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InterviewName Guido Dieckmann Alter und Wohnort Geboren im Jahr 1969; lebt in Rheinland-Pfalz Internet www.guido-dieckmann.de Welche/s Berufsausbildung / Studium besitzen Sie? Studium der Geschichtswissenschaft (Alte, Mittlere, Neuere Geschichte) Anglistik/Amerikanistik. Was/Wer hat Sie zum Schreiben gebracht? Zum Schreiben kam ich zunächst über das Lesen und mein Interesse an Büchern. Der Wunsch, meine eigenen Geschichten niederzuschreiben, begleitet mich schon seit frühester Kindheit. Wie haben Sie das Schreiben gelernt? Im Selbststudium. Üben, üben, üben. Wie kamen Sie zu diesem Thema? Schon seit meiner Kindheit faszinieren mich die Rätsel unserer Vergangenheit. Wie lebten die Menschen damals? Warum bauten sie Pyramiden und glaubten an Hexen? Geschichte kann sehr spannend sein, man muss nur eine Form finden, sie so zu präsentieren, dass möglichst viele Leser ihre Freude an historischen Themen entdecken. Hier bietet der Historische Roman die besten Möglichkeiten. Wie gestalten Sie das Schreiben? Was ist Ihnen wichtig? Ich führe kleine Notizbücher für meine persönlichen Aufzeichnungen, die ich mit allem fülle, was für ein Romanprojekt relevant ist. Diese Bücher begleiten mich praktisch überallhin. Außerdem lege ich für jedes Thema Sammelordner an. Ansonsten praktiziere ich nicht viele Schreibrituale. Wie wird die Geschichte gefunden? Das geschieht auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Manchmal inspiriert mich eine Sehenswürdigkeit, oder ich stoße bei der Lektüre eines Buches oder einer Zeitung auf einen interessanten Sachverhalt und überlege mir dann, ob sich daraus nicht eine spannende Geschichte machen ließe. Wie entsteht und entwickeln sich die Protagonisten/Geschichte? Je interessanter der Mensch ist, über den geschrieben wird, desto leichter lässt sich die Geschichte entwickeln, in der dieser Mensch agieren muss. Ich wende viel Zeit und Mühe auf, um meine Protagonisten zu entwerfen. Vor allem brauchen sie „Ecken und Kanten“, um menschlich zu wirken. Dafür entstehen zu Beginn für alle Figuren detaillierte Personenbeschreibungen, auf die ich später dann zurückgreifen kann. Sind Sie aufgeregt bevor Sie anfangen bzw. den ersten Satz schreiben? Ich bin vor einem neuen Projekt immer etwas nervös, zögere manchmal auch den Anfang hinaus, bis ich mir dann einen Ruck gebe und die ersten Zeilen zu Papier bringe. Nach intensiver Recherche ist es dann aber gar nicht so schwer wie befürchtet. Meistens hat sich der Beginn der Handlung - die erste Szene - schon längst im Kopf festgesetzt und muss nur noch niedergeschrieben werden. Wie und wann entstand der Wunsch an die Öffentlichkeit zu gehen? Mit dem ersten fertigen Roman, den ich während des Studiums schrieb, kam auch der Wunsch, ihn in den Buchhandlungen liegen zu sehen. Wie haben Sie einen Verlag gefunden? Ein ausführliches Exposé mit Leseproben wurde verschiedenen Verlagen angeboten. Einige reagierten positiv. Die endgültigen Verhandlungen und die Entscheidung für einen bestimmten Verlag übernahm dann aber eine Literaturagentur. Wie viel Zeit räumen Sie dem Schreiben bzw. wie binden Sie es in Ihren Alltag ein? Gibt es einen bestimmten Rhythmus? Ich schreibe hauptberuflich, muss mich also auch an gewisse „Bürozeiten“ halten wie jeder andere Berufstätige auch. Aber als Freiberufler, der zu Hause arbeitet, ist der Weg an den Computer natürlich nicht weit, sodass man sich auch in seiner Freizeit noch mit Dingen beschäftigt, die mit der Arbeit zu tun haben. Leben Sie davon oder haben Sie noch einen anderen Beruf? Ich schreibe hauptberuflich; nebenberuflich unterrichte ich „kreatives Schreiben“ an einem Fernlehrinstitut. Welchen Stellenwert nimmt das Schreiben bei Ihnen ein? Ich gehöre zu den Berufstätigen, die sagen können, dass ihnen ihre Arbeit wirklich Spaß macht. Im Grunde ist sie Beruf, Hobby und Leidenschaft zugleich. Was machen Sie, wenn Ihnen mal nichts einfällt? Haben Sie Tricks/Übungen gegen