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|                                                                 | Willkommen auf der Autoren-Interview-Homepage mit Dr. Udo Baer |
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InterviewName Dr. Udo Baer Alter und Wohnort Lebt in Neukirchen-Vluyn Internet www.therapie-kreativ-baer.de Welche/s Berufsausbildung / Studium besitzen Sie? Diplompädagoge, Kreativer Leibtherapeut, Dr. phil. Was/Wer hat Sie zum Schreiben gebracht? Meine Frau Gabriele Frick-Baer. Wir verfassen die meisten Bücher gemeinsam. Wir sind seit über 25 Jahren als Therapeut/in tätig und unterrichten kreativ-therapeutische Verfahren in Seminaren, Vorträgen und mehr. Dabei müssen wir immer wieder viel erklären. Wir sind der Meinung, dass unsere Klient/innen verstehen sollten, was in ihnen passiert und was in der Therapie geschieht - ohne Latein oder Englisch zu können. So schreiben wir auch. Dazu kommt, dass wir viele neue Methoden und Modelle entwickelt haben, die wir in den Fachbüchern entwickelt haben. Vor vielen Jahren begannen dann andere Menschen uns zu bitten, doch einmal unsere Erfahrungen und Geschichten rund um die Gefühle auch für Nicht-Therapeut/innen aufzuschreiben, also für alle, die sich für Gefühle interessieren. So entstand die „Bibliothek der Gefühle“. Wie haben Sie das Schreiben gelernt? Durch das Ausprobieren. Und durch Rückmeldungen. Wir geben unsere Texte vor der Veröffentlichung immer mehreren anderen und bitten um kritische Rückmeldungen. Wie kamen Sie zu diesem Thema? Die Themen begegnen uns in der therapeutischen Praxis oder als Fragen in Seminaren und Vorträgen. Wie gestalten Sie das Schreiben? Was ist Ihnen wichtig? Wir legen zu jedem möglichen Thema Hängeregister an und sammeln Notizen, Artikel, Kurzberichte aus unserer Praxis usw. Dann diskutieren wir ein Buchthema und machen eine grobe Gliederung (die sich oft mehrmals verändert). Dann schreibt eine/r von uns einen Rohentwurf für die ersten Kapitel, die oder der andere überarbeitet, dann wird zusammen redigiert und diskutiert, dann wieder überarbeitet usw. Wie wird die Geschichte gefunden? Die Geschichten sind anonymisierte Praxiserfahrungen aus Alltag und Therapie. Wie und warum wurde gerade dieser Ratgeber geschrieben? Wir bekommen viele Fragen gestellt und Wünsche geäußert. Wir schreiben Ratgeber, wenn wir meinen, zu dem Thema etwas zu sagen zu haben. Sind Sie aufgeregt bevor Sie anfangen bzw. den ersten Satz schreiben? Eher wenn der Text fertig ist und andere ihn zum ersten Mal lesen. Wie und wann entstand der Wunsch an die Öffentlichkeit zu gehen? Das erste Buch schrieben wir, weil wir merkten, dass andere Leute anfingen, Methoden zu veröffentlichen, die wir entwickelt haben. Wie haben Sie einen Verlag gefunden? Gesucht und überlegt, welche Verlage mag ich. Wie viel Zeit räumen Sie dem Schreiben bzw. wie binden Sie es in Ihren Alltag ein? Gibt es einen bestimmten Rhythmus? Das ist stoßweise. Leben Sie davon oder haben Sie noch einen anderen Beruf? Das Schreiben der mittlerweile über 25 Bücher ist zwar nebenberuflich, doch da die beruflichen Erfahrungen einfließen, ist das nicht strikt zu trennen. Vermitteln Sie Ihre (Schreib-)Kenntnisse und Erfahrungen z. B. in Form von Kursen weiter? Nein. Welchen Stellenwert nimmt das Schreiben bei Ihnen ein? Es macht