Autoren-Interview


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Willkommen auf der Autoren-Interview-Homepage mit Benita Cantieni

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    Interview


    Name
    Benita Cantieni

    Alter und Wohnort
    Geboren im Jahr 1950; lebt in Zürich

    Internet
    www.cantienica.com

    Welche/s Berufsausbildung / Studium besitzen Sie?
    Ich bin intelligent und ungebildet. Musste eine Lehre machen, die keine Freude war und lasse sie in Frieden ruhen. Fragen Sie mich nach den freiwillig ausgeübten Berufen und Versuchen: Schauspielerin, TV-Moderatorin, Mode-Einkäuferin, Journalistin, Chefreporterin, Chefredakteurin (Annabelle, Vogue, SHAPE).

    Was/Wer hat Sie zum Schreiben gebracht?
    Die Freude am Schreiben. Ich schreibe, seit ich denken kann. Als Kind litt ich unter einem fürchterlichen Sprachfehler, da schrieb ich lieber als zu sprechen.

    Wie haben Sie das Schreiben gelernt?
    Von den Profis. Journalistenschule Ringier. Boulevardzeitung. Frauenzeitschriften. Wochenmagazinen. Von Schriftstellern und Schriftstellerinnen. Durch gutes, bewusstes Lesen. Durch die Analyse guter Texte.

    Wie kamen Sie zu diesem Thema?
    Die Sachbücher gehören zu meiner empirischen Körperforschung, die ich nun seit bald 20 Jahren betreibe.

    Wie gestalten Sie das Schreiben? Was ist Ihnen wichtig?
    Generell beschrifte ich alles, was sich beschriften lässt. Ich schreibe lyrische Gedichte auf Bierdeckel, Unterarm, Serviette, Taschentuch. Die mit Bleistift voll geschriebenen Kladden türmen sich meterhoch.
    Wenn es um die Sachbücher geht, ist das Schreiben ein prosaischer, vollkommen unromantischer Vorgang am Computer (MacIntosh, 27 Zoll, immer das neueste Modell mit immer den neuesten Programmen).

    Wie wird die Geschichte gefunden?
    Das Thema beschäftigt mich, und dann nimmt es Formen an. Das eine und andere wurde mir von Verlagen vorgeschlagen. Geht manchmal gut, manchmal nicht. Bei den eigenen Themen regt sich mehr Leidenschaft als bei den „ans Herz gelegten“. Ausnahme ist CATPOWER. Da haben mich zwei Verlagsredakteure charmant bekniet. Ich schrieb das Buch gern und mag es sehr, es hat Charisma.

    Wie entsteht und entwickeln sich die Protagonisten/Geschichte
    An den Anfang stelle ich eine klare Struktur, ein Konzept. Meist kenne ich den ersten und den letzten Satz.

    Wie und warum wurde gerade dieser Ratgeber geschrieben?
    Meine anatomischen Sachbücher für Laien rangieren leider unter Ratgeber, was ich bedaure, ich gebe Anleitung, wie das Beste aus dem eigenen körperlichen Bauplan heraus zu holen ist. Rat geben finde ich eine überhebliche Angelegenheit.

    Sind Sie aufgeregt bevor Sie anfangen bzw. den ersten Satz schreiben?
    Nein. Wenn ich das Manuskript abgebe, will ich Herzklopfen haben.

    Wie und wann entstand der Wunsch an die Öffentlichkeit zu gehen?
    Ich schreibe, damit andere lesen, was ich schreibe. Deshalb wurde ich auch Journalistin.

    Wie haben Sie einen Verlag gefunden?
    Manuskript an Verlage schicken. Hier gibt es eine hübsche Episode. Meinen Best-Bestseller TIGER FEELING lehnten 1997 drei Verlage ab. Der kleine Ex-DDR-Verlag Gesundheit nahm das Manuskript an - und machte damit richtig Kohle. Die ablehnenden Redakteure ärgerten sich Grün und Blau. Durch allerlei Handwechsel ging der kleine Verlag im Südwest/Random House auf. Ich bin dem Verlag treu, denn ich werde gut behandelt.
    Für EMBODIMENT brachte Initiantin Maja Storch den Verlag mit in die „Buchehe“. Zwei Projekte gingen in die Hose, weil die Verlage mich zwar umwarben und köderten, unendlich in die Projekte reinredeten, um dann nichts für die Bücher zu machen, weil sie dachten, „ein Cantieni“ verkaufe sich von selbst. Inzwischen bin ich in der komfortablen Lage, dass die Verlage auf mich zukommen. Außerdem habe ich von Anfang an einen ganz fabelhaften Agenten engagiert, Peter S. Fritz, Zürich, und nie bereut.

