Autoren-Interview


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Willkommen auf der Autoren-Interview-Homepage mit Renate Kaiser

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    Interview


    Name
    Renate Kaiser

    Alter und Wohnort
    Geboren 1964, lebt in Neuss, Nordrhein-Westfalen

    Internet
    www.renate-kaiser.de

    Welche/s Berufsausbildung / Studium besitzen Sie?
    Studium Betriebswirtschaftslehre.

    Was/Wer hat Sie zum Schreiben gebracht?
    Ich arbeite seit 10 Jahren für das Leseförderprogramm www.antolin.de, habe in dieser Zeit über 1000 Kinder- und Jugendbücher gelesen, irgendwann ist der Wunsch entstanden, ein eigenes Buch zu schreiben.

    Wie haben Sie das Schreiben gelernt?
    Fernstudium an der Hamburger Schule des Schreibens, Schwerpunkt Jugendliteratur.

    Wie kamen Sie zu diesem Thema?
    Ich habe selbst eine 15-jährige Tochter, gebe viele Schreibworkshops für Jugendliche in Schulen, Jugendzentren usw.

    Wie gestalten Sie das Schreiben? Was ist Ihnen wichtig?
    Laptop, immer, wenn ich Zeit finde, morgens, mittags, abends, nachts. Figurenzeichnung, Skizzen der Räume und Gebäude werden in einem schwarzen Ringbuch abgeheftet, damit ich jederzeit nachschauen kann, bevor diese Aufzeichnungen nicht fertig sind, fange ich nicht an zu schreiben.

    Wie wird die Geschichte gefunden?
    Beobachtungen in Zügen, Straßenbahnen, Schulhöfen.

    Wie entsteht und entwickeln sich die Protagonisten/Geschichte?
    Ich entwickele einen groben Plan, die Geschichte und Charaktere fest vor Augen. An dem Plan „hangele“ ich mich entlang, fülle ihn nach und nach mit Leben.

    Sind Sie aufgeregt bevor Sie anfangen bzw. den ersten Satz schreiben?
    Ich bin aufgeregt und es dauert immer ein paar Tage, bis ich tatsächlich den ersten Satz schreibe, anscheinend benötige ich diese Zeit, um die Gedanken im Kopf zu sortieren.

    Wie und wann entstand der Wunsch an die Öffentlichkeit zu gehen?
    Der erste Roman entstand aus einer Einsendeaufgabe, es war eine Kurzgeschichte. Ich wollte selbst wissen, wie es weitergeht bzw. wie die Geschichte anfing und habe einen Plan für die Geschehnisse vorher und nachher entwickelt. Als das Buch zu etwa einem Drittel geschrieben war, fuhr ich zur Frankfurter Buchmesse.

    Wie haben Sie einen Verlag gefunden?
    Ich bin an einem Stand mit einem Verleger für Jugendbücher und einer Autorin, die gerade signiert hat, ins Gespräch gekommen. Ich habe eine Textprobe geschickt. Der Roman wurde angenommen.

    Wie viel Zeit räumen Sie dem Schreiben bzw. wie binden Sie es in Ihren Alltag ein? Gibt es einen bestimmten Rhythmus?
    Ich versuche jeden Tag 5 Seiten zu schreiben. Meistens klappt es, wenn ich mehr schaffe, freue ich mich darüber. Da ich noch einen anderen Beruf habe, gibt es Tage, an denen ich nur zwei Seiten schaffe.

    Leben Sie davon oder haben Sie noch einen anderen Beruf?
    Administratorin für das Leseförderprogramm www.antolin.de, Freie Autorin im Projekt „Kultur und Schule“ an einer Grundschule, Schreibworkshopleiterin in Jugendzentren usw.

    Vermitteln Sie Ihre (Schreib-)Kenntnisse und Erfahrungen z. B. in Form von Kursen weiter?
    In Schulen, Jugendzentren, Bibliotheken leite ich Kurse für Kreatives Schreiben für Kinder und Jugendliche.

    Welchen Stellenwert nimmt das Schreiben bei Ihnen ein?
    Seit zwei Jahren bestimmt das Schreiben mein Leben, ich bin sehr glücklich mit Mitte Vierzig meine eigentliche Berufung gefunden zu haben.

    Was machen Sie, wenn Ihnen mal nichts einfällt? Haben Sie Tricks/Übungen gegen Schreibblockaden?
    Klingt ungewöhnlich, aber ich hatte bisher noch keine Schreibblockaden. Ich habe meine Blockaden, bevor ich mit dem Schreiben anfange.

    Haben Sie noch andere Hobbys / Interessen? Welche?
    Lesen, lesen, lesen, Sport (Joggen, Fitnessstudio), Freunde treffen, Kabarettveranstaltungen, Museumsbesuche, Konzertbesuche, Kochen.

    Wie verbringen Sie Ihren Urlaub?
    In Ferienhäusern an der Nordsee mit viel Zeit zum Lesen, Strandspaziergänge, Joggen, Radtouren.

    Was wünschen Sie sich für die Zukunft; welche Pläne haben Sie noch?
    Ich wünsche mir noch viele Buchveröffentlichungen, würde sehr gerne einmal auf der Litcologne lesen.

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    Buchvorstellungen


  • 750 Gramm pro Woche


  • Inhalt:
    Ein SMS-Madchenroman um Magerwahn, Gruppendruck, Lügen, Stress mit der Familie, locker und spannend erzählt.Tabea ist verzweifelt! Nach dem Umzug wird sie in der neuen Schule von ihren Mitschülern ignoriert. Nur Niklas, den alle nur Professor nennen, scheint sich für sie zu interessieren. Die angesagte Mädchen-Clique hingegen macht sich bei jeder Gelegenheit über sie lustig. Dabei ist es Tabeas sehnlichster Wunsch, von Aurelia, Dana und Celine akzeptiert zu werden. Als Tabea zu einem Club-Treffen der Clique eingeladen wird, ist sie überglücklich. Um Mitglied des Clubs zu werden, muss sie 750 Gramm pro Woche abnehmen. Als Tabea das Ziel nicht erreicht, wird sie von den Mädchen gedemütigt.

  • Lehrer, Liebe, Lügen


  • Inhalt:
    Mieke lebt mit ihrer Mutter in Düsseldorf. Als sie das Verhältnis zwischen ihrem Mathe-Lehrer und ihrer Mutter entdeckt, ist sie schockiert. Einerseits gönnt sie ihrer Mutter die Verliebtheit, die sie ja gerade selbst erlebt, andererseits schämt sie sich vor ihren Freundinnen und behält dieses Geheimnis für sich. Als am Ende der Geschichte die Beziehung ihrer Mutter zu Herrn Wartke enttarnt wird, ist Mieke beschämt und und erleichtert zugleich. Ihre Freundinnen halten in dieser kritischen Situation zu ihr. Das gibt Mieke großen Halt.








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