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InterviewName Iris Paul-Feußner Alter und Wohnort Geboren im Jahr 1966; lebt in Berlin Internet www.tkpt.de Welche/s Berufsausbildung / Studium besitzen Sie? Heilpraktikerin, Psychotherapeutin, Gründerin der Tantrischen Körperpsychotherapie TKPT Was/Wer hat Sie zum Schreiben gebracht? Viele Bitten anderer Menschen, meine Geschichte und Erfahrungen niederzuschreiben. Wie haben Sie das Schreiben gelernt? Das konnte ich schon immer, eine schöne Gabe, Gefühle, Erlebnisse und Erkenntnisse in Worte fassen zu können. Wie kamen Sie zu diesem Thema? Durch meine eigene Geschichte und Entwicklung. Die eigentlichen Geschichten schreibt das Leben selbst. Wie gestalten Sie das Schreiben? Was ist Ihnen wichtig? Ich ziehe mich zurück, am Liebsten auf unsere Privat-Insel am Amazonasmündungsdelta. Dort schreibe ich, abseits der westlichen Zivilisation mit einem Laptop, der an einer Autobatterie hängt und von der Sonne gespeist wird. Es ist immer warm und so habe ich höchstens ein Tuch an. Mein Blick wandert durch die wehenden Zweige der Palmen und schaut über die Weite des Meeres. Fischerboote dümpeln mit der Hoffnung auf ein paar Fische vor dem Haus, die Amazonaspapageien ziehen vorbei und die Kokosnuss steht neben mir. Ich gehe in die Geschichte hinein, in das Fühlen, das Sehen, das Handeln der Personen. Sie werden zu einem Teil von mir. Na und dann darf mich niemand stören, egal wie lange es dauert. Ich gebäre es und es ist wunderbar. Wie und warum wurde gerade dieser Ratgeber geschrieben? Weil ein Schicksalsschlag kein Hinderungsgrund dafür sein muss, ein buntes, vielfältiges und lustvolles Leben zu entwickeln und auch zu leben. Weil am Ende eines langen Weges das Glück warten kann. Sind Sie aufgeregt bevor Sie anfangen bzw. den ersten Satz schreiben? Nein, eher während des Schreibens. Wie und wann entstand der Wunsch an die Öffentlichkeit zu gehen? Nach und nach, über Jahre hinweg. Nach viel Bitten anderer und nach der eigenen Erkenntnis, dass mir anscheinend Außergewöhnliches gelingt. Wie haben Sie einen Verlag gefunden? Ich hatte viele Verlage die mich wollten, auch große. Ich hatte 10 Manuskripte verschickt und 9 Zusagen, bekam gleich Profiverträge angeboten, ein Glück sicherlich. Aber bei meinem ersten Buch wollte ich dabei sein wie es geboren wird, in jeden Prozess mit einbezogen sein. Daher wählte ich einen kleinen Verlag. Doch beim nächsten Buch wird es ein großer Verlag sein, denn diese haben viel mehr Möglichkeiten zur Werbung und Vermarktung. Wie viel Zeit räumen Sie dem Schreiben bzw. wie binden Sie es in Ihren Alltag ein? Gibt es einen bestimmten Rhythmus? Ich habe viel zu wenig Zeit und Raum fürs Schreiben, denn ich habe als Gründerin der Tantrischen Körperpsychotherapie TKPT eine wundervolle und sehr erfüllende Arbeit, die viel Raum von mir bekommt. Leben Sie davon oder haben Sie noch einen anderen Beruf? Ich bin Psychotherapeutin mit einem großen Institut (Diamond-Lotus, Berlin). Schreiben tue ich nicht zum Broterwerb, bis jetzt zumindest nicht.. Vermitteln Sie Ihre (Schreib-)Kenntnisse und Erfahrungen z. B. in Form von Kursen weiter? Nein, nur wenn man mich fragt helfe ich gerne. Welchen Stellenwert nimmt das Schreiben bei Ihnen ein? Ich wünschte, es könnte einen größeren Raum einnehmen, ganz praktisch von der möglichen Zeit. Was machen Sie, wenn Ihnen mal nichts einfällt? Haben Sie Tricks/Übungen gegen Schreibblockaden? Dann ist die Zeit noch nicht reif dafür. Wenn sie reif ist dann schreibe ich ohne Unterlass. Es fließt aus mir heraus und ich bewege nur die Tasten des Laptops, um es in die Vorlage fließen zu lassen. Werde ich müde dann hilft eine Pause mit guten Gesprächen mit Freunden, eine Zeit der Zärtlichkeit und guter Sex. Lust lädt die Batterien auf wundervolle Weise wieder auf. Haben Sie noch andere Hobbys / Interessen? Menschen mit ihren Leben sind mein Hobby, meine Arbeit und meine Erfüllung. Wie verbringen Sie Ihren Urlaub? Auf einer tantrischen Privat-Insel am Amazonasmündungsdelta. Dort lebe, liebe und schreibe ich, im Sommer und im Winter je 2 Monate lang. Ich nehme mir 4 Monate im Jahr zur Rekreation, denn ich bin ansonsten ein Workaholic. Grundsätzlich lebe ich lustvoll jeden Tag und nicht nur den Urlaub. Jeder Tag darf für mich aufregend, spannend, überraschend, sinnlich, betörend, lustvoll und geil sein. Was wünschen Sie sich für die Zