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InterviewName Safi Nidiaye Alter und Wohnort Geboren 1951, lebt in Spanien Internet www.safi-nidiaye.de Welche/s Berufsausbildung / Studium besitzen Sie? Hauptsächlich zwei Ausbildungen: Als Journalistin; als Meditationslehrerin. Was/Wer hat Sie zum Schreiben gebracht? Schon als Kind wollte ich - neben einigen anderen Berufsvorstellungen wie Bundeskanzler, Revolutionär und Tänzerin - Schriftstellerin werden mit der Vorstellung, bedeutende Sachen zu schreiben, die die Menschheit retten würden. Dieser Traum wich aber erst allen möglichen anderen Entwicklungen und wurde später eigentlich durch einen Zufall wahr. Jemand entdeckte, dass ich einen guten Draht zur Intuition hatte, und das erste Buch, „Liebe ist mehr als ein Gefühl“, war eigentlich ein Protokoll von Sitzungen, die aufgrund dieser Fähigkeit, intuitives Wissen sozusagen auf Knopfdruck fließen zu lassen, zustande gekommen war. Ich hatte es gar nicht als Buch konzipiert. Nachdem es jedoch veröffentlicht worden war und großen Erfolg hatte, habe ich dann angefangen Bücher zu schreiben und in diesen Büchern meine Erfahrungen und mein Wissen zu teilen. Wie haben Sie das Schreiben gelernt? Durch die Arbeit als Zeitschriftenredakteurin habe ich gelernt, Texte zu verfassen und zu redigieren. Aber das Buchschreiben war zunächst gar nicht beabsichtigt, wenn ich auch als Kind davon geträumt hatte. Wie kamen Sie zu diesem Thema? Die meisten meiner Bücher, wie z. B. „Der entscheidende Schritt“ oder „Herz öffnen statt Kopf zerbrechen“ sind ja Sachbücher, die sich aus der Praxis meiner Arbeit mit mir selber und den Teilnehmern meiner Seminare ergeben. Andere meiner Bücher sind Früchte meiner Meditationen, wie z. B. „Meditationen für den Morgen“, in anderen habe ich Inspirationen aufgeschrieben, die ich bekommen habe, wie „Die Stimme des Herzens“. Es ist ganz unterschiedlich. Mein Märchen „Amixipi“ habe ich für jemanden als Geschenk geschrieben. Meine Gedichte schreibe ich in Momenten, da ich in innigem Kontakt mit mir selber bin. Wie gestalten Sie das Schreiben? Was ist Ihnen wichtig? Seit Verlage nur noch Dateien und keine Manuskripte mehr nehmen, immer am Computer. Da ich viel unterwegs bin, arbeite ich mit Laptops. Vertrage allerdings die Computerstrahlung gar nicht und versuche es gerade wieder mit der guten alten Schreibmaschine. Was mir wichtig ist... Früher war mir so vieles wichtig, das Umfeld, der Arbeitsplatz, die Atmosphäre... Im Laufe der Zeit habe ich aufgrund der Lebensumstände lernen müssen, unter allen möglichen und unmöglichen Umständen zu schreiben. Ob Laptop auf den Knien im Freien oder in einer fremden Küchen oder im eigenen Büro, oder in der Computerecke eines Hotels... Ich kann fast überall schreiben. Außer wenn mir jemand über die Schulter schaut. Das bringt mich raus. Denn Schreiben setzt für mich zunächst einmal eine Art Intimität mit mir selber voraus. Ich muss ungeniert frei schreiben können, bevor ich es anderen Menschen zum Lesen präsentiere. Das fällt mir nur leicht, wenn ich alleine bin und niemand mitliest. Wie wird die Geschichte gefunden? In meinem Märchen „Amixipi“ entstand die Geschichte dadurch, dass ich etwas schreiben wollte, das schön ist. Dass eine Welt beschreibt, die so schön wie nur möglich ist. Ich war selber gespannt, wie sich die Geschichte entwickelte... Sie entwickelte sich von selbst, Kapitel für Kapitel, und immer wieder überraschend für mich. Wie entsteht und entwickeln sich die Protagonisten/Geschichte? Es gab keinen Plan, es gab nur die Liebe zu dem Menschen, für den ich das schrieb, und den Wunsch etwas Schönes zu schreiben, und in dem Buch