Autoren-Interview


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Willkommen auf der Autoren-Interview-Homepage mit Ute Lauterbach

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    Interview


    Name
    Ute Lauterbach

    Alter und Wohnort
    Geboren im Jahr 1955; lebt in Altenkirchen/Westerwald

    Internet
    www.ute-lauterbach.de

    Welche/s Berufsausbildung / Studium besitzen Sie?
    Englisch studiert, um in die weite Welt gehen zu können, Philosophie studiert, um in die Tiefe gehen zu können. (1. und 2. Staatsexamen), Theologie studiert, um den „Feind“ gut zu kennen und Psychologie, um in der Seele Bescheid zu wissen.

    Was/Wer hat Sie zum Schreiben gebracht?
    Meine Begeisterung

    Wie haben Sie das Schreiben gelernt?
    Elternhaus, Schule, Studium. Beim Schreiben selbst leiten mich die Fragen: Was will ich ganz genau sagen? Wie bring ich’s klar und knapp auf den Punkt?

    Wie kamen Sie zu diesem Thema?
    Meine Themen entspringen alle der mich seit der Kindheit umtreibenden philosophischen Grundfrage: „Was soll der Quatsch?“ Meine Entdeckungen, und Erkenntnisse, wie ein glückliches, gar glückseliges Leben möglich ist, drängen nach Mit-Teilung.

    Wie gestalten Sie das Schreiben? Was ist Ihnen wichtig?
    Ich schreibe mit einem schnellstschreibenden Stift auf lose Blätter. Wichtig ist mir Ruhe, Ungestörtheit – außen wie innen.

    Wie wird die Geschichte gefunden? Meine philosophischen Lebenskunstbücher – etwa „Lässig scheitern“ und „Raus aus dem Gedankenkarussell“ werden durch literarische Elemente gesteigert. So kann ich zum Beispiel über Brunhilde und Karin, die sich im Buch über das nämliche Buch unterhalten, Spaß und Alltagstauglichkeit gewährleisten. Wie ich Geschichte und Protagonisten finde? Einfach so. Innehalten, denken ohne sich Gedanken zu machen ..., Aufmerksamkeit auf das Schreibziel richten und kommen lassen. Das Schreibziel, ein Grundkonzept ist vorher da. Es entsteht unterschiedlich. Manchmal reicht ein cooler Titel und patsch ist das ganze Ding in meiner Birne.

    Sind Sie aufgeregt bevor Sie anfangen bzw. den ersten Satz schreiben?
    Ja, ich bin aufgeregt, beziehungsweise sogar (be)geistig erregt. Und manchmal will ich den ersten Satz eines Buchs gar nicht schreiben, weil das leere Blatt – als Unendlichkeit aller Möglichkeiten – dann endlich wird.

    Wie und wann entstand der Wunsch an die Öffentlichkeit zu gehen?
    Einfach dadurch, dass ich nach der Veröffentlichung meiner Vorträge auf Tonträger immer wieder gefragt wurde, wann denn endlich mein erstes Buch käme.

    Wie haben Sie einen Verlag gefunden?
    Einfach war das. Die Verleger haben mich gefunden.

    Wie viel Zeit räumen Sie dem Schreiben bzw. wie binden Sie es in Ihren Alltag ein? Gibt es einen bestimmten Rhythmus?
    Habe keinen Rhythmus. Manchmal schreibe ich durch. Manchmal häppchenweise, selten gar nicht.

    Leben Sie davon oder haben Sie noch einen anderen Beruf?
    Was für mich zählt, ist das Weitergeben meiner Inhalte. Meine Bücher sind neben Seminaren und Vorträgen ein Bestandteil. Davon und dafür lebe ich.

    Vermitteln Sie Ihre (Schreib-)Kenntnisse und Erfahrungen z. B. in Form von Kursen weiter?
    Meine Inhalte vermittele ich in Kursen und Ausbildungen. Sprachlich färbe ich gelegentlich ab, ohne dass das ein explizites Anliegen von mir ist.

    Welchen Stellenwert nimmt das Schreiben bei Ihnen ein?
    Es trägt dazu bei, mein Lebensziel zu erreichen: Nämlich so viele Menschen wie möglich im Herzen zu berühren und zum Sein, Sinn und Quatsch machen zu verführen.

    Was machen Sie, wenn Ihnen mal nichts einfällt? Haben Sie Tricks/Übungen gegen Schreibblockaden?
    Der Tag, an dem mir nichts einfällt, steht noch aus.

    Haben Sie noch andere Hobbys / Interessen?
    Ich bin mein Hobby.

    Wie verbringen Sie Ihren Urlaub?
    „Urlaub ist immer. Ob du reinfährst oder nicht.“ Das ist mein Motto. Konkret liebe ich folgende Spielart: Mit Leichtestgepäck zum Flughafen und dann irgendeinen last minute Flieger besteigen. Vorgefasstes Flugziel: ins Warme. Vor Ort ohne ein Hotel vorgebucht zu haben, frage ich am Info-Desk: „Wo ist es am schönsten und am einsamsten hier?“ Und daraus entwickelt sich der restliche Urlaub. Eine tolle Gelegenheit für mich, mein Glück zu erproben.

    Was wünschen Sie sich für die Zukunft; welche Pläne haben Sie noch?
    Weiterhin ein verrücktes, gesundes, langes Leben. Hab noch etwa zwölf Bücher im Kopf, die ich gerne schreiben möchte. Und im Übrigen: einfach sein.



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    Buchvorstellungen - eine Auswahl


  • Das Zeitbeschaffungs-Buch


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  • Inhalt:
    Wer fehlerfroh ans Werk geht, lebt zufriedener -Wahre Lebenskünstler können lässig scheitern! Gekonnt scheitern ist hohe Lebenskunst. Obwohl Scheitern leicht und schnell geht, ist es meist verpönt. Noch immer sind wir gefangen in der Vorstellung, wir müssten gut drauf sein, alles im Griff haben, gar weltweit unterwegs sein, dazu ein knallvoller Terminkalender, nur der Erfolg zählt. Ute Lauterbach zeigt in ihrem lustvollen Programm, wie jedem die Kunst des Scheiterns mühelos gelingt.

  • Raus aus dem Gedankenkarussell: Wie Sie leidige Gedanken und Grübelattacken genüsslich ins Leere laufen lassen


  • Inhalt:
    Wer denkt schon gern im Kreis? Was wir denken, bestimmt unser Leben. Alles könnte so viel freudvoller sein, wenn nicht unfreiwillige Gedanken immer wieder unseren Kopf belagerten. Doch allzu oft verselbstständigt sich unser Gedankenkarussell und unsere innere Gelassenheit zerstiebt in tausend Partikel: Unser Seelenfriede ist dahin. Die Autorin eröffnet mit 22 Impulsen leicht begehbare Wege in ein intensiveres, genussreicheres Leben. Spritzig und anspruchsvoll werden wir angeregt, den Sprung aus den Gedankendrehern zu wagen. Wach und präsent landen wir in der Gegenwart, die uns mit mehr Gelassenheit, Souveränität und Freiheit empfängt.


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