Autoren-Interview


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Willkommen auf der Autoren-Interview-Homepage von und mit Carla Federico

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    Interview


    Name
    Carla Federico

    Alter und Wohnort
    Geboren im Jahr 1975; lebt in Frankfurt

    Internet
    www.carlafederico.de

    Welche/s Berufsausbildung / Studium besitzen Sie?
    Abgeschlossenes Studium der Theologie, Philosophie und Geschichte. Abgeschlossenes journalistisches Volontariat und mehrjährige Berufserfahrung als Fernsehjournalistin.

    Was/Wer hat Sie zum Schreiben gebracht?
    Schon als kleines Kind war ich überzeugt, dass ich irgendwann mal Schriftstellerin sein würde, weil mir ständig so viel Geschichte einfielen. Ich habe sehr früh (mit vierzehn) zu schreiben begonnen und einfach nicht mehr damit aufgehört. Es ist einfach „meins“.

    Wie haben Sie das Schreiben gelernt?
    Über lange Jahre war das „learning by doing“. Später brachte dann meine Berufsausbildung wichtige Impulse: dank meines Studiums lernte ich z. B. viel über die richtige Recherche, was für das Schreiben von Historischen Romanen unabdingbar ist. Im Laufe meiner journalistischen Ausbildung setzte ich mich intensiv mit der Dramaturgie eines Romans auseinander.

    Wie kamen Sie zu diesem Thema?
    Ich habe Chile selbst bereist und damals vom Schicksal der deutschen Auswanderer erfahren. Dieses Thema hat mich sehr fasziniert und über Jahre ist im Kopf ein Roman daraus entstanden.

    Wie gestalten Sie das Schreiben? Was ist Ihnen wichtig?
    Ich schreibe mit dem Laptop – am liebsten im Bett. Grundsätzlich kann ich aber überall schreiben, ob im Zug, im Wartezimmer beim Arzt oder notfalls im Stau auf der Autobahn (vorausgesetzt der Verkehr kommt vollständig zum erliegen – stop and go geht natürlich nicht ;-). Ich setze mir täglich ein Pensum und arbeite einen Großteil am Vormittag ab. Wenn ich auf Recherchereisen bin, kommt es schon mal vor, dass ich mir die eine oder andere handschriftliche Notiz mache.

    Wie wird die Geschichte gefunden? Das ist sehr unterschiedlich: Manchmal „springt“ einen eine Geschichte förmlich an, manchmal entsteht sie ganz langsam über Jahre. Persönliche Erfahrungen prägen das Schreiben – aber letztlich ist ein Roman immer Produkt meiner Fantasie.

    Wie entsteht und entwickeln sich die Protagonisten/Geschichte? Ich gehe monatelange mit einer Geschichte bzw. meistens mehreren gleichzeitig „schwanger“. In dieser Zeit haben die Protagonisten sozusagen die Chance auf freie Entwicklung. Bevor ich dann zu schreiben beginne, entsteht ein sehr ausführlicher Plot, das Grundgerüst also. Innerhalb dessen sind die Figuren bzw. die Geschichte sehr festgelegt – aber natürlich gibt es immer wieder Stellen, wo sie mich dann doch überraschen.

    Sind Sie aufgeregt bevor Sie anfangen bzw. den ersten Satz schreiben?
    Es gibt für mich nicht den berühmten ersten Satz. In der Recherche- und Plotphase entsteht schon sehr Text in Form von Stichworten, einzelnen Passagen, Dialogen, Landschaftsbeschreibungen, historischen Informationen. Wenn ich dann mit dem eigentlichen Schreiben beginne, sind da schon zig Seiten gefüllt. Die Angst vor dem „weißen Blatt Papier“ fehlt also völlig.

    Wie und wann entstand der Wunsch an die Öffentlichkeit zu gehen?
    Ich wollte wie gesagt schon immer Schriftstellerin werden – und das hieß für mich von Beginn an: Ich will veröffentlicht werden. Ich habe schon früh mit der Verlagssuche begonnen – die allerdings über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte erfolglos war.

    Wie haben Sie einen Verlag gefunden?
    Bei meinem allerersten Verlagsvertrag habe ich einfach das Manuskript an diverse Verlage geschickt – und hatte das unglaubliche Glück, dass einer darauf „angesprungen“ ist. Nach vielen Veröffentlichungen arbeite ich mittlerweile aber mit einem Literaturagenten – und einen solchen würde ich jeden angehenden Autoren unbedingt empfehlen.

    Wie viel Zeit räumen Sie dem Schreiben bzw. wie binden Sie es in Ihren Alltag ein? Gibt es einen bestimmten Rhythmus?
    Ich lebe hauptberuflich vom Schreiben – und ich arbeite so gut wie jeden Tag, auch am Wochenende, durchschnittlich fünf bis sechs Stunden täglich.

    Leben Sie davon oder haben Sie noch einen anderen Beruf?
    Ich kann vom Schreiben leben, arbeite aber auch ein paar Tage im Monat als freiberufliche Journalistin, um den Kontakt zur Branche zu wahren und zwischendurch etwas ganz anderes zu machen.

    Vermitteln Sie Ihre (Schreib-)Kenntnisse und Erfahrungen z. B. in Form von Kursen weiter?
    Bis jetzt hat sich leider noch nicht diese Möglichkeit ergeben – ich würde es aber sehr gerne machen.

    Welchen Stellenwert nimmt das Schreiben bei Ihnen ein?
    Es ist meine Berufung, mein Traumjob, ein ganz großer, wichtiger Teil meines Lebens. Ich könnte nie ohne. Nicht zu schreiben würde sich wie eine Amputation anfühlen.

    Was machen Sie, wenn Ihnen mal nichts einfällt? Haben Sie Tricks/Übungen gegen Schreibblockaden?
    Ich habe noch nie erlebt, dass mir mal nichts einfällt. Manchmal fällt das Schreiben schwerer – aber dann sorgen die Routine und die Disziplin dafür, dass man weitermacht.

    Haben Sie noch andere Hobbys / Interessen?
    Ich versuche regelmäßig Sport zu machen (Joggen, Pilates, Hanteltraining), um die viele Zeit im Sitzen auszugleichen. Ich lese natürlich sehr viel, spiele Klavier und mein größtes Laster sind amerikanische Fernsehserien, die ich am liebsten im Original sehe - da besteht wirklich Suchtgefahr. (Meine aktuellen Favoriten sind House, True Blood und Gossip Girl).

    Wie verbringen Sie Ihren Urlaub?
    Ich mache sehr gerne Recherchereisen an Originalschauplätze und diese am liebsten allein, um mich ganz und gar auf die Geschichte einlassen zu können. Wenn ich mal gar nichts arbeiten möchte, dann ist ein Strandurlaub angesagt. Und da ich aus Österreich stamme, verbringe ich natürlich regelmäßig Zeit bei meiner Familie.

    Was wünschen Sie sich für die Zukunft; welche Pläne haben Sie noch?
    Ich möchte noch viele, viele Bücher schreiben, hoffe, dass sie erfolgreich laufen und dass ich weiterhin davon leben kann. (Sollte irgendwann mal genügend Geld für ein Haus am Meer übrig bleiben, habe ich natürlich auch nichts dagegen ;-)


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    Buchvorstellungen


  • Im Land der Feuerblume


  • Inhalt:
    Hamburg 1852: Im Hafen begegnen sie sich das erste Mal: die junge abenteuerlustige Elisa, der nachdenkliche Cornelius und ihre Familien, die das Wagnis eines neuen Lebens in Chile eingehen wollen. Jeder erhofft sich etwas anderes von dem Land seiner Träume. Bereits auf dem Schiff, das sie in die ferne neue Heimat bringen soll, entbrennt Elisa in glühender Liebe zu dem oft so melancholischen Cornelius. Doch stets scheint dem Glück des jungen Paares etwas im Wege zu stehen: die unerbittliche Natur, die sie vor immer neue Herausforderungen stellt, aber auch Missgunst und Eifersucht.

  • Jenseits von Feuerland


  • Inhalt:
    Punta Arenas, die südlichste Stadt der Welt. Hier kämpfen zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können, um ihre Zukunft und ihre Freiheit –und um die Liebe: Emilia ist die Tochter von deutschen Auswanderern und flieht von zu Hause, nachdem sie ein dunkles, beschämendes Familiengeheimnis enthüllt hat. Die zurückhaltende Rita dagegen hat nur einen Wunsch: Sie will von den Chilenen als Weiße anerkannt werden, denn sie ist die Tochter einer Weißen und eines Mapuche und wird als Mischling brutal verfolgt. Im sturmgepeitschten Patagonien entscheidet sich das Schicksal der beiden Frauen.










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