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InterviewName Antje Jürgens Alter und Wohnort Geboren 1967, lebt in Lunden (Schleswig-Holstein) Internet www.antjejuergens.de Welche/s Berufsausbildung / Studium besitzen Sie? Ich habe Rechtsanwaltsgehilfin gelernt. Aber das ist lange her (was man allein schon an der Berufsbezeichnung ablesen kann). Was/Wer hat Sie zum Schreiben gebracht? Also ich habe früher schon Gedichte geschrieben (macht glaube ich jede(r) Jugendliche irgendwann). Außerdem habe ich gerne kleinere Sketche geschrieben oder etwa Geschichten für einen Geburtstag oder ein Fest, wenn Geld verschenkt wurde. Bei meinen Nichten und Neffen habe ich, während ich vorlas, überlegt, wie ich Märchen entschärfen kann und das dann gemacht, ohne sie je wirklich aufzuschreiben. Oder mir entsprechende Geschichten für sie ausgedacht, aufgeschrieben und vorgelesen. Dann gab es eine jahrelange Pause. Geschäftskorrespondenz oder Prüfungsfragebogen waren neben Einkaufszetteln das Einzige, was ich da geschrieben habe. 2008 haben mich dann J. R. Wards Black-Dagger-Reihe bzw. das Warten auf einen Folgeband daraus, ein Gespräch über Vampirbücher im Allgemeinen, und mehr freie Zeit als mir lieb sein konnte, richtig zum Schreiben gebracht. Wie haben Sie das Schreiben gelernt? Abgesehen vom normalen Deutschunterricht habe ich keine Kurse in der Richtung besucht. Ich lese einfach gerne und habe 2008 das Schreiben für mich entdeckt. Ob ich wirklich das Zeug dazu habe, müssen meine Leser entscheiden. Wie kamen Sie zu diesem Thema? Vampire? Die waren zu dem Zeitpunkt ziemlich aktuell. Wobei ich schon länger eine Vorliebe für dieses Genre habe. Wie gestalten Sie das Schreiben? Was ist Ihnen wichtig? Alles am PC und - je nachdem wie ich Zeit habe - zu jeder Tages- und Nachtzeit. Ich schreibe am Stück und einfach so drauflos. Zwar kommen mir während des Schreibens Ideen für die Fortsetzung, aber die werden erst umgesetzt, wenn ich mit dem aktuellen Handlungsstrang soweit bin, dass er mir zusagt. Falls ich da was vergesse, habe ich Pech gehabt bzw. dann hat es vermutlich einfach nicht reingehört. Andere Geschichten fange ich jedoch an, wenn sie mir einfallen und arbeite dann parallel an zwei oder drei Sachen. Tja, und wichtig ist mir dabei, dass eine bestimmte Person es absegnet. Falls die den Kopf schüttelt, trete ich alles in die Tonne bzw. in den Datenschredder (was ganz am Anfang mit dem Auftakt meines ersten Romans tatsächlich geschehen ist). Wie wird die Geschichte gefunden? Durch kleine oder größere Begebenheiten im Alltag. Ich beobachte gerne Menschen. Zum Teil verarbeite ich auch eigene Erlebnisse. Und dann fließt natürlich auch das ein, was ich in meinem Leben so gelesen habe. Das Gehirn vergisst ja eigentlich nichts. Wie entsteht und entwickeln sich die Protagonisten/Geschichte? Die besten Ideen kommen beim Einschlafen. Dann spiele ich sie durch, in verschiedenen Varianten (was mir manche schlaflose Nacht beschert hat). Entweder stehe ich dann gleich auf und fahre den PC hoch oder ich setze mich am nächsten Tag so schnell als möglich davor. Bügeln und Staubwischen sorgen auch regelmäßig für Ideen. So war es zumindest bei allem, was nach der Grundidee zu ‚Etanas Söhne‘ kam. Es gibt dann wenige Änderungen, während ich schreibe. Es sei denn, meine Testleser können sich überhaupt gar nicht mit den Personen identifizieren oder anfreunden. Dann ändere ich die Richtung und schreddere