    Wie viel Zeit räumen Sie dem Schreiben bzw. wie binden Sie es in Ihren Alltag ein? Gibt es einen bestimmten Rhythmus?
    Ich bin Unternehmerin mit 10 Angestellten und ein paar hundert regelmäßigen Schülern in Kursen. Wenn ich ein Projekt habe, kriege ich vom Verlag die Deadline, da setze ich mich hin und schreibe das Ding.

    Leben Sie davon oder haben Sie noch einen anderen Beruf?
    Wenn ich mich aus dem Alltag lösen könnte und alle Bücher schreiben, die in meinem Kopf darauf warten, geschrieben zu werden, so könnte ich von den Produkten gut leben, ja.

    Vermitteln Sie Ihre (Schreib-)Kenntnisse und Erfahrungen z. B. in Form von Kursen weiter?
    Früher in mehreren Journalistenschulen. Heute als interne Begleitung, wenn jemand Bücher zur CANTIENICA®-Methode schreiben will. Ein großes Projekt ist ein Anatomie-Buch zur Methode, das eine Ärztin mit mir schreibt. Da gebe ich mein büchermacherisches Know-how mit dem größten Vergnügen weiter.

    Welchen Stellenwert nimmt das Schreiben bei Ihnen ein?
    Ich muss schreiben. Tagebücher, Analysen, Lyrik, Märchen, querbeet. Das ist meine Art, zu kompostieren, was in meiner Seele anfällt.
    Die Sache mit den Sachbüchern muss auch einfach sein. Ich habe eine geniale Methode entwickelt und will, dass die Menschen davon erfahren, damit gesund und schmerzfrei werden können. Und, immer wichtiger, ich will, dass sich Talente regen, die mich beerben, die mein Lebenswerk weiter führen. Ich bin dankbar, dass ich mein Schreibtalent habe, denn ohne die Bücher hätte die Welt keine Ahnung, dass es eine moderne, evidente Anleitung für den guten Gebrauch des eigenen Körpers gibt.

    Was machen Sie, wenn Ihnen mal nichts einfällt? Haben Sie Tricks/Übungen gegen Schreibblockaden?
    Weiter schreiben. Einfach Buchstabe an Buchstabe reihen. Oft entpuppt sich die scheinbare Blockade am nächsten Tag als richtig großer Wurf. Und umgekehrt. Manchmal bin ich beim Schreiben stolz wie Bolle, und am nächsten Tag klappert die Delete-Taste rauf und runter, weil das Geschriebene nicht gut genug ist.

    Haben Sie noch andere Hobbys / Interessen?
    Schreiben ist ein wichtiger Teil meiner Arbeit. Schreiben ist ein wichtiger Teil meiner Persönlichkeit. Wer schreibt, liest auch. Wer schreibt und liest, interessiert sich für Menschen und Geschichten. Also für alles. Und ich interessiere mich für Erfahrungen, die es mir ermöglichen, mich immer wieder lernend zu verwandeln.

    Wie verbringen Sie Ihren Urlaub?
    „Mal so, mal so“, um den genialen Montaigne zu zitieren. Gleich bleibt die Liebe zu Meeren. Allen. Jederzeit. Die Berge können mir gestohlen bleiben, aber sagen Sie das bitte nicht weiter an meine Mitschweizer/innen ...

    Was wünschen Sie sich für die Zukunft; welche Pläne haben Sie noch?
    Auf Hawaii leben. Wieder dichten (zwei Bände Lyrik sind schon mal erschienen, einer bei Diogenes). Einen lupenrein fiktiven Roman schreiben, qualitativ mindestens mit den Romanen von F. Scott Fitzgerald vergleichbar. Und beim Schreiben sterben - wenn ich denn sterben muss.


