Autoren-Interview


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Willkommen auf der Autoren-Interview-Homepage mit Sabine Kornbichler

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    Interview


    Name
    Sabine Kornbichler

    Alter und Wohnort
    Geboren im Jahr 1957, lebt in München

    Internet
    www.sabine-kornbichler.de

    Welche/s Berufsausbildung / Studium besitzen Sie?
    Diplom Volkswirtschaftslehre, Volontariat PR-Text und -Beratung

    Was/Wer hat Sie zum Schreiben gebracht?
    Die Lust, etwas Neues auszuprobieren, und der Zufall, der mir die Ausschreibungsunterlagen für einen Literaturwettbewerb in die Hände fallen ließ. Mit der Kurzgeschichte, die ich dort eingereicht habe, habe ich den 2. Platz im Limburgwettbewerb 1997 der Stadt Bad Dürkheim gewonnen. Das war eine große Motivation für den Anfang und hat mich weitermachen lassen.

    Wie haben Sie das Schreiben gelernt?
    Das kreative Schreiben? Passiv habe ich es sicherlich durch das Lesen gelernt. Und aktiv, indem ich ins Wasser gesprungen bin und darauf vertraut habe, schwimmen lernen zu können. Und indem ich kontinuierlich an meinem Stil gearbeitet habe. Das bedeutet auch, sich nicht auf Erfolgen auszuruhen, sondern die eigene Arbeit immer wieder mit einem selbstkritischen Blick zu betrachten.

    Wie kamen Sie zu diesem Thema?
    Nachdem ich in den Medien so viel über die Misshandlung von Kindern in ihren Familien gelesen und gehört hatte, hat sich mir die Frage gestellt, wie es eigentlich mit den Kindern weitergeht, wenn sie aus ihren Familien herausgenommen werden. Also habe ich nach Antworten gesucht und daraus die Geschichte für „Das Richterspiel“ entwickelt. Zum Glück ist das, was ich darin beschrieben habe, in der Realität eher die Ausnahme.

    Wie gestalten Sie das Schreiben? Was ist Ihnen wichtig?
    Mit der Hand kritzele ich Notizen auf kleine gelbe Zettel, die dann den Rahmen meines PC-Bildschirms verzieren. Den Roman selbst schreibe ich auf dem PC in meinem Arbeitszimmer oder unterwegs auf dem Laptop. Am liebsten ist mir allerdings mein Arbeitsplatz zu Hause. Wichtig sind mir Ruhe beim Schreiben und Stille.

    Wie wird die Geschichte gefunden?
    Indem mir irgendwann bewusst wird, dass mich ein Thema schon längere Zeit interessiert und ich es verfolge. Dann fange ich an, Fachliteratur darüber zu lesen und Fachleute zu suchen, die mir meine Fragen zu dem Thema beantworten können. Am Ende eines jeden Romans stelle ich dann immer wieder fest, dass ich eine Menge dazugelernt habe.

    Wie entsteht und entwickeln sich die Protagonisten/Geschichte?
    Ich entwickle die Geschichte rund um das Thema, das ich gewählt habe, und durchdenke sie so lange, bis sie schlüssig ist. Wenn ich später das Exposé zu dem Roman ausarbeite, gehe ich noch weiter in die Feinheiten. Besonders wichtig ist mir die Psychologie der Figuren - wenn die stimmig ist, überzeugen sie auch.

    Sind Sie aufgeregt bevor Sie anfangen bzw. den ersten Satz schreiben?
    Es ist eher Vorfreude, dass es nach einer ausgiebigen Recherche jetzt losgeht.

    Wie und wann entstand der Wunsch an die Öffentlichkeit zu gehen?
    Mit der ersten Seite, die ich geschrieben habe.

    Wie haben Sie einen Verlag gefunden?
    Indem ich mein erstes Romanmanuskript an verschiedene Verlage geschickt und sehr schnell vom Knaur Verlag einen Buchvertrag bekommen habe. Der Roman erschien im Jahr 2000 unter dem Titel „Klaras Haus“.

    Wie viel Zeit räumen Sie dem Schreiben bzw. wie binden Sie es in Ihren Alltag ein? Gibt es einen bestimmten Rhythmus?
    Das Schreiben gehört zu meinem Alltag, es ist mein Beruf und nimmt dementsprechend viel Zeit in Anspruch.

    Leben Sie davon oder haben Sie noch einen anderen Beruf?
    Zum Glück kann ich vom Schreiben leben. Einen anderen Beruf würde ich nebenher gar nicht schaffen.

