Autoren-Interview


                                                                A ~ B ~ C-D ~ E ~ F ~ G ~ H ~ I-J ~ K ~ L ~ M ~ N ~ O-P ~ Q-R ~ S ~ T ~ U ~ V ~ W ~ X-Z
                                                               

Willkommen auf der Autoren-Interview-Homepage mit Inge Löhnig

Rubrik


  • Romane


  • Krimi


  • Ratgeber (Gesundheit, Lebenshilfe u. a.)


  • Beruf (Coaching, Organisation u. a.)


  • Impressum

    Home


    Partnerprogramme:


    designers-heaven.de (schöne Notizbücher, Stifte + Geschenke)
    Geschenke online kaufen

    Interview


    Name
    Inge Löhnig

    Alter und Wohnort
    Lebt in der Nähe von München

    Internet
    www.inge-loehnig.de

    Welche/s Berufsausbildung / Studium besitzen Sie?
    Ich habe Grafik-Design studiert.

    Was/Wer hat Sie zum Schreiben gebracht?
    Schreiben wollte ich - wie viele - eigentlich schon immer. Auslöser, es dann endlich einmal zu versuchen, war ein Krimi, der mir nicht gefallen hat. Ich dachte, es könnte nicht so schwer sein, das besser hinzukriegen. Ein ziemlich überheblicher Gedanke, für den ich schnell Abbitte geleistet habe.

    Wie haben Sie das Schreiben gelernt?
    Angefangen habe ich mit Drauflosschreiben. Nach 200 Seiten war ich in einer Sackgasse angelangt. Also habe ich mir Fachbücher besorgt und später zwei Workshop im Münchener Literaturhaus besucht. An „Der Sünde Sold“ habe ich fünf Jahre geschrieben und in dieser Zeit gelernt, wie man einen Roman schreibt.

    Wie kamen Sie zu diesem Thema?
    Sie meinen jetzt weshalb ich Krimis schreibe? Im Krimi verpacke ich gerne das eigentliche Thema, um das es mir geht. In diesem Genre kann man wunderbar zuspitzen, menschliche Tiefen ausloten und an Grenzen gehen. Mich interessiert weniger, wer der Täter ist. Mich interessiert, wie es zu einer Tat kommt, was geschehen muss, damit jemand diese Grenze überschreitet und tötet und wie er mit seiner Tat umgeht. Ich schreibe also kein Whudunits sondern Whydunits.

    Wie gestalten Sie das Schreiben? Was ist Ihnen wichtig?
    Ich schreibe gerne früh am Morgen, wenn mein Kopf noch frei und unbelastet vom Alltag ist. Da ich eine wirklich grauslige Handschrift habe, die ich oft selbst nicht entziffern kann, habe ich mir angewöhnt sogar Notizen für Plotideen und Figuren auf meinem Mac zu schreiben. Wichtig ist mir Ruhe beim Schreiben. Die Tür zum Arbeitszimmer bleibt zu, so lange ich mich in meinen fiktiven Welten bewege..

    Wie wird die Geschichte gefunden? Das ist sehr unterschiedlich. Bei „Der Sünde Sold“ war eine Radtour ausschlaggebend, bei der ich eine einsame Kapelle im Wald entdeckte und mir dachte, dass dies eine tolle Location für einen Mord sei. Die zündende Idee zu „In weißer Stille“ kam durch eine kleine Zeitungsnotiz. Bei „So unselig schön“ war die Lektüre in alten Rechercheunterlagen ausschlaggebend..

    Wie entsteht und entwickeln sich die Protagonisten/Geschichte? Inzwischen haben Dühnfort und sein Team sich gemeinsam durch drei Fälle gekämpft. Er und Gina stehen ebenso lebendig vor mir, wie Alois, Meo und Buchholz. Alle haben sie ihre Träume, Ziele und Unzulänglichkeiten und das hat natürlich Auswirkungen auf die Handlung.
    Einen neuen Roman beginne ich mit einer Idee, die ich zu einem Konzept ausarbeite. Es folgt die Recherche und dann muss ich mir irgendwann überlegen, wie ich die Geschichte erzähle, aus welchen Perspektiven und wie die Handlung sinnvoller- und spannenderweise am besten abläuft. Das schreibe ich in einem Kapitelplan nieder. Natürlich ist der nicht in Stein gemeißelt, er ist eine Art Fahrplan, von dem ich während des Schreibens immer wieder abweiche.

    Sind Sie aufgeregt bevor Sie anfangen bzw. den ersten Satz schreiben?
    Nein. Der erste Satz gibt viel vor, legt viel fest. Um den Anfang zu schreiben, den ersten Schritt zu wagen, muss ich in einer besonderen Stimmung sein. In einer Stimmung, in der ich mich rückhaltlos auf die Figur und ihre Lage einlassen kann, mit der ich den Roman beginne.

    Wie und wann entstand der Wunsch an die Öffentlichkeit zu gehen?
    Nach einem Workshop im Münchner Literaturhaus. Die Leiterin legte mir Nahe, unbedingt weiter zu schreiben. Ich könnte es und hätte gute Chancen auf eine Veröffentlichung. Danach bin ich sieben Zentimeter über dem Erdboden nach Hause geschwebt.