irgendetwas von seinem Wesen auszudrücken. Die Figuren traten von selber auf, auch ihre Lieder - in diesem Märchen hat jeder Mensch ein eigenes Lied -, und die Heldin fand ihr Lied am Schluss, erst die Melodie, dann den Text, und genauso war es auch. Ich hatte vorher selber keine Ahnung. Ich habe übrigens immer wieder die Erfahrung gemacht: Wenn ich etwas für jemanden schreibe und dabei mein Herz für diesen Menschen offen und aktiv ist, dann kommen die besten Sachen dabei heraus. Wie und warum wurde gerade dieser Ratgeber geschrieben? Ich habe viele Ratgeber geschrieben, früher über und im Zusammenhang mit Intuition und innerer Stimme, heute im Zusammenhang mit der Methode, die ich entwickelt habe, der körperzentrierten Herzensarbeit. Ich schreibe diese Ratgeber einfach, um das, was ich für mich als hilfreich entdeckt habe, mit anderen zu teilen. Beim Schreiben beleuchte ich es selber immer wieder neu, verstehe es noch einmal von Grund auf und es macht mir Spaß, es dann zu formulieren. Und natürlich lebe ich auch von dieser Arbeit. Es ist einfach mein Beruf. Sind Sie aufgeregt bevor Sie anfangen bzw. den ersten Satz schreiben? Aufgeregt nicht, es ist eher oft so, dass ich keine Ahnung habe, was ich schreiben soll, eine Art Blackout. Obwohl das Thema komplett in meinem Geist vorhanden ist, weiß ich erstmal überhaupt nicht, was ich schreiben und wie ich es formulieren soll. Ich schreibe dann oft erst viele Seiten, manchmal bis zu 100 Seiten „Geschwafel“ zum Thema, bis ich den richtigen Anfang habe und das Ganze lösche und von vorne anfange. Es gibt allerdings auch Bücher, bei denen ich mich einfach inspirieren lasse und eigentlich nicht schreibe, sondern aufschreibe, was auftaucht. Wie und wann entstand der Wunsch an die Öffentlichkeit zu gehen? Als ich mein erstes Manuskript hatte und irgendwie an den Mann bringen wollte... Das war 1989. Wie haben Sie einen Verlag gefunden? Ich wusste damals sofort, zu welchem Verlag ich wollte, es gab einen bestimmten Verlag, der etwas publiziert hatte, das eine Geistesverwandtschaft mit meinen Texten aufwies. Dieser Verlag schickte mir jedoch das Manuskript ungelesen zurück. Zur selben Zeit jedoch befand sich die Chefin dieses Verlages, die Verlegerin selber, in meiner Nähe, und ich ließ ihr das Manuskript einfach ins Hotel bringen. Das war mein erstes Buch, „Liebe ist mehr als ein Gefühl“. Sie erzählte uns später, dass sie es auf ihrer Heimfahrt im Zug von A bis Z durchgelesen hatte und begeistert war. So kam es zur Veröffentlichung dieses ersten Buches, dem eine ganze Reihe anderer und später auch Taschenbuchausgabe und Ausgaben bei anderen Verlagen folgten. Wie viel Zeit räumen Sie dem Schreiben bzw. wie binden Sie es in Ihren Alltag ein? Gibt es einen bestimmten Rhythmus? Das ist ganz verschieden. Wenn ich einen Auftrag habe, gibt es einen Ablieferungstermin, und dann nehme ich mir die letzten Monate vor dem Ablieferungstermin und schreibe jeden Tag 3-4 Stunden und gegen Ende auch mal 6-12 Stunden am Tag. Ansonsten arbeite ich locker an verschiedenen Projekten und schreibe mal einen Satz für dieses, mal für jenes auf. Leben Sie davon oder haben Sie noch einen anderen Beruf? Zurzeit lebe ich von meinen Büchern und Seminaren. Vermitteln Sie Ihre (Schreib-)Kenntnisse und Erfahrungen z. B. in Form von Kursen weiter? Nein. Ich gebe Seminare in Körperzentrierter Herzensarbeit, und das reicht mir an unterrichtender Tätigkeit. Welchen Stellenwert nimmt das Schreiben bei Ihnen ein? Wie meinen Sie das? „Stellenwert“ verstehe ich nicht genau. Ich sage es mal so. Ich schreibe gern, aber mein Körper ist - glaube ich - einer Meinung mit meiner Seele, dass