    Vermitteln Sie Ihre (Schreib-)Kenntnisse und Erfahrungen z. B. in Form von Kursen weiter?
    Nein.

    Welchen Stellenwert nimmt das Schreiben bei Ihnen ein?
    Einen sehr hohen. Es ist mein Beruf.

    Was machen Sie, wenn Ihnen mal nichts einfällt? Haben Sie Tricks/Übungen gegen Schreibblockaden?
    Sollte mir einmal nichts einfallen, ist das ein Zeichen dafür, dass es Zeit für eine Pause ist. Und die verbringe ich dann am liebsten in der Natur.

    Haben Sie noch andere Hobbys / Interessen?
    Für mich hat das Schreiben nichts mit einer Liebhaberei zu tun, sondern mit etwas, das ich leidenschaftlich gerne tue. Darüber hinaus habe ich jede Menge Interessen, für die leider nie genügend Zeit zu sein scheint. Insofern setze ich Prioritäten - lese, reise und verbringe so viel Zeit wie möglich in der Natur.

    Wie verbringen Sie Ihren Urlaub?
    Einen versuche ich immer erholsam zu gestalten. Aber dann muss es auch immer einen geben, der mich einen Blick in eine mir unbekannte Welt werfen lässt.

    Was wünschen Sie sich für die Zukunft; welche Pläne haben Sie noch?
    Ich habe ein paar Buchpläne im Kopf, die ich sehr gerne verwirklichen möchte. Und natürlich wünsche ich mir, dass ich meine Leser damit begeistern kann. Denn ohne meine Leser hätte ich zwar den Traum von einem Beruf, aber nicht die Chance, meinen Traumberuf auch wirklich auszuüben.


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    Buchvorstellungen - eine Auswahl


  • Die Todesbotschaft


  • Inhalt:
    Die Malerin Finja Benthien hat sich über die Grenzen Berlins hinaus einen Namen gemacht. Gerade hat sie mit der Arbeit an einem Wandgemälde für einen geheimnisvollen Auftraggeber begonnen, da erhält sie eine erschütternde Nachricht: Der Bruder ihres Schwagers und dessen Mutter sind bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Widerwillig reist Finja zur Beerdigung an den Tegernsee, den Ort ihrer Kindheit, mit dem sie nicht nur glückliche Erinnerungen verbinden. Als kurz darauf eine Jugendfreundin ums Leben kommt, entdeckt Finja durch einen Zufall, dass beiden Todesfällen schriftliche Drohungen an die Väter vorausgegangen sind. Warum reagiert ihr eigener Vater so aggressiv, als sie ihn darauf anspricht? Finja wird den Verdacht nicht los, dass die Todesfälle etwas mit der renommierten Wirtschaftsdetektei zu tun haben, die die Väter gemeinsam führen. Sie ahnt jedoch nicht, wie gefährlich der Gegner ist, dem sie sich mit ihren Fragen in den Weg stellt, und wie sehr ihre eigene Vergangenheit in die Geschehnisse hineinspielt.
    --- oder als E-Book ---

  • Das Richterspiel


  • Inhalt:
    Schlimmer könnte das alte Jahr für Marlene nicht enden, als sie in der Wohnung einer Kundin eine Tote entdeckt. Die junge Frau wurde ermordet. Ohne es zu wollen, wird Marlene in den Fall hineingezogen. Als sie begreift, wie dunkel der Schatten sein kann, den die Vergangenheit wirft, gerät sie selbst in Gefahr. Um ein Haar wird auch sie Opfer eines Spiels, das vor langer Zeit dazu gedacht war, die Vergangenheit auszulöschen.

  • Gefährliche Täuschung


  • Inhalt:
    Als die Kinderbuchillustratorin Emma an einem strahlenden Spätsommertag zu einer Radtour aufbricht, ahnt sie nicht, dass ein Alptraum beginnt: Ein Unbekannter lauert ihr auf und entführt sie. Fünf Tage bleibt sie in der Gewalt des Mannes, der sein Gesicht hinter einer Maske verbirgt. Als Emma endlich freikommt, ist das noch nicht das Ende ihres Schreckens. Zwar beginnt die Polizei mit intensiven Ermittlungen, stößt dabei jedoch auf einen Hinweis, der den Verdacht auf Emma lenkt: Hat sie ihre Entführung etwa selbst inszeniert? Emma bleibt kein anderer Weg, als von sich aus Nachforschungen anzustellen ...



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