Schreibblockaden? Schreibblockaden kenne ich eigentlich nicht. Wenn ich mal keine Lust habe, an einer neuen Szene zu arbeiten, erzwinge ich nichts, sondern nehme mir eine andere vor, die ich dann nochmal überarbeite. Oder ich mache Büroarbeit, beantworte Briefe usw., bis der Funken wieder überspringt. Haben Sie noch andere Hobbys / Interessen? Ich lese natürlich leidenschaftlich gern und verbringe so viel Zeit mit meiner Familie wie ich nur kann. Außerdem engagiere ich mich ehrenamtlich in meiner Kirchengemeinde und in zwei Vereinen. Ich bin Thriller- und Krimi-Fan und interessiere mich für das Werk Alfred Hitchcocks sowie die Verfilmungen der Agatha Christie-Romane. Wie verbringen Sie Ihren Urlaub? Ich fahre mit meiner Familie in die Ferien (meistens in südliche Länder) und versuche anschließend auch noch zu Hause ein wenig Zeit zur Erholung zu finden. Was wünschen Sie sich für die Zukunft; welche Pläne haben Sie noch? Für die Zukunft wünsche ich mir noch mindestens 3 Bestseller mit Millionenauflagen, damit ich für meine Familie unser Traumhaus kaufen kann. oben      Home |
BuchvorstellungenInhalt: Die Runen der Gauklerin verkünden den Tod. Und weitaus Schlimmeres. Eine Intrige verurteilt die Würzburger Bürgerstochter Regina zu einem Leben als Ausgestoßene. Sie ist dem Tode nahe, als ein Gauklerpaar sie unter die Fittiche nimmt. Mit seiner Hilfe entwickelt sich die einstige Klosterschülerin zur Königin der Gaukler, die sich auch auf das Deuten verbotener Runen versteht. Dies bleibt dem Fürstbischof nicht verborgen. Er entsendet Regina auf geheime Mission ins Taubertal, wo Meister Riemenschneider an einem prachtvollen Altar arbeitet. Unheimliche Vorkommnisse bedrohen das Werk des begnadeten Künstlers. Wer hat ein Interesse daran, den Kult um den Germanengott Wotan wiederzubeleben, dessen steinernes Abbild an der Creglinger Herrgotts- kirche angeblich Tränen vergießt? Und wer schreckt nicht einmal vor Mord und Grabschändung zurück? Bald ist auch Reginas Leben in Gefahr. --- oder als E-Book ---
Inhalt: Hamburg im 19. Jahrhundert: wenn aus Wünschen Bilder werden ... Nach dem Scheitern ihrer Ehe steht die junge Jenny finanziell und gesellschaftlich vor dem Ruin. Sie ist heilfroh, als ihr Bruder Hermann Biow sie zu sich nach Hamburg holt. Dort hat der einstige Porträtmaler das erste photographische Atelier der Stadt gegründet. Seine Aufnahmen berühmter Persönlichkeiten finden bald überall große Beachtung. Und auch Jenny beweist Talent mit der Kamera. Doch dann geht Hermann nach Dresden und lässt sie mit Schulden zurück. Jenny gerät erneut in Bedrängnis. Damit nicht genug: Im Haus einer reichen Kaufmannsfamilie, die von Jenny photographiert wurde, kommt es zu mysteriösen Todesfällen. Diese scheinen mit dem großen Brand zusammenzuhängen, der vor Jahren fast ganz Hamburg zerstörte. Jenny stößt auf ein Netz aus Intrigen und ungesühnter Schuld. Und bald ist nicht nur das Atelier, sondern auch ihr Leben in Gefahr. --- oder als E-Book ---
Inhalt: Eine schutzlose Frau. Ihre einzige Waffe: das gedruckte Wort. Deutschland 1605: Als Tochter einer Gebrandmarkten ist die junge Henrika in ihrem Dorf Zielscheibe gehässiger Angriffe. Nachdem ihr einziger Gönner ermordet wurde und sie der Tat verdächtigt wird, flieht das Mädchen nach Straßburg. Dort nimmt sie Johannes Carolus bei sich auf. Er ist ein «Meister der schwarzen Kunst» und hat für seine Druckerei das Privileg erworben, eine Zeitung zu gründen – die erste Zeitung der Welt. Als Nachrichtenschreiberin kämpft Henrika mit ihm gegen die mächtigen Feinde der Gazette und verliebt sich in den jungen Druckermeister Laurenz. Während die ersten Boten auf der Jagd nach Neuigkeiten durch die Lande ziehen, geraten Henrika und Laurenz immer tiefer in ein Netz aus Intrigen und Verrat. Und als der Vorwurf, Henrika sei eine Mörderin, sie auch in Straßburg einholt, bleibt ihr nur wenig Zeit, sich und Carolus' Lebenswerk vor dem Untergang zu retten. --- oder als E-Book --- Sie suchen etwas anderes? oben      Home |