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    Buchvorstellungen - eine Auswahl


  • Catpower: Das ultimative Körperbuch


  • Inhalt:
    In CATPOWER erzählt Benita Cantieni drei Geschichten: Die Geschichte ihrer Verwandlung aus einer krumm verwachsenen Frau, die tagein, tagaus von Schmerzen geplagt wird, in eine fast 60-jährige, biegsame und dynamische Powerkatze. Sie erzählt die Geschichte ihrer Körperforschung: Wie sie seit 16 Jahren die Fakten, Tatsachen und Beweise für ihre "logische Anatomie für Laien" zusammenträgt, ihre Anleitung zur Selbstheilung von sämtlichen Krankheiten, die durch Fehlhaltung hervorgerufen werden. Und sie erzählt ihre eigene Lebensgeschichte, wie sie sich von der erfolgreichen Chefredakteurin großer Frauenzeitschriften zur streitbaren Körperforscherin wandelte, die sich durch Schwierigkeiten und Anfeindungen nicht von ihrem Ziel abbringen lässt: Die Gebrauchsanweisung des menschlichen Körpers entschlüsseln. CATPOWER ist "typisch Cantieni", radikal ehrlich, herrlich provozierend und – selbstironisch. So ist auch zu erfahren, wie sie durch gezieltes Beckenbodentraining den multiplen Orgasmus entdeckte, weshalb Stöckelschuhe Frauen nicht schöner machen und warum sie Menschen mit Lachfalten schöner findet als botoxgelähmte Glattgesichter. CATPOWER enthält selbstverständlich typische CANTIENICA®-Übungen, damit Sie, liebe Leserin, lieber Leser sofort ausprobieren können, wie sich der gute Gebrauch des Körpers anfühlt – leicht, schön, kraftvoll. Erleben Sie Ihre CATPOWER!
    --- oder als E-Book ---

  • Tiger Feeling: Das sinnliche Beckenbodentraining für sie und ihn


  • Inhalt:
    Weck den Tiger in dir! Natürliche kraftvolle Anmut – den Beckenboden entdecken für mehr Spannkraft, Geschmeidigkeit, Lebensfreude und Spaß am Sex. Therapeutische Fitness – gezielte Beckenbodenübungen u.a. gegen Blasenschwäche, Inkontinenz, Orgasmusschwierigkeiten, Rückenbeschwerden. Für Männer und Frauen.

  • New Faceforming. Das sensationelle Gesichtstraining gegen Falten


  • Inhalt:
    Die natürliche Alternative zu Lifting und Botox. Faceforming ist für das Gesicht, was die Cantienica-Methode für den Körper ist: Letztere ist die Betriebsanleitung für Gelenke und Muskeln, erstere die fürs Gesicht. Mit der Cantienica-Methode werden Mimikfalten schnell gemildert und nachhaltig geglättet, das Doppelkinn verschwindet, schwere Augenlider und schmale Lippen können korrigiert werden. Diese Verjüngung ist ein Nebenprodukt eines tief greifenden Trainings an Hals, Nacken, Schädel und Gesicht. Deshalb wirkt Faceforming auch Wunder bei Migräne, chronischen Spannungskopfschmerzen und hilft bei Zähneknirschen und Kieferproblemen. Dieses Training wird zweifach belohnt, durch jüngeres Aussehen und mehr Wohlbefinden.

  • Embodiment. Die Wechselwirkung von Körper und Psyche verstehen und nutzen


  • Inhalt:
    Dieses Buch ist ein einmaliges, transdisziplinäres Projekt, das wissenschaftliche Perspektiven mit anwendungsorientierter Praxis verbindet. Warum fällt es vielen Menschen so schwer, achtsam mit dem eigenen Körper umzugehen? Warum ist das Befassen mit dem eigenen Körper oft mit Peinlichkeit besetzt? Warum gilt nur als intelligent, wer Würfel im Raum drehen kann und lange Wörterlisten auswendig lernen? Warum geben Menschen die Autorität für ihren physischen Körper so bereitwillig ab an eine Wissenschaft, die ihn aufteilt in scheinbar unzusammenhängende Einzelteile? Maja Storch, Benita Cantieni, Gerald Hüther und Wolfgang Tschacher gehen in «Embodiment» diesen Fragen nach und kommen einmütig zum Schluss: Es ist höchste Zeit, das wichtigste Erfahrungsinstrument des Menschen zurückzuerobern: den Körper. Sie fordern, das Prinzip Embodiment zu berücksichtigen. Wer Menschen berät, therapiert, erforscht, muss immer auch den Körper einbeziehen. Maja Storch beleuchtet, warum und wie die Psyche im Körper wohnt. Wolfgang Tschacher zeigt auf, weshalb die Abspaltung des Geistes vom Körper nicht funktionieren kann. Gerald Hüther schildert, wie sich das gut funktionierende Gehirn und der gut funktionierende Körper gegenseitig bedingen.
    --- oder als E-Book ---




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