Autoren-Interview


                                                                A ~ B ~ C-D ~ E ~ F ~ G ~ H ~ I-J ~ K ~ L ~ M ~ N ~ O-P ~ Q-R ~ S ~ T ~ U ~ V ~ W ~ X-Z
                                                               

Willkommen auf der Autoren-Interview-Homepage mit Guido M. Breuer

Rubrik


  • Romane


  • Krimi


  • Ratgeber (Gesundheit, Lebenshilfe u. a.)


  • Beruf (Coaching, Organisation u. a.)


  • Impressum

    Home


    Partnerprogramme:

    designers-heaven.de (schöne Notizbücher, Stifte + Geschenke)
    Geschenke online kaufen

    Interview


    Name
    Guido M. Breuer

    Alter und Wohnort
    Geboren 1967, lebt in der Eifel (NRW)

    Internet
    www.guido-m-breuer.de

    Welche/s Berufsausbildung / Studium besitzen Sie?
    Zuerst Ausbildung zum Bankkaufmann, dann Studium der Wirtschaftswissenschaften und Arbeit als Unternehmensberater.

    Was/Wer hat Sie zum Schreiben gebracht?
    Ich schreibe fiktionale Texte, seit ich Buchstaben auseinanderhalten und zusammenfügen kann. Der Schritt zum Schreiben mit dem Ziel der Veröffentlichung entstand allerdings erst viel später, bei einer krankheitsbedingten Auszeit aus dem erlernten Beruf.

    Wie haben Sie das Schreiben gelernt?
    Ich bin Autodidakt, habe nie einen Kurs für kreatives Schreiben oder ähnliches besucht. Die Grundlage war ein unfassbarer Bücherkonsum in der Kindheit und dass ich sehr früh begonnen habe, eigene Texte zu schreiben. Ich hatte allerdings einen sehr engagierten Deutschlehrer in der Schule, der mich unterstützt und meine ersten längeren Erzählungen lektoriert hat.

    Wie kamen Sie zu diesem Thema?
    Krimis und Thriller sind eine wunderbare Plattform, den Leser auf unterhaltsame Art in psychologisch und gesellschaftlich relevante Fragestellungen zu werfen. Unsere Welt ist voll von Opfern, Tätern, Mitwissern und Wegsehern. Die Realität ist dabei meist boshafter und brutaler als das, was ich dann dem Leser zumute.

    Wie gestalten Sie das Schreiben? Was ist Ihnen wichtig?
    Ich schreibe nur per Tastatur, am PC oder Laptop, bevorzugt im Garten an der frischen Luft oder in meinem Schreibzimmer, aber ich brauche Ruhe. Kaffeehausschreiben ist meine Sache nicht.

    Wie wird die Geschichte gefunden?
    Ich frage mich ständig, was mich und andere Menschen momentan umtreibt, beeindruckt, dabei aber auch ängstigt oder erschreckt. Das Überangebot solcher Themen ist an sich ebenfalls schon wieder beängstigend, aber für den Krimiautor natürlich wunderbar. Unsere Welt ist derart gestrickt, dass die Geschichten nicht etwa unter größter Anstrengung gefunden werden müssen. Sie springen mich täglich an.

    Wie entsteht und entwickeln sich die Protagonisten/Geschichte?
    Ich bin ein Planer. Bevor der eigentliche Schreibprozess beginnt, werden Handlung und Figuren erst grob, dann immer feiner geplant, bis eine exakte Szenenabfolge vorliegt. Die Handlungsabfolge, die Figuren, ihre Entwicklung im Laufe der Handlung und ihre ebenfalls dynamischen Beziehungen untereinander bedingen und beeinflussen sich natürlich gegenseitig. Wenn ich den ersten Satz schreibe, weiß ich, wer mit wem warum in Szene 26 spricht und wozu das in Szene 33 führt. Und natürlich weiß ich von Anfang an, wer der Mörder ist ...

    Sind Sie aufgeregt bevor Sie anfangen bzw. den ersten Satz schreiben?
    Wenn sich ein Thema eingebrannt hat und ich den Plot entwickle, ist das schon ein etwas fiebriger Zustand. Das legt sich aber sehr schnell, weil ich bei der Entwicklung des Plots und der Figuren sehr analytisch und geplant vorgehe. Wenn dann die eigentliche Schreibphase beginnt, bin ich sehr ruhig, denn es ist ja alles bekannt. Spannend ist dann trotzdem die sprachliche Umsetzung, denn Literatur ist für mich vor allem Kunsthandwerk der Sprache, und nicht in erster Linie spannendes Erzählen einer Abfolge von Geschehnissen.

    Wie und wann entstand der Wunsch an die Öffentlichkeit zu gehen?
    Mit dem Entstehen des ersten Krimis, für den ich lange recherchiert und hart gearbeitet habe, um eine mir genügende Textqualität zu erreichen, dachte ich, das sei viel zu viel harte Knochenarbeit, um das Ergebnis für mich zu behalten.

    Wie haben Sie einen Verlag gefunden?
    Ich habe einige Verlage angeschrieben mit einer Leseprobe, einem Exposé und einem Marketingkonzept, in dem ich kurz und schlüssig dargelegt habe, welchen Leserkreis man warum mit diesem Text erreichen kann. Nach drei Gesprächen mit Verlegern hatte ich dann mit Ralf Kramp und seinem KBV-Verlag den richtigen Partner für meine Eifelkrimi-Serie um „Opa Bertold“ gefunden.

    Wie viel Zeit räumen Sie dem Schreiben bzw. wie binden Sie es in Ihren Alltag ein? Gibt es einen bestimmten Rhythmus?
    Einen bestimmten Rhythmus habe ich nicht. Manchmal schreibe ich einen Tag und eine Nacht durch, in manchen Phasen täglich nur eine Stunde. Am produktivsten bin ich am Abend, wenn es still wird und das übrige Deutschland vor dem Fernseher abhängt.

    Leben Sie davon oder haben Sie noch einen anderen Beruf?
    Ich übe neben dem Schreiben immer noch den Beruf des Unternehmensberaters aus. Projektmanagement, Geschäftsprozesse optimieren und Software-Entwicklungen betreuen. Nicht ganz so trocken, wie man denken mag.

    Vermitteln Sie Ihre (Schreib-)Kenntnisse und Erfahrungen z. B. in Form von Kursen weiter?
    Ich habe ein eigenes Konzept für die Vermittlung des „kreativen Schreibens“ entwickelt, aber noch keine Kurse durchgeführt. Das wird kommen.

    Welchen Stellenwert nimmt das Schreiben bei Ihnen ein?
    Es ist Hobby, Beruf und Berufung. Ohne das Schreiben kann ich mir mein Leben nicht vorstellen. Es ist beglückend, wirft mich von der höchsten Verzückung in tiefste Verzweiflung und zurück. Vielleicht ist es auch einfach nur das einzige, was ich wirklich kann und immer schon tun wollte. Sehr einfach eigentlich.

    Was machen Sie, wenn Ihnen mal nichts einfällt? Haben Sie Tricks/Übungen gegen Schreibblockaden?
    Schreibblockaden kenne ich nicht. Es kommt vor, dass der Schreibfluss stockt. Das ist dann immer ein Zeichen, dass ich einen Aspekt der Geschichte noch nicht ganz geistig durchdrungen habe oder mir das sprachliche Mittel noch fehlt, den gewünschten Ausdruck hervorzubringen. Solche Momente bringen mich weiter, denn nach der Lösung des Problems bin ich als Schriftsteller besser geworden. Der Text auch.

    Haben Sie noch andere Hobbys / Interessen? Welche?
    Ich treibe gerne Sport. Tennis, Joggen, Mountainbiken und Bergsteigen.

    Wie verbringen Sie Ihren Urlaub?
    Was ist das? Ach so, wegfahren, um mal was anderes zu sehen. Am liebsten schöne Natur, bevorzugt Berge. Aktiv sein. Fremde Eindrücke aufnehmen. Menschen kennen lernen, die ganz anders leben als ich. Gerne mache ich auch mit meiner Frau Kurzreisen übers Wochenende in interessante Städte oder landschaftlich reizvolle Ecken in Deutschland. Solche Exkursionen sind für mich immer auch Recherche. Kamera und Laptop immer dabei.

    Was wünschen Sie sich für die Zukunft; welche Pläne haben Sie noch?
    Bis jetzt habe ich einige Krimis veröffentlicht, die eher meine humoristische Seite zeigen. Cosy sozusagen. Mit meinem Agenten Lars Kossack arbeite ich zurzeit an der Veröffentlichung von Thrillern der härteren, düsteren Sorte. Zukünftig möchte ich beide Spielarten regelmäßig bedienen. Stilistisch möchte ich mich ständig weiterentwickeln. Vor allem nach dem Grundsatz: Mit einfachen Worten komplizierte Dinge ausdrücken. Kopf, Herz und Bauch mit einem knappen Satz treffen. Romane schreiben, die die Dichte einer guten Kurzgeschichte aufweisen. Kurzgeschichten wie Gedichte schreiben. Form und Inhalt in perfekte Übereinstimmung bringen. Also vermutlich mehr Pläne, als ich in einem Leben verwirklichen kann ...

    oben      Home

    Buchvorstellungen


  • Alte Narben


  • Inhalt:
    Es herrscht Aufruhr in der beschaulichen Eifeler Seniorenresidenz Burgblick, und Opa Bertold steckt seine Nase wieder einmal in Dinge, die ihn eigentlich nichts angehen: Schließlich wurde einer seiner Mitbewohner im Nideggener Kurpark brutal ermordet. Warum wurde der hochbetagte Mann wie ein Hund erschlagen und anschließend verstümmelt? Hat möglicherweise der geheimnisvolle Alte, der einen Tag vor dem Mord in die Seniorenresidenz eingezogen ist, etwas mit dem Mord zu tun? Und warum interessiert sich eine amerikanische Ermittlerin ebenso sehr für den Fall wie die deutsche Kriminalpolizei und die betagten Hobbyermittler? Sein dritter Fall stellt Opa Bertold vor große Rätsel und führt ihn in das dunkelste Kapitel der Geschichte seiner Heimat. Der in Ehren ergraute Ermittler und seine Freunde werden mit bösen Mächten konfrontiert, die das Grauen der Vergangenheit fortführen wollen. Alte Narben brechen auf

  • Altes Eisen


  • Inhalt:
    Im Kölner Dom wird ein Pater ermordet aufgefunden. Hat der Domschatzarchivar Kunsträuber am Grabmal des Erzbischofs Konrad von Hochstaden überrascht? Die Kölner Kriminalkommissarin Rita Bertold wird mit dem Fall betraut. Wenig später wird ein weiterer Mord in der Burg Nideggen in der Nordeifel verübt, der auf den ersten Blick nichts mit der Kölner Bluttat zu tun zu haben scheint. Lorenz Bertold, Großvater der Kommisssarin und Hobbykriminalist spürt gemeinsam mit seinen Freunden aus der Seniorenresidenz Burgblick dem Geheimnis um den Toten von der Burg hinterher. Er sucht Antworten und findet sie in der mittelalterlichen Geschichte, deren dunkle Geheimnisse bis in die Gegenwart wirken. Welches Vermächtnis hat der Erzbischof Konrad von Hochstaden hinterlassen? Was kann fast achthundert Jahre nach dessen Ableben so wichtig sein, dass mehrere Menschen dafür ihr Leben lassen müssen? Und was hat der in der Eifel lebende Chef der Russenmafia, bekannt als der »Pate vom Rursee«, mit all dem zu tun? Gefährliche Fragen, die Opa Bertold und seine Freunde nicht nur zwischen die Fronten eines Bandenkrieges, sondern auch mitten hinein in die spannende Historie ihrer Heimat führen.

  • All die alten Kameraden


  • Inhalt:
    Im Hürtgenwald in der Nordeifel ist der Boden mit Blut getränkt. In der Mitte des vergangenen Jahrhunderts tobte hier eine der verlustreichsten Schlachten des Zweiten Weltkriegs. Hier lebt Opa Bertold in der beschaulichen "Seniorenresidenz Burgblick" und denkt an sein ereignisreiches Leben zurück. Sein komfortabler Ruhesitz, das schöne Nideggen und die wunderbare Natur der Nordeifel gefallen ihm zwar, aber trotzdem langweilt ihn das beschauliche Pensionärsdasein. Da kommt es ihm gerade recht, dass amerikanische Kriegsveteranen nach Nideggen kommen, die ein dunkles Geheimnis aus den Tagen des zweiten Weltkrieges und den verheerenden Kriegsereignissen im Hürtgenwald mit einigen Bewohnern der Seniorenresidenz verbindet. Als der erste Mord geschieht, ist Opa Bertold klar, dass sein kriminalistischer Spürsinn gefragt ist, sehr zum Leidwesen seiner Enkeltochter Rita, der Kriminalkommissarin aus Köln. Opa Bertold findet in der Seniorenresidenz tapfere Mitstreiter: Die lebensfrohe Künstlerin Bärbel Müllenmeister und der geheimnisvolle Gustav Brenner. Dazu gesellt sich der junge Pfleger Benny, der die agilen Senioren tatkräftig unterstützt. Mehrere Menschen müssen sterben, bevor Opa Bertold und seine Freunde das Geheimnis um die alten Kameraden und die Hölle im Hürtgenwald aufklären können.






    Sie suchen etwas anderes?



    oben      Home