alles, was ich bisher dazu geschrieben habe. Sowohl gedanklich als auch im Datenschredder. Allerdings kann es sein, dass die ursprünglich angedachten Protagonisten Zuwachs bekommen. Bei Etanas Söhne war das so. Eigentlich sollte es um ein Pärchen gehen, aber die Geschichte hat sich recht schnell nach dem Hefeteigprinzip entwickelt, sodass ich das Manuskript letztlich teilen musste. Sind Sie aufgeregt bevor Sie anfangen bzw. den ersten Satz schreiben? Nein, da ich wie gesagt notfalls mitten in der Nacht den PC hochfahre, um das, was mir in den Fingern brennt, zu schreiben, hält sich die Aufregung diesbezüglich in Grenzen. Allerdings werde ich recht unruhig, wenn ich längere Zeit gar keine Möglichkeit habe, die in meinem Kopf herumspukenden Gedanken, zu schreiben. Und richtig aufgeregt werde ich, wenn ich die Sache dann meiner Nichte vorlege. Wie gesagt, ihr Daumen entscheidet, ob es noch jemand zu lesen bekommt oder nicht. Wie und wann entstand der Wunsch an die Öffentlichkeit zu gehen? Als ich die letzte Seite meines damals 4.000 Seiten umfassenden Manuskriptes fertig hatte, weil mich da meine Testleser ständig danach fragten. Und weil eine Freundin ohne mein Wissen, einen Auszug meines Manuskriptes an einen Verlag geschickt hat. Das hat zwar nicht geklappt, aber es wurde zunächst freundliches Interesse bekundet und so habe ich Blut geleckt. Wie haben Sie einen Verlag gefunden? Zunächst habe ich mich total blauäugig, mit den schlimmsten Anfängerfehlern die es gibt, daran gemacht, mich an die allseits bekannten Verlage zu wenden. Das ging natürlich schief. Dann habe ich im Internet nach kleinen Verlagen gesucht, bin aber davon abgekommen, nachdem die Absagen der großen Verlage hereinkamen. Tja und dann waren da die unseriösen Angebote von DKZ- Verlagen - was der Schwäbin in mir absolut nicht zusagte. Als ich die Suche eigentlich schon aufgeben und mein Manuskript auf den Dachboden oder in den Schredder packen wollte (Geduld ist in dem Zusammenhang keine Stärke von mir), bin ich im Internet auf die tredition GmbH gestoßen. Nein stimmt nicht, eigentlich zuerst auf MrInfo, aber ich bin dann bei tredition hängen geblieben, weil es anfangs fatalerweise ständig Account-Probleme bei MrInfo gab. Na ja, es gibt Leute, die sagen, dass die tredition GmbH kein richtiger Verlag ist. Dass ich für die Veröffentlichung meines Manuskripts bestimmt viel Geld bezahlt hätte. Das wäre mir aber gar nicht möglich gewesen. Ich weiß, dass es sinnlos ist, es ständig zu wiederholen, weil genau diese Leute da sowieso nicht zuhören. Trotzdem rattere ich in dem Zusammenhang immer wie ein Duracell-Häschen los. Vielleicht, weil ich so die Möglichkeit hatte, den ersten Band von Etanas Söhne einem größeren Kreis als meinen Testlesern zugänglich zu machen - wofür ich sehr dankbar bin. Wie viel Zeit räumen Sie dem Schreiben bzw. wie binden Sie es in Ihren Alltag ein? Gibt es einen bestimmten Rhythmus? Nein, da gibt es keinen Rhythmus. Wenn ich an einer Geschichte dran bin, dann schreibe ich so oft und so viel wie möglich. Allerdings kann es passieren, dass ich mal drei Wochen überhaupt nichts dazu in die Tasten hämmere und die Geschichten gedanklich ad acta gelegt habe, weil mir nichts weiter dazu einfällt. Den Großteil meiner Manuskripte habe ich jedoch nachts verfasst, weil es da kaum Ablenkungen gab. Und weil ich sowieso nicht schlafen konnte. Leben Sie davon oder haben Sie noch einen anderen Beruf? Davon leben wäre schön, aber so weit bin ich noch lange nicht. Vermitteln Sie Ihre (Schreib-)Kenntnisse und Erfahrungen z. B. in Form von Kursen weiter? Nein, aber wenn ich über ein Forum jemanden kennen lerne, der sich auch mit diesem Thema beschäftigt und ich weiterhelfen kann, mache ich das sehr gerne. Welchen Stellenwert nimmt das Schreiben bei Ihnen ein? Dafür verändere ich notfalls auch schon meine Prioritäten. Ich mag das Schreiben. Es entspannt mich. Und es gibt mir in gewisser Weise eine Bestätigung (das Feedback der Leser). Ein Kommentator auf leselupe.de hat allerdings mal gemeint, dass mein Schreibstil und die Thematik darauf hindeuten, dass ich vor dem Alltag oder der Realität flüchte. Womöglich hat er recht damit. Wenn das allerdings meine Motivation dazu sein sollte, dann sehe ich nichts allzu Schlechtes darin. Was machen Sie, wenn Ihnen mal nichts einfällt? Haben Sie Tricks/Übungen gegen Schreibblockaden? Eine richtige Blockade habe ich bis jetzt glücklicherweise nicht erlebt. Wenn ich mit einer Geschichte nicht weiterkomme, dann hat das sicher seinen Grund. Dann bleibt sie einfach so lange liegen, bis es wieder geht. Da ich erst 2008 mit Schreiben begonnen habe und zwischenzeitlich eine achtteilige Vampire-Reihe, einen einzelnen Vampirroman, einen Unsterblichen-Roman und Kurz(e)Geschichten mit kleinem Gänsehauteffekt fertig bzw. nahezu fertig und ein Jugendbuch schon recht weit habe, ist aber wie gesagt noch keine Blockade eingetreten. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich erst nach Vollendung eines Manuskripts auf Verlagssuche gehe. Das erspart während des Schreibens Druck - denke ich zumindest. Die Vorstellung einen Fixtermin zu haben, an dem ich einen bestimmten Manuskriptteil fertig haben muss, würde mir vermutlich Blockaden verursachen. Oder der Umstand, dass von Verlagsseite (falls ich mal je an so etwas wie einen Verlagsvertrag herankomme) Änderungen angeregt oder gar verlangt werden, damit eine Veröffentlichung erfolgen kann Haben Sie noch andere Hobbys / Interessen? Meine Familie, mein Hund, Malen & Zeichnen, das Moor, das Meer, Kochen, Lesen. Für Dinge wie Reisen, Konzerte o. ä. fehlt mir leider momentan das Geld, da ich versuche, eine Praxis für ganzheitliche, alternative Behandlungen & Wellnessanwendungen aufzubauen. Wie verbringen Sie Ihren Urlaub? Ich hatte schon ewig keinen mehr. Aber wenn, dann bin ich gerne am Meer, gerne in den Bergen, gerne in Städten. Es gibt keine besonderen Vorlieben. Von Strandurlaub bis Wanderurlaub war schon alles dabei. Bücher sind jedoch immer dabei. Was wünschen Sie sich für die Zukunft; welche Pläne haben Sie noch? Auf die Bestsellerlisten kommen. Nein, im Ernst, dafür bin ich nicht gut genug. Dass mir die Worte und Ideen nie ausgehen und ich doch mal vom Schreiben und eventuell Buchillustrationen leben kann? Wäre schön. Außerdem hoffe ich, dass ich meine Praxis ans Laufen kriege. DAS ist ein sehr großer Wunsch von mir. oben      Home |