    Wie haben Sie einen Verlag gefunden?
    Ich habe mir eine Agentin gesucht. Sie hat Dühnforts ersten Fall mehreren Verlagen vorgestellt. Ullstein wollte Dühnfort unbedingt haben, hat ein tolles Angebot gemacht und den zweiten Fall „In weißer Stille“, gleich mitgekauft.

    Wie viel Zeit räumen Sie dem Schreiben bzw. wie binden Sie es in Ihren Alltag ein? Gibt es einen bestimmten Rhythmus?
    Ich schreibe jeden Tag. Wirklich jeden. Sieben Tage die Woche. Auch an Wochenenden, Feiertagen, Omas Geburtstag und im Urlaub. In etwa beschäftige ich mich drei Stunden pro Tag damit und am liebsten gleich in der Früh.

    Leben Sie davon oder haben Sie noch einen anderen Beruf?
    Ich arbeite seit über zwanzig Jahren als selbstständige Grafik-Designerin. In den letzten Jahren habe ich mir mit dem Schreiben ein zweites Standbein aufgebaut und verlagere langsam das Gewicht aufs Autorenbein. Das geht natürlich nicht ohne begeisterte Leser. Deshalb bin ich sehr froh, dass Dühnfort bei ihnen so gut ankommt. Denn, so wie es aussieht (ich klopfe schnell auf Holz), wird 2011 das erste Jahr sein, in dem ich meine Brötchen ganz mit Schreiben verdienen kann.

    Vermitteln Sie Ihre (Schreib-)Kenntnisse und Erfahrungen z. B. in Form von Kursen weiter?
    Bisher nicht. Wenn Anfragen kommen sollten, bin ich grundsätzlich offen dafür.

    Welchen Stellenwert nimmt das Schreiben bei Ihnen ein?
    Schreiben ist für mich ein großes Vergnügen.

    Was machen Sie, wenn Ihnen mal nichts einfällt? Haben Sie Tricks/Übungen gegen Schreibblockaden?
    Nicht in Panik verfallen. Das legt sich von ganz alleine wieder. Diese schwarzen Löcher gehören einfach dazu.

    Haben Sie noch andere Hobbys / Interessen?
    Natürlich meine Familie. Dann die Nordbretagne. Radfahren, Skifahren, Kochen, Lesen.

    Wie verbringen Sie Ihren Urlaub?
    Am liebsten in einem 200 Jahre alten Bauernhaus in der Bretagne.

    Was wünschen Sie sich für die Zukunft; welche Pläne haben Sie noch?
    Mein Traum ist es, vom Schreiben leben zu können. Dann hätte ich vermutlich auch Zeit, ein Projekt aus der Schublade zu holen, das mir sehr am Herzen liegt und für das ich schon viel recherchiert habe. Da es kein Krimi werden kann, müsste ich dafür einen Abstecher ins Genre „psychologischer Spannungsroman“ machen.

    oben      Home

    Buchvorstellungen - eine Auswahl


  • Schuld währt ewig: Kommissar Dühnforts vierter Fall


  • Inhalt:
    Eine einzige Sekunde hat Susannes Leben für immer verändert. Ein Kind ist tot. Für die junge Frau ein Alptraum, der nie endet, eine Suche nach Sühne, die vergebens ist. Dann sterben zwei Menschen. Sie wurden ermordet. Auch in ihrer Vergangenheit gibt es ein düsteres Geheimnis, eine Schuld, die für immer bleibt. Kommissar Dühnfort verfolgt einen Täter, der auf grausame Weise für seine Vorstellung von Gerechtigkeit sorgt. Ein Rächer, der Gleiches mit Gleichem vergilt und keine Gnade kennt.

    --- oder als E-Book ---


  • So unselig schön


  • Inhalt:
    In einer leerstehenden Brauerei im Süden Münchens wird eine enthauptete Frauenleiche gefunden. Kommissar Dühnfort wird bald klar, dass er einen Serientäter jagt, der von Bildern besessen sein muss. Die junge Fotografin Vicki hingegen, die die Leiche gefunden hat, ermittelt auf eigene Faust. Sie kommt dem Mörder schließlich sehr nahe auch privat.

    --- oder als E-Book ---


  • Der Sünde Sold: Dühnforts erster Fall


  • Inhalt:
    Mariaseeon, im Süden Münchens: Nach tagelanger Suche findet man den fünfjährigen Jakob nackt, gefesselt und verstört auf einem Holzstoß im Wald. Wenig später wird seine Erzieherin zu Tode gemartert. Eine biblische Opferszene, ein Mord nach Art der Inquisition – unter den Dorfbewohnern geht die Angst um. Einer von ihnen ist ein sadistischer Mörder und Kommissar Konstantin Dühnfort muss ihn finden, bevor er wieder zuschlägt.

    --- oder als E-Book ---


  • In weißer Stille


  • Inhalt:
    Ein stürmischer Oktoberabend: In seinem Wochenendhaus am Starnberger See wird ein pensionierter Kinderarzt tot aufgefunden. An eine Heizung gefesselt, ist er langsam verdurstet - ein qualvoller Tod. War es Rache oder doch nur ein Raubmord? Kommissar Konstantin Dühnfort enthüllt nach und nach den dunklen Charakter des Toten und stößt auf ein Drama, das seine längst erwachsenen Kinder bis heute verfolgt.

    --- oder als E-Book ---







    Sie suchen etwas anderes?






    oben      Home