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InterviewName Sigrid Engelbrecht Alter und Wohnort Geboren 1954, lebt in Berlin Internet www.engelbrecht-media.de Welche/s Berufsausbildung / Studium besitzen Sie? Studium Textildesign, Abschluss mit Diplom. Aufbaustudium Werbegrafik; Weitere Qualifikationen: Ausbildung zur Wellnesstrainerin, NLP-Practitioner und NLP-Master-Ausbildung, Ausbildung zum Coach. Was/Wer hat Sie zum Schreiben gebracht? Mein Vater. Er hat mich sehr ermutigt. Die Freude am Formulieren und Gestalten zeigte sich schon in der Schule. Für mich waren und sind dann auch Wort und Bild bis heute die bevorzugten Ausdrucksmittel geblieben. Wie haben Sie das Schreiben gelernt? Durch Versuch und Irrtum und Lernen aus dem Irrtum. Wie kamen Sie zu diesem Thema? Mein erstes Buch „Heiße Jahre“ entstand durch die Beschäftigung mit dem Älterwerden. Ich hatte den starken Drang, meine eigene Philosophie dazu zu formulieren und zu veröffentlichen. Auch das zweite Buch „Best Age Power“ habe ich dann Aspekten dieses Themas gewidmet. Das dritte „Richtig gute Laune kriegen“ baute auf einem Seminar gleichen Titels auf, das ich seit 2002 im Programm hatte. Dann begann ich mich für Stressbewältigung und Selbstcoaching-Methoden zu interessieren und schrieb aus den Erkenntnissen daraus u. a. meine bislang drei Ratgeber in der Reihe „Der kleine Coach“ bei Gräfe und Unzer. Wie gestalten Sie das Schreiben? Was ist Ihnen wichtig? Ich schreibe überwiegend vormittags, weil ich da am frischesten bin. Und immer mit Notebook, habe mir ein Mac Book Air angeschafft, das ist schön leicht, schnell und komfortabel. Ideen, die mir unterwegs - vielleicht in der S-Bahn, während einer Veranstaltung oder beim Einkaufen - in den Sinn kommen, schreibe ich auf irgendwelches Papier, das grade greifbar ist und übertrage sie später ins Notebook. Wie wird die Geschichte gefunden? Mit meinem ersten Roman habe ich wohl in erster Linie Teile meiner persönlichen Geschichte bewältigt. Ein bestimmter Aspekt meines Lebens (schwere Krankheit + wie’s dann weitergeht) erschien mir so wichtig, dass ich einen Roman daraus gemacht habe. Es war ein zähes Ringen, mich von meiner Biographie ein Stück weit zu lösen und eigenständige Figuren und eine überzeugende Handlung zu entwickeln. Der zweite Roman wird anders sein. Sicher schöpft man immer aus dem persönlichen Leben, doch dank der Erkenntnisse aus der Arbeit an meinem „Erstling“ bin ich optimistisch, dass die Geschichte, die ich erzählen will, mir besser gelingen wird. Wie entsteht und entwickeln sich die Protagonisten/Geschichte? Beim ersten Roman habe ich einfach drauflos geschrieben. Hatte schon eine Vorstellung, worauf es hinauslaufen soll, aber die war nicht durchdacht, was dazu führte, dass ich mehrmals größere Passagen umschreiben musste, bis die Handlung wirklich schlüssig wurde. Beim zweiten Roman gibt es bisher den Schauplatz, der für das Geschehen hier sehr wichtig ist und ich habe außer der Protagonistin bisher drei weitere Figuren entwickelt. Für die Geschichte selbst brauche ich vor allem einen guten Spannungsbogen, damit das Ganze nicht vor sich hinplätschert sondern die Leserin/der Leser so neugierig sind, wie’s weitergeht, dass sie das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ein gewaltiger Anspruch, ich weiß, aber ich will ihm so gut wie möglich gerecht werden. Aus der Arbeit am ersten Roman habe ich auch gelernt, dass eine sorgfältige Vorarbeit, vor allem an den Charakteren und ihren Motiven sehr wichtig ist. Wie und warum wurde gerade dieser Ratgeber geschrieben? Mein Erstling „Heiße Jahre“ entstand, als gerade die „Anti-Aging“-Hype sich dem Höhepunkt näherte. Ich fand vieles von dem, was in dieser Zeit produziert wurde, schlicht am Thema „Älterwerden“ vorbei. Meine Motivation war, „Forever Young“, Botox-Injektionen und Hormonersatztherapien unbedingt etwas entgegenstellen zu wollen, was wesentliche Fragestellungen ab der Lebensmitte aufgreift und versucht, Impulse für individuelle Antworten zu geben. Sind Sie aufgeregt bevor Sie anfangen bzw. den ersten Satz schreiben? Nein. Meistens sprudeln mehrere Ideen durcheinander und ich hacke alles, so wie es kommt, in mein Notebook, entscheide mich erst danach, womit ich nun genau beginnen will. Wie und wann entstand der Wunsch an die Öffentlichkeit zu gehen? Grund dafür war ebenfalls dieser Ärger über die damaligen „Anti-Aging“-Postulate, weil mir das alles als so platt erschien. Da wollte ich unbedingt kontern, und zwar nicht im stillen Kämmerlein. Wie haben Sie einen Verlag gefunden? Durch die Empfehlung einer Kollegin. Mittlerweile arbeite ich auch mit einer sehr guten Agentur zusammen. Wie viel Zeit räumen Sie dem Schreiben bzw. wie binden Sie es in Ihren Alltag ein? Gibt es einen bestimmten Rhythmus? Ich schreibe jeden Tag mindestens vier Stunden, meist vormittags. Wenn ein Abgabetermin droht, arbeite ich auch mehr. Da kann auch mal ein ganzer Tag draufgehen. Leben Sie davon oder haben Sie noch einen anderen Beruf? Ich arbeite seit über 20 Jahren freischaffend. Zunächst nur im Bereich Grafik-Design und Malerei, später kamen die Seminare dazu und seit einigen Jahren nun auch das Schreiben und das Coaching. Das Schreiben entwickelt sich zusehends zu einem sehr tragfähigen Teilbereich.. Vermitteln Sie Ihre (Schreib-)Kenntnisse und Erfahrungen z. B. in Form von Kursen weiter? Ich plane ein Seminar zum Thema „Wie schreibe ich einen Ratgeber?“, weil ich denke, dass doch etlichen Menschen so geht wie mir damals: da ist, aus der beruflichen Erfahrung oder der allgemeinen Lebenserfahrung heraus eine Idee gereift und eine hohe Feldkompetenz vorhanden, doch es fehlt das handwerkliche Knowhow, dies in eine entsprechende Form zu bringen. Welchen Stellenwert nimmt das Schreiben bei Ihnen ein? Einen sehr großen. Es beansprucht etwa die Hälfte meiner Arbeitszeit. Was machen Sie, wenn Ihnen mal nichts einfällt? Haben Sie Tricks/Übungen gegen Schreibblockaden? Ich lese mir die letzten zehn Seiten von dem, was bisher steht, noch einmal durch, bringe Verbesserungen an und bin dann meist wieder voll drin. Wenn mir überhaupt nichts einfallen will, lasse ich alles liegen und gehe an die frische Luft. Haben Sie noch andere Hobbys / Interessen? Welche? Ich lese sehr gerne, höre Hörbücher, bin gern am Meer, vorwiegend Nord- und Ostsee, und ich liebe Folkloretänze und Ausdruckstanz, setze gerne gestalterische Ideen für Haus und Garten um. Wie verbringen Sie Ihren Urlaub? Lange Meerspaziergänge oder Kulturreisen in europäische Städte, je nachdem, ob mir nach Ruhe oder Aktion zumute ist. Was wünschen Sie sich für die Zukunft; welche Pläne haben Sie noch? Eine Art Gesamtkunstwerk schaffen, ein Thema so durchdringen, dass darin Schreiben, Malen, Design, Darstellung und Interaktion ein rundes Ganzes ergeben. oben      Home |
Buchvorstellungen - eine AuswahlInhalt: Es ist eine regelrechte Volkskrankheit: Getreu dem Motto «Morgen ist auch noch ein Tag» entledigen wir uns durch Aufschieben lästiger Aufgaben. Die uns spätestens am nächsten Tag doch einholen! Die gute Nachricht ist: Das Aufschiebe-Laster lässt sich überwinden. Ob Steuererklärung, Besuch beim Zahnarzt oder Gespräch mit dem Vorgesetzten: In nur sieben Schritten zeigt Sigrid Engelbrecht, wie wir Prioritäten setzen, Durchhaltevermögen entwickeln und Aufgaben in der vorgesehenen Zeit abschließen. Mit Selbsttests, Übungen und Merkblättern lässt sie uns ganz praktisch erfahren, wie wir mit Einstiegsblockaden und Durchhaltehängern am besten umgehen. Es winkt das schöne Ziel, nichts weniger als ein freierer Mensch zu werden.
Inhalt: Weniger, Stress, weniger Sorgen - wer wünscht sich das nicht? Ein probates Gegenmittel heißt: Lass los, was deinem Glück im Weg steht. Der kleine Coach ist ein wunderbarer Begleiter, der erkennen hilft, wann man an Dingen, Menschen, Verhaltensweisen festhält, die einem gar nicht (mehr) gut tun. In einem ausführlichen Selbsttest kommt man sich zunächst selbst die Schliche. Schritt für Schritt begleitet dann der Coach in Buchform durch die 4 Phasen des Loslassens: Bilanz ziehen, eine neue Vision entwickeln, aktiv loslassen und dann neue Wege einschlagen. Dabei stellt er viele nützliche Werkzeuge zur Verfügung: etwa Checklisten, Visualisierungen oder leichte Körperübungen. Alles in allem ist der kleine Coach ein praxisnaher Begleiter, der wirklich weiterhilft.
Inhalt: Ich will nicht mehr so ausgepowert sein! Ich will mich wieder freuen können! Das wünschen sich Frauen, die an ihre Belastungsgrenze gelangt sind und Rat bei Sigrid Engelbrecht suchen. Sie zeigt, wie Frauen sich erst einmal Freiraum schaffen, ihre persönliche Energie stärken und die Lebensfreude wieder entdecken können: mit alltagstauglichen Übungen, sofort umsetzbaren Tipps, zahlreichen Denkanstößen und einem Burnout-Selbsttest.
Inhalt: Was bin ich mir selbst wert? Eine einfache Frage, von deren Antwort viel abhängt. Ein gutes Selbstwertgefühl gehört grundlegend zu einem erfüllten und glücklichen Leben. Die Autorin Sigrid Engelbrecht begleitet den Leser auf seinem Weg dorthin. Kompetent und umfassend erläutert sie, was es braucht, um ein gutes Selbstwertgefühl auszubilden - und was dem Selbstwertgefühl auf lange Sicht schadet. Der Praxisteil enthält konkrete Strategien und Übungen. Sieben klar definierte Schlüssel ermöglichen es dem Leser, die eigenen Bedürfnisse und Ziele kennenzulernen, Sorge und Verantwortung für sich selbst zu tragen, negative Denkmuster zu entmachten, seine kommunikativen Fähigkeiten zu schulen und sein neuerworbenes Selbstverständnis zu festigen. --- oder als E-Book --- Sie suchen etwas anderes? oben      Home |