Spazierengehen, Schwimmen, singen, tanzen, malen, töpfern, Gartenarbeit tun, mit anderen Worten, etwas, woran der Körper beteiligt ist, zufriedenstellender ist. Was machen Sie, wenn Ihnen mal nichts einfällt? Haben Sie Tricks/Übungen gegen Schreibblockaden? Ins Unreine schreiben. Irgendetwas schreiben. Beten. Aufhören zu schreiben. Wenn ich schreiben soll, arbeitet das Thema ohnehin in meinem Geist, und irgendwann fällt mir etwas ein. Und wenn es nachts ist. Dann muss ich eben aufstehen und es notieren. Haben Sie noch andere Hobbys / Interessen? Musik. Gesang. Meditation. Tanz. Und einiges andere. Wie verbringen Sie Ihren Urlaub? Wie es wohl bei vielen Selbstständigen der Fall ist, kenne ich Urlaub in Reinform nicht mehr. Mein ganzes Leben ist ein Mischmasch von Urlaub und Arbeit, von abwechselnd zu Hause sein und Reisen, Buchschreiben, Verwaltungsarbeit, Seminare geben, mit einzelnen urlaubsartigen Elementen dazwischen, je nachdem wo wir sind also Spazieren gehen, schwimmen, lesen, ruhen... Richtigen Urlaub habe ich lange nicht mehr gemacht. Vor einigen Jahren mal eine Woche auf Fuerteventura, da habe ich mir ayurvedische Ölpackungen geben lassen und dazwischen Strandspaziergänge gemacht. oben      Home |
Buchvorstellungen - eine AuswahlInhalt: Dieses Buch soll helfen, das Herz zu entdecken, zu öffnen und zu aktivieren. Es soll den Leser inspirieren, seine himmlische Natur in seinem eigenen Herzen (wieder) zu entdecken und zu verwirklichen. Safi Nidiaye erzählt, warum das Herz das Geheimnis aller Geheimnisse birgt, den Kern von Religion und Spiritualität. Sie zeigt, wie man sich auf die Herzen großer Meister oder Heiliger einstimmt, wie man durch das Herz Kontakt mit Engelwesen bekommt, wie man lernen kann, mit dem Herzen zu sehen und zu hören sowie aus dem Herzen heraus zu sprechen und zu handeln. Ein Mosaik von Inspirationen, die das Herz berühren.
Inhalt: Safi Nidiaye erhält mitten in einer Existenzkrise von einer innern Stimme eine Empfehlung: 'Kümmere dich nicht um Geld; tu nur das, was dir am Herzen liegt.' Sie lernt, dieser Stimme zu vertrauen und erkennt in ihr das Höhere Selbst - die Stimme unserer eigenen inneren Verbindung zur Göttlichkeit. 'Glaube an mich, oder glaube an die Welt. Beides zugleich ist unmöglich.' Safi Nidiaye schildert ihren Kampf um Vertrauen, Erkenntnis und Anwendung der ihr enthüllten geistigen Gesetze mitten in einer Zeit des Existenzkampfes. Die Botschaften ihres Höheren Selbst, die sie in diesem Bericht veröffentlicht, weisen den Weg zu einer inneren Befreiung.
Inhalt: Seit sich Safi Nidiayes innere Stimme während einer Lebenskrise zu Wort meldete, enthüllt sie ihr immer wieder tiefe innere Weisheit - in kritischen Situationen wie auch im ganz gewöhnlichen Alltag. Diese Quelle unmittelbaren Wissens tragen wir alle in uns. Die Medialtherapeutin zeigt, wie man den Schleier zur Welt des höheren Selbst lüftet, Zugang zu diesem inneren Wissen gewinnt und so stets intuitiv die richtigen Entscheidungen trifft. Mit zahlreichen Anleitungen und praktischen Übungen für Anfänger und Fortgeschrittene.
Inhalt: Weit mehr als ein weiteres Wunsch-Erfüllungs-Buch, handelt es sich hier um die Entdeckung einer grundlegend neuen Perspektive. Dieser Weg zur Erfüllung ist einfach, es ist nur ein »Wahrnehmen bis auf den Grund« mit Schritten der körperzentrierten Herzensarbeit. Das Ergebnis ist nicht nur, dass eine Sehnsucht sich zu erfüllen beginnt, sondern auch, dass ein Problem sich löst, eventuell ein Symptom verschwindet, das uns gequält hat, und eine neue Sichtweise der Realität entsteht, die uns unabhängiger und zuversichtlicher machen kann. Sie suchen etwas anderes? oben      Home |