Autoren-Interview


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Willkommen auf der Autoren-Interview-Homepage mit Boris Koch

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    Interview


    Name
    Boris Koch

    Alter und Wohnort
    Geboren im Jahr 1973, lebt in Berlin

    Internet
    www.boriskoch.de und www.mephisto.name und
    www.otherland-berlin.de

    Welche/s Berufsausbildung / Studium besitzen Sie?
    Studium der Alten Geschichte und Neuen Deutschen Literatur, verschiedene Nebenfächer, kein Abschluss

    Wie haben Sie das Schreiben gelernt?
    Autodidaktisch. Durch bewusstes Lesen und indem ich darauf geachtet habe, wie es andere Autoren machen. Auch beim Film und Comic kann man lernen, wie Geschichten aufgebaut werden, wie Dialoge funktionieren. Ebenso habe ich durch Zusammenarbeit mit anderen gelernt, weil man dabei die Arbeitsweise von Kollegen hautnah mitbekommt und sich verständigen muss, wie man verschiedene Szenen zu einer Geschichte zusammenfügt, sich diesen Prozess also selbst auch bewusster machen muss. Und einfach durch Gespräche mit Kollegen.

    Wie gestalten Sie das Schreiben? Was ist Ihnen wichtig?
    Ganz banal; ich schreibe im Normalfall daheim im Arbeitszimmer am PC, oft mit Musik. Wenn ich unterwegs bin, habe ich Notizbücher und Stifte dabei, falls mir im Zug eine Idee kommt, die ich gleich schreiben will, aber meist mache ich da nur Stichpunkte und formuliere daheim aus.

    Wie wird die Geschichte gefunden?
    Das hängt von der jeweiligen Geschichte ab. Es können Alltagsbeobachtungen sein, oder bewusstes Nachdenken über ein bestimmtes Thema (Fußball, Freundschaft, Happy Slapping, …) oder bestimmte Wesen (Drachen, Nephilim, …) oder eine Auseinandersetzung mit einer bestimmten gesellschaftlichen Situation oder Wertevorstellung. Um diese Gedanken / Situationen / Bilder herum entwickelt sich dann die Geschichte.

    Wie entsteht und entwickeln sich die Protagonisten/Geschichte?
    Ich überlege mir zuerst einen Anfang und einen Schluss, um während des Schreibens zu wissen, worauf ich hinaus will. Bevor ich beginne, kenne ich den groben Handlungsfaden, an dem ich mich mal mehr, mal weniger frei entlang bewege, aber bei weitem nicht alle Szenen. Beim Schreiben brauch ich eine gewisse Freiheit, sonst langweile ich mich. Wenn es doch nicht funktioniert, kann ich es ja immer noch streichen … Jede Figur und Geschichte entwickelt sich auf ihre Weise, ich habe kein Rezept oder Schema, nach dem ich jedes Mal vorgehe.

    Sind Sie aufgeregt bevor Sie anfangen bzw. den ersten Satz schreiben?
    Nein. Es ist mehr eine Art Freude, dass das nächste Projekt „wirklich“ losgeht.

    Wie und wann entstand der Wunsch an die Öffentlichkeit zu gehen?
    Öffentlichkeit gehört zum Schreiben dazu (außer beim Tagebuch), das kann ich nicht vom Schreiben trennen, es gab keinen Moment, an dem ich sagte „Oh, jetzt will ich an die Öffentlichkeit“.

    Wie haben Sie einen Verlag gefunden?
    Den ersten Kleinstverlag habe ich gefunden, indem ich eine Kurzgeschichte für eine Anthologie eingesandt habe. Das war 1993. In den folgenden Jahren habe ich weiter in Zines und Anthologien veröffentlicht und Kurzgeschichtenbände von mir selbst verlegt. Aufgrund von diesen Veröffentlichungen und Lesungen, bei denen Lektoren im Publikum waren, sind dann größere Verlage an mich herangetreten.

    Wie viel Zeit räumen Sie dem Schreiben bzw. wie binden Sie es in Ihren Alltag ein? Gibt es einen bestimmten Rhythmus?
    Im Normalfall versuche ich nach dem Frühstück mit dem Schreiben zu beginnen und bis zum späten Nachmittag am Text zu arbeiten, dann kümmer ich mich um alles andere, was anfällt: Mails, Telefonate, Homepage-Update, Interviews, redaktionelle Arbeit für das Magazin Mephisto, Recherche, usw. Dieser Rhythmus wird durch Lesungen, Messen, die Arbeitstage in der Otherland- Buchhandlung und andere Termine durchbrochen.

    Leben Sie davon oder haben Sie noch einen anderen Beruf?
    Ich lebe vom Schreiben, übe jedoch auch noch andere Tätigkeiten aus. So gehöre ich zur Crew der Berliner Otherland Buchhandlung und bin Redakteur des Magazins Mephisto.

