Autoren-Interview


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Willkommen auf der Autoren-Interview-Homepage mit Alexander Köhl

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    Interview


    Name
    Alexander Köhl

    Alter und Wohnort
    Geboren im Jahr 1965, lebt in Aschaffenburg

    Internet
    www.alexander-koehl.de

    Welche/s Berufsausbildung / Studium besitzen Sie?
    Abitur, Studium BWL an der Uni Frankfurt (Abschluss Diplom Kaufmann).

    Was/Wer hat Sie zum Schreiben gebracht?
    Angefangen habe ich mit autobiografischen Texten, die aber nicht zur Veröffentlichung geeignet waren. Dadurch habe ich großen Spaß am Schreiben gefunden und mir gedacht: probier’s doch mal mit was Fiktivem.

    Wie haben Sie das Schreiben gelernt?
    Durch aufmerksames Lesen. Beim Studium von Romanen und anderen Texten habe ich das meiste gelernt, was ich zum Schreiben brauche.

    Wie kamen Sie zu diesem Thema?
    In fast all meinen Romanen greife ich Themen auf, über die ich entweder etwas gelesen oder erzählt bekommen habe, dass mich sehr interessiert.

    Wie gestalten Sie das Schreiben? Was ist Ihnen wichtig?
    Ich schreibe immer in meinem Büro und am PC. Ein öffentlicher Ort, wie z. B. ein Café kommt für mich nicht in Frage, da ich dort nicht die ausreichende Ruhe fände. Meist schreibe morgens von 7.00 Uhr bis 9.00 Uhr und dann nochmals einige Stunden am Nachmittag bis in den frühen Abend hinein. Wenn mir unterwegs etwas Wichtiges einfällt, notiere ich es in mein Notizbuch. Um besser den Überblick über die Geschichte zu behalten, fertige ich ein zeitliches Gerüst der Handlung (wann was passiert) und eine stichpunktartige inhaltliche Zusammenfassung der einzelnen Kapitel. Beides drucke ich aus und hefte es an meine Wand hinter dem Schreibtisch.

    Wie entsteht und entwickeln sich die Protagonisten/Geschichte?
    Für die meisten Figuren meiner Romane fertige ich bevor ich mit dem Schreiben anfange Lebensläufe. In denen finden sich mehr Informationen über die Figur, als ich später im Roman verwende. Erst wenn ich das Gefühl habe, meine Figuren gut genug zu kennen, fange ich mit dem Schreiben an. Mit der Geschichte verhält es sich ähnlich. Ich mache mir ein Gerüst, das nach Kapitel untergliedert ist. Dann feile ich solange am Plot, bis ich mit der Handlung „zufrieden“ bin. Erst dann beginne ich mit dem Text. Ich skizziere also relativ detailliert, was aber nicht bedeuten soll, dass sich die Handlung nicht während des Schreibens noch weiter entwickeln kann.

    Sind Sie aufgeregt bevor Sie anfangen bzw. den ersten Satz schreiben?
    Nein. Ich bin eher gespannt darauf, wie das erste Kapitel, das ja schon länger in meinem Kopf als Skizze existiert, geschrieben auf mich wirkt.

    Wie und wann entstand der Wunsch an die Öffentlichkeit zu gehen?
    Schon gleich als ich das erste Romanskript verfasst habe. Nur die autobiografischen Texte habe ich für mich – oder wenn man es so ausdrücken will: für die Schublade geschrieben.

    Wie haben Sie einen Verlag gefunden?
    Auf kuriosem Weg. Es gibt im Internet eine Webpage (romansuche.de), auf der man sein Manuskript mit einem kurzem Exposé und einer Leseprobe anbieten kann. Verlage, insbesondere Lektoren, können auf dieser Seite nach Texten stöbern, die sie interessieren könnten. Ich hätte nie geglaubt, dass sich auf meine Probe tatsächlich ein Verlag meldet. Das geschah aber schon nach wenigen Tagen. Nach Prüfung des gesamten Textes wurde mein Manuskript schließlich angenommen.

    Wie viel Zeit räumen Sie dem Schreiben bzw. wie binden Sie es in Ihren Alltag ein? Gibt es einen bestimmten Rhythmus?
    Siehe weiter oben.

    Leben Sie davon oder haben Sie noch einen anderen Beruf?
    Vom Schreiben allein kann ich leider noch nicht leben. Vermitteln Sie Ihre (Schreib-)Kenntnisse und Erfahrungen z. B. in Form von Kursen weiter?
    Zurzeit nicht. Ich würde dies aber gerne in der Zukunft tun.

    Welchen Stellenwert nimmt das Schreiben bei Ihnen ein?
    Es ist mein Beruf, der mir sehr viel Spaß macht.

    Was machen Sie, wenn Ihnen mal nichts einfällt? Haben Sie Tricks/Übungen gegen Schreibblockaden?
    Schreibblockaden im Sinne, dass ich gar nicht mehr weiterkomme, kenne ich zum Glück nicht. Wenn ich aber einmal an einem Text „hänge“, liegt das meist daran, dass ich nicht ausreichend recherchiert habe. Dann fange ich wieder an zu lesen und mich noch tiefer in das Thema oder Problem, mit dem ich mich gerade beschäftige, einzuarbeiten. Dann klappt es in der Regel auch schnell wieder mit dem Schreiben.

    Haben Sie noch andere Hobbys / Interessen?
    Ja, ich treffe mich gerne mit Freunden und gehe mit ihnen ins Kino oder in eine nette Bar. Da ich aber auch ein leidenschaftlicher Hobbykoch bin, freue ich mich mindestens ebenso, wenn Freunde oder die Familie zu uns kommt.

    Wie verbringen Sie Ihren Urlaub?
    Meist fahre ich einmal im Jahr nach Südfrankreich in die Nähe von Avignon.

    Was wünschen Sie sich für die Zukunft; welche Pläne haben Sie noch?
    In erster Linie gesund zu bleiben. Natürlich wünsche ich mir auch, noch möglichst viele weitere interessante Bücher schreiben zu können.

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    Buchvorstellungen


  • Opfertier


  • Inhalt:
    Im Aschaffenburger Schönbuschpark wird eine Leiche gefunden: ein alter Mann, nackt, gefesselt und offenbar erfroren. Der Tote war Pfarrer. Kurz darauf schlägt der Täter ein weiteres Mal zu. Das Opfer: ein Mönch. Ein Rachefeldzug gegen Geistliche? Kommissar Basler ist sich sicher: Es wird weitere Tote geben. Doch er ahnt noch nicht, dass das letzte Opfer ein ganz besonderes sein wird.

    --- oder als E-Book ---

  • Wundmale


  • Inhalt:
    Werk des Satans oder Verbrechen von Menschenhand? In einem abgelegenen Spessartdörfchen wird eine junge Frau tot aufgefunden. Selbstmord behaupten die streng religiösen Eltern. Kommissar Basler hegt da seine Zweifel. Warum sind die Angehörigen der Toten peinlich darauf bedacht, jede Spur zu verwischen? Welche Rolle spielt der religiöse Eiferer Antonius, der die Familie offenbar fest in der Hand hat? Und was hat es mit den anonymen Botschaften auf sich, die einige Tage zuvor in Baslers Briefkasten landeten und die auf einen lange zurückliegenden Exorzismusfall anspielen? Basler kommt ein schrecklicher Verdacht: Hätte er selbst das Unglück verhindern können?





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