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InterviewName Dr. Frank Naumann Alter und Wohnort Geboren im Jahr 1956; lebt in Berlin Internet www.dr-frank-naumann.de und www.egonet.de Welche/s Berufsausbildung / Studium besitzen Sie? Studium und Doktor der Philosophie, mit Spezialisierung auf philosophische Fragen von Biologie, Psychologie und Medizin Was/Wer hat Sie zum Schreiben gebracht? Schreiben ist eine typische Berufsqualifikation des Philosophiestudiums. Da ich Kommunikation an der Uni lehrte, lag für mich das Ziel nahe, meine praktischen Empfehlungen auch einem allgemeinen Publikum anzubieten. Wie haben Sie das Schreiben gelernt? Durch die Praxis des Schreibens. Ich habe später auch einen Onlinekurs mitgemacht und Bücher über Schreibtechniken gelesen, aber zu dem Zeitpunkt hatte ich schon veröffentlicht. Wie kamen Sie zu diesem Thema? Durch meine universitäre Lehrtätigkeit. Kommunikation liegt im Kreuzungsbereich so verschiedener Wissenschaften wie Germanistik, Psychologie, Biologie und Soziologie - also eine typische Aufgabe für einen Philosophen, den als Spezialist für das Allgemeine übergreifende Fragen interessieren. Wie gestalten Sie das Schreiben? Was ist Ihnen wichtig? Ich schreibe am PC, beginne gleich nach dem Frühstück und arbeite mit Mittag. Nachmittags beschäftige ich mich mit anderen Aufgaben eines Autors: Recherche, Mails schreiben, Kontaktpflege. Wie wird die Geschichte gefunden? Als Sachbuchautor suche ich nach praktischen Fragen der Kommunikation, zu denen noch kein vergleichbares Buch existiert. Solche Themen finde ich oft, indem ich schon bekannte Themen miteinander verbinde. Wie entsteht und entwickeln sich die Protagonisten/Geschichte Als Hörspielautor gehe ich ebenfalls von einem Sachthema aus, z. B. der Finanzkrise. Ich überlege mir dann eine Geschichte dazu, indem ich mir eine andere Wirklichkeit mit der Frage „Was wäre wenn ...?“ ausdenke und überlege, wie sich ganz durchschnittliche Personen dann verhalten würden. Wie und warum wurde gerade dieser Ratgeber geschrieben? Die Themen meiner Ratgeber waren zum Zeitpunkt des Erscheinens neu und noch nicht von anderen Autoren in dieser Form behandelt. (Ausnahme ist der seltene Fall, dass ein Verlag mich bittet, zu einem bestimmten Thema zu schreiben.) Sind Sie aufgeregt bevor Sie anfangen bzw. den ersten Satz schreiben? Nein. Wenn ich anfange, habe ich einen detaillierten Plan vor Augen. Schlimmstenfalls misslingt mir die Sache, dann gehe ich eben ans nächste Projekt. (Das ist mir bei einem Buch aber noch nie passiert.) Wie und wann entstand der Wunsch an die Öffentlichkeit zu gehen? Anfang der 1990-er Jahre, im Rahmen meiner Lehrtätigkeit an der Universität. Wie haben Sie einen Verlag gefunden? Mit unverlangt eingesandtem Exposé und Manuskriptprobe. Zu meinem ersten Ratgeber „Miteinander streiten“ hatte ich beides an acht große Verlage geschickt, vier haben abgelehnt, zwei nicht geantwortet und zwei haben Ja gesagt. Der ersten von beiden war Rowohlt, dort ist das Buch 1995 erschienen. Zum Hörspiel kam ich ebenfalls über freie Einsendungen. So arbeite ich noch heute, ohne Agentur. Wie viel Zeit räumen Sie dem Schreiben bzw. wie binden Sie es in Ihren Alltag ein? Gibt es einen bestimmten Rhythmus? In der Regel vormittags, etwa drei bis vier Stunden am Tag. Leben Sie davon oder haben Sie noch einen anderen Beruf? Ich lebe davon. Hinzu kommen gelegentliche Auftritte als Kommunikationstrainer und -referent. Vermitteln Sie Ihre (Schreib-)Kenntnisse und Erfahrungen z. B. in Form von Kursen weiter? Nein, nur meine Fachkenntnisse. Auf Anfrage trete ich bei