    Vermitteln Sie Ihre (Schreib-)Kenntnisse und Erfahrungen z. B. in Form von Kursen weiter?
    Selten. Ich habe schon Workshops gegeben, komme aber zeitlich kaum dazu. Auf jeden Fall mache ich es gern.

    Welchen Stellenwert nimmt das Schreiben bei Ihnen ein?
    Einen ganz zentralen, ist Leidenschaft und Broterwerb.

    Was machen Sie, wenn Ihnen mal nichts einfällt? Haben Sie Tricks/Übungen gegen Schreibblockaden?
    Ich hatte noch keine länger anhaltende Schreibblockade. Aber wenn es mal nicht gleich laufen will, trödel ich eine halbe Stunde herum, lese irgendwas, surfe, hör Musik und denke dabei immer wieder an den Text. Wenn das nicht hilft, zwinge ich mich trotzdem, und nach einer Weile bin ich meist drin. Die ersten Sätze muss ich dann aber intensiv überarbeiten … Und wenn mal einen Tag wirklich gar nichts geht, dann nutze ich den für andere Arbeiten.

    Haben Sie noch andere Hobbys / Interessen?
    Fußball auf jeden Fall, aber ich kann mich für vieles interessieren.

    Wie verbringen Sie Ihren Urlaub?
    Jeden anders.

    Was wünschen Sie sich für die Zukunft; welche Pläne haben Sie noch?
    Das übliche: Weltfrieden, Gesundheit, ein sehr langes Leben. Denn Pläne habe ich genug für drei oder mehr Leben ...

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    Buchvorstellungen


  • Der Drachenflüsterer - Das Verlies der Stürme


  • Inhalt:
    Im fernen Großtirdischen Reich herrscht der mächtige Orden der Drachenritter. Geblendet von Aberglauben und Machtgier, unterjochen die grausamen Ritter die Drachen und machen sich ihre Magie zunutze. Dies sind die Abenteuer des jungen Ben, der die Fähigkeit besitzt, den Drachen ihre Flügel wiederzugeben und ihnen so die Freiheit zu schenken. Doch dadurch macht er sich Feinde, die gefährlicher sind, als er es sich je träumen ließ. Nachdem der junge Drachenflüsterer Ben den Häschern des mächtigen Drachenordens nur mit knapper Not entkommen ist, ist er mehr denn je entschlossen, der Unterdrückung im Großtirdischen Reich endlich ein Ende zu bereiten und für die endgültige Freiheit der Drachen zu kämpfen. Gemeinsam mit seinen Freunden verschanzt Ben sich in dem verlassenen Verlies der Stürme, einer geheimnisvollen uralten Festung, und tut alles, um dem Drachenorden die Stirn zu bieten: Er gewährt anderen Geächteten Unterschlupf, befreit Gefangene und verbreitet in der Bevölkerung die Wahrheit über die magischen Wesen. Es scheint, als könnten die Geächteten die Macht des Ordens brechen, doch dann findet Ben eines Tages die Überreste abgeschnittener Drachenflügel und gleichzeitig verschwindet sein bester Freund, der Drache Aiphyron, spurlos. Sofort ist klar, dass Aiphyron von den Rittern des Drachenordens verschleppt wurde – doch wohin? Während Ben sich auf die Suche macht, gehen seine Gefährten der Frage nach, wer Aiphyron an den Drachenorden ausgeliefert haben könnte. Schon bald regt sich ein schrecklicher Verdacht: Gibt es einen Verräter in den eigenen Reihen?
    --- oder als E-Book ---

  • Der Drachenflüsterer - Der Schwur der Geächteten


  • Inhalt:
    Der Drachenflüsterer kehrt zurück. Dies sind die Abenteuer des jungen Ben, der dem ersten wilden Drachen seines Lebens begegnet – und erkennen muss, dass Drachen ganz anders sind, als die Legen den behaupten. Und dass er selbst eine magische Gabe besitzt ...
    --- oder als E-Book ---

  • Der Drachenflüsterer


  • Inhalt:
    Der „Drachenflüsterer“ erzählt packend und humorvoll von Freundschaft, erster Liebe und unfreiwilligem Heldentum. Eine großartige Mischung aus Buddy Movie, Huckleberry Finn und klassischer Fantasy! Der fünfzehnjährige Ben ist ein Waisenkind und lebt im langweiligsten Dorf der Welt. Noch weiß er es nicht, doch er verfügt über eine besondere Gabe: Er ist ein Drachenflüsterer. Als er mit den falschen Leuten Ärger bekommt, lässt er alles hinter sich und erringt die Freundschaft eines Großen Drachens. Nur warum muss es ausgerechnet ein Drache mit psychischen Problemen sein …?
    --- oder als E-Book ---




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