Spaß, zumindest am Anfang, die ersten zwei, drei Versionen eines Textes, und es gehört für mich mittlerweile zum Alltag. Es ist auch eine Art Psychohygiene, um Gedanken und Erfahrungen zu sortieren und „loszuwerden“. Was machen Sie, wenn Ihnen mal nichts einfällt? Haben Sie Tricks/Übungen gegen Schreibblockaden? Wenn mir nichts einfällt, schreibe ich nicht. Haben Sie noch andere Hobbys / Interessen? Welche? Ja, viele. Vor allem Lesen, unsere Tiere, spielen ... Wie verbringen Sie Ihren Urlaub? Einen Monat im Jahr ganz raus aus allem. Was wünschen Sie sich für die Zukunft; welche Pläne haben Sie noch? Ich habe mehr Pläne, auch Schreibpläne, als in meine Lebensspanne passen. Deshalb v. a.: Gesundheit. Sie suchen etwas anderes? oben      Home |
Buchvorstellungen - eine AuswahlInhalt: Jedes einzelne Gefühl verwandelt die ganze Welt dieser Satz des Philosophen Jean Paul Sartre beschreibt treffend die Bedeutung der Gefühle für unser Leben und den Lauf der Welt. Im ersten Buch ihrer Bibliothek der Gefühle stellen die Autoren rund sechzig Gefühle von Angst bis Zuversicht vor. Dabei folgen sie der Vorstellung, jedes dieser Gefühle wäre ein individuelles Wesen, das sie befragen: Wer bist Du, was sind deine versteckten Seiten? Wofür bist du gut, was ist dein Sinn und Nutzen? Und: wovor hast Du Angst, was bringt Gefühle dazu, zu verblassen oder ganz zu verschwinden. Im zweiten Teil, der Grammatik der Gefühle werden dann die Beziehungen der Gefühle untereinander beschrieben mit der Absicht, unser Verständnis der menschlichen Gefühlswelt zu vertiefen. --- oder als E-Book ---
Inhalt: Man muss nicht allein sein, um sich einsam zu fühlen. Man kann zu zweit oder bei Freunden sein, mitten in einer Menschenmenge stehen und sich trotzdem einsam und innerlich leer fühlen. Es gibt viele Arten von Einsamkeit und es gibt viele Wege hinaus. Die Autoren beschreiben fünf unterschiedliche Facetten des Einsamkeitsgefühls und weisen auf mögliche Ursachen hin. Aus ihrer therapeutischen Arbeit heraus zeigen sie, was gegen Einsamkeit hilft und zurück in ein Leben führt, das einen authentischen Austausch mit anderen bietet. »Erwarten Sie von uns keine einfachen Rezepte. Wege aus der Einsamkeit sind nicht einfach. Aber wir können Ihnen helfen, den Weg zu erkennen, der Sie in die Einsamkeit geführt hat und den, der Sie wieder herausführt.«
Inhalt: Traumatisierte Menschen haben oft alle psychische Kraft dazu verwendet, ihre Erfahrungen, Kriegstraumata und sexuelle Gewalterfahrungen, in sich einzukapseln und vor sich und den anderen zu verstecken und sie schweigen. Oder sie wollen andere nicht belasten - und sie schweigen. Eltern werden so gegenüber ihren Kindern zu Botschaftern des Schweigens. Auch wenn dies menschliche und verständliche, oftmals fürsorgliche Bewältigungsstrategien des Schreckens sind, so sorgt gerade das Schweigen dafür, dass die Traumata an die nächsten Generationen mit nachhaltigen Folgen weitergegeben werden. Wie dieser Prozess wirkt und woran sich die Traumweitergabe zeigen kann, beschreibt das Autorenpaar ebenso wie die möglichen therapeutischen Hilfen. Zahlreiche Interviews mit Betroffenen der zweiten Generation sowie die Auswertung langjähriger therapeutischer Erfahrungen machen dieses Buch zu einer wertvollen Hilfe für Therapeut/innen und andere professionelle Fachkräfte. oben      Home |