BuchvorstellungenInhalt: Alisha, Carmen und Jasmin sind unverhofft auf etwas Fremdes, Unwirkliches gestoßen. Etwas von dem in vielen Kulturen erzählt wird. Wer kennt nicht die Mythen über Vampire. Egal, ob sie als Dhampire, Untote, Ghuls, Nosferatu, Widergänger oder auch Kinder der Nacht bezeichnet werden - alle haben eins gemeinsam: Sie brauchen Blut zum Überleben. Genau wie die drei Etanaer, die da so plötzlich in das Leben der Frauen stolpern. Sie sind Nachkommen Etanas, des ersten Königs von Guan-Eden im Land Ken-Gir. Angehörige einer uralten Rasse, entstanden aus unsäglicher Trauer, dem Flehen um Hilfe und der Laune eines Gottes. Die Etanaer existierten göttergleich so lange das Land Ken-Gir bestand. Nach dem Zerfall des Reiches verloren die Götter jedoch zunehmend an Bedeutung. Wütend und maßlos enttäuscht von der Ignoranz der Menschen zogen sie sich zurück. Auf sich allein gestellt mussten Menschen und Etanaer miteinander auskommen. Mit der Zeit begannen die Menschen die überlegene Rasse jedoch zu fürchten und neideten ihnen ihre Reichtümer. Nicht lange danach kursierten fürchterliche Geschichten über die Etanaer, die größtenteils jeglicher Grundlage entbehrten. Es dauerte nur noch kurze Zeit bis die Menschen anfingen, sie unerbittlich zu jagen. Sie hatten Wege und Möglichkeiten gefunden, wie sie das Leben eines Etanaers beenden konnten und setzten diese gnadenlos ein. Im Laufe der Jahrtausende lebten die Etanaer als Subkultur unter den Menschen. Bei Gefahr zogen sie sich zurück und fingen an anderen Orten neu an. Auf diese Weise verbreiteten sie sich auf allen Kontinenten der Erde. Sie lernten sich anzupassen. Lernten ihre angeborenen Fähigkeiten und den Umstand, Blut trinken zu müssen, zu verbergen.
Inhalt: Alisha und Jasmin finden sich recht schnell in ihr neues Leben an der Seite eines Etanaers ein. Carmen hat da schon etwas mehr Schwierigkeiten. Noch immer wird sie von der Angst vor Alejandro und den Männern seiner Familie beherrscht. Doch dann muss sie feststellen, dass er und die Anderen gar nicht so verschieden von den Menschen sind. Sie empfinden Trauer, Wut und Schmerz, wenn sie einen der ihren verlieren. Sie beginnt Alejandro mit anderen Augen zu sehen. Die Bedrohung durch Erzsébet und ihre Elevinnen wird immer größer. In Boston und Umgebung häufen sich Vermissten- und Todesfälle. Kurz darauf werden auch zwei tote Etanaer gefunden, die eindeutig Erzsébets Bluthunger zum Opfer gefallen sind. Während die Etanaer noch überlegen, was sie wegen Erzsébet unternehmen können, verschwindet Alejandro. Zur Überraschung von Alisha und Jasmin will Carmen alles tun um ihm zu helfen. Da die drei Frauen ahnen, wo sich Alejandro befinden könnte, machen sie sich auf den Weg. Sie gelangen direkt in das Versteck Erzsébets und geraten in tödliche Gefahr.
Inhalt: Alisha und Jasmin finden sich recht schnell in ihr neues Leben an der Seite eines Etanaers ein. Carmen hat da schon etwas mehr Schwierigkeiten. Noch immer wird sie von der Angst vor Alejandro und den Männern seiner Familie beherrscht. Doch dann muss sie feststellen, dass er und die Anderen gar nicht so verschieden von den Menschen sind. Sie empfinden Trauer, Wut und Schmerz, wenn sie einen der ihren verlieren. Sie beginnt Alejandro mit anderen Augen zu sehen. Die Bedrohung durch Erzsébet und ihre Elevinnen wird immer größer. In Boston und Umgebung häufen sich Vermissten- und Todesfälle. Kurz darauf werden auch zwei tote Etanaer gefunden, die eindeutig Erzsébets Bluthunger zum Opfer gefallen sind. Während die Etanaer noch überlegen, was sie wegen Erzsébet unternehmen können, verschwindet Alejandro. Zur Überraschung von Alisha und Jasmin will Carmen alles tun um ihm zu helfen. Da die drei Frauen ahnen, wo sich Alejandro befinden könnte, machen sie sich auf den Weg. Sie gelangen direkt in das Versteck Erzsébets und geraten in tödliche Gefahr. Sie suchen etwas anderes? oben      Home |