“ und Abschluss, den ich gerne wieder im Rahmen eines Kurzurlaubes gestalte.

    Wie und warum wurde gerade dieser Ratgeber geschrieben?
    Ich habe den Ratgeber geschrieben, weil ich erfahren habe, dass man mit relativ „einfachen“ Mitteln dafür sorgen kann, dass es einem besser geht. Ich erlebe es immer wieder als außerordentlich bereichernd, wenn meine Klienten mehr Leichtigkeit entwickeln; das gibt mir ganz „egoistisch“ auch ein gutes Gefühl.

    Sind Sie aufgeregt bevor Sie anfangen bzw. den ersten Satz schreiben?
    Nein; die Bücher stehen als Konzept immer schon in meinem Kopf fest. Das „Schreiben“ beginnt lange schon vor dem eigentlichen „Tippen“. Ich warte solange, bis das Buch quasi aus mir rausrutscht. Dann ist es nicht Aufregung als Emotion, sondern eher Erleichterung verbunden mit Aktivität, dass das Ganze nun konkret wird.

    Wie und wann entstand der Wunsch an die Öffentlichkeit zu gehen?
    Ich bin ja im Rahmen meiner Trainings und Beratungen immer schon in der „Öffentlichkeit“. Das Schreiben ist hier lediglich als anderes Medium zu verstehen. Interessanterweise habe ich von Teilnehmern, die auch bereits eines meiner Bücher gelesen haben, bevor sie mein Seminar besuchten, schon die Rückmeldung erhalten, dass sie meine „Stimme“ beim Lesen hören, so dass die Seminarpraxis, bei der ich bspw. auch Geschichten erzähle, sich ähnlich bis identisch „anhört“, wie auch meine Texte.

    Wie haben Sie einen Verlag gefunden?
    Ich habe mein Konzept plus Schreibprobe (siehe oben) verschiedenen Verlagen zugesandt. Mein erstes Buch habe ich damals als „book on demand“ heraus gebracht. Über diesen Weg bin ich auch mit anderen Verlagen ins Gespräch gekommen. Viel passiert hier zufällig. Ich habe mein erstes Buch einem Verlag angeboten, der dieses Konzept nicht verlegen wollte, weil es damals nicht in die Verlagslinie passte. Nach einem Jahr hat sich jedoch der Verlag gemeldet und gefragt, ob ich eine Auftragsarbeit schreiben möchte. Je mehr man hier Kontakte knüpft und natürlich auch erfolgreiche Projekte vorzuweisen hat, desto schneller kann man neue Ideen auch anbringen und testen. Als Einstieg jedoch, sollte man sich nicht von Absagen frustrieren lassen, sondern eventuell auch die Möglichkeit des Eigenverlags oder book on demand erwägen, wenn man von der Sache überzeugt ist.

    Wie viel Zeit räumen Sie dem Schreiben bzw. wie binden Sie es in Ihren Alltag ein? Gibt es einen bestimmten Rhythmus?
    In der Phase zwei (siehe oben) gibt es leider kaum Rhythmen; ich habe mir angewöhnt, zu schreiben, wenn ich Lust habe. In diesen Phasen bin ich dann auch sehr produktiv und vergesse auch gerne mal die Zeit. Wenn ich keine Lust habe, ist es eine viel schlimmere Quälerei. Von daher vertraue ich darauf, dass die Lust wieder kommt und schreibe konsequent nicht, wenn sie nicht vorhanden ist.

    Leben Sie davon oder haben Sie noch einen anderen Beruf?
    Ich lebe von meinen Trainings- und Beratungsaufträgen. Diese „leben“ jedoch auch von meiner Präsenz, die wiederum auch von Schreiben „lebt“. Insofern ist Schreiben und mein sonstiges Sein symbiotisch verknüpft.

    Vermitteln Sie Ihre (Schreib-)Kenntnisse und Erfahrungen z. B. in Form von Kursen weiter?
    Nein.

    Welchen Stellenwert nimmt das Schreiben bei Ihnen ein?
    Einen niedrigeren im Vergleich zu Präsenzveranstaltungen.

    Was machen Sie, wenn Ihnen mal nichts einfällt? Haben Sie Tricks/Übungen gegen Schreibblockaden?
    Wie oben erwähnt: nicht schreiben, sondern es mir gut gehen lassen. Die Lust kommt wieder und damit auch die Ideen. Unter „Druck“ gedeiht nichts.

    Haben Sie noch andere Hobbys / Interessen?
    Mein Beruf ist auch großes Hobby. Ich betreibe außerdem Kampfsport, fahre gerne Motorrad und liebe das Pokerspiel.

    Wie verbringen Sie Ihren Urlaub?
    Sehr unterschiedlich; manche als Arbeitsurlaube (siehe oben) oder oftmals „Roadtrips“.

    Was wünschen Sie sich für die Zukunft; welche Pläne haben Sie noch?
    Mit meinem Arbeitsschwerpunkt habe ich auch meine Berufung gefunden; hier möchte ich nichts ändern. Da ich von den Inhalten, die ich anbiete, sehr überzeugt bin, wünsche ich mir noch eine größere Vermittlungs-Reichweite.

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    Buchvorstellungen


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