Vorträgen und Schulungen im Bereich Kommunikation auf. Welchen Stellenwert nimmt das Schreiben bei Ihnen ein? Ein zum Beruf gewordenes Hobby. Wichtiger als das Schreiben selbst ist für mich die Beschäftigung mit den fachlichen Inhalten. Ich verfolge also, was in der Welt der Forschung passiert und welcher praktische Nutzen (und Gefahren) aus den Wissenschaften erwächst. Es gibt einen alten Spruch, der auch für mich gilt: Wer ein Thema richtig verstehen will, sollte ein Buch dazu schreiben. Was machen Sie, wenn Ihnen mal nichts einfällt? Haben Sie Tricks/Übungen gegen Schreibblockaden? Es gibt einfache Kreativitätstechniken (in meinem Buch „Mentale Fitness“ beschrieben), mit deren Hilfe ich bei Bedarf Einfälle erzeugen kann. Von Schreibblockaden habe ich zwar viel gehört, aber selbst noch keine erlebt. Der Grund: Wenn ich den ersten Satz in den PC tippe, ist das Buch in meinen Kopf schon fertig. Ich weiß also immer, was als nächstes kommt. Hat mein Plan zu große Lücken, fange ich gar nicht erst an. Haben Sie noch andere Hobbys / Interessen? Ich spiele Klavier und Gitarre, dazu regelmäßig Joggen, Schwimmen, Fahrradfahren, auch größere Touren. Als Autor lese ich natürlich viel und höre Hörspiele von Kollegen. Wie verbringen Sie Ihren Urlaub? Die letzten Jahre bin ich viel herumgefahren. Ich war oft in Frankreich (kann die Sprache, war auch Übersetzer), aber auch in anderen Ländern bis Sansibar. Zuletzt in Dänemark. Ich verbinde Kulturerlebnisse mit Wandern, Schwimmen und Rad fahren. Was wünschen Sie sich für die Zukunft; welche Pläne haben Sie noch? Ich wünsche mir natürlich, dass meine „Produkte“ weiterhin Interessenten finden. Ansonsten plane ich nicht weit voraus, eher von Manuskript zu Manuskript. oben      Home |
Buchvorstellungen - eine AuswahlInhalt: Wenn Sie bei Jobsuche, Flirt, auf Partys oder in neuer Umgebung immer wieder scheitern, obwohl Sie nicht weniger kompetent und attraktiv sind als andere, ist es Zeit für einen Sympathie-Check und eine Sympathie-Offensive. Vergessen Sie Ihre Selbstzweifel: Allseits beliebte Mitbürger sind keineswegs die besseren Menschen. Sympathie ist ein soziales Talent, das man lernen kann. Es besteht aus einem Bündel einfühlsamer zwischenmenschlicher Verhaltensweisen und zeigt sich im Geschick, auf den ersten Blick Vertrauen zu erwecken. Die Beliebten unter uns haben das in jungen Jahren gelernt, doch es ist nie zu spät. Erfolgsautor Frank Naumann zeigt in zehn einfachen Schritten, wie jeder in jedem Alter Sympathie lernen kann. Mit Sympathie-Test und Zwei-Wochen-Sympathie-Einsteigerprogramm. --- oder als E-Book ---
Inhalt: Er ist nichts für Apostel des Tiefsinns und bedingungslose Selbstoffenbarer, dagegen eine reizvolle Kunst für Neugierige, die ins Gespräch und zu mehr kommen wollen. In der Kunst des Smalltalk ist bisher kein Meister vom Himmel gefallen, sie zu beherrschen jedoch lohnt sich. Wie dies geht, erfährt man bei Frank Naumann in einer kurzweiligen Mischung aus Tipps, Anregungen und Ratschläge. Alle erprobt von "Experten".
Inhalt: Wenn auf dem gesellschaftlichen Parkett die Waffen klirren, schlägt die Stunde der entwaffnenden Diplomatie. Noch immer gilt, dass nicht die Krieger auf den Schlachtfeldern, sondern die Diplomaten die Früchte der Siege einsammeln. Ihre Kunst, die nichts mit Lug und Trug zu tun hat, findet kreative Umwege, ungewöhnliche Lösungen und schonende Kompromisse. Diese Kunst der sanften Sieger können Sie lernen, wenn Sie zwanzig Gesetze befolgen, mit denen Sie Mitmenschen, Mitarbeiter und Gegner für sich und Ihre Sache gewinnen. Sie suchen etwas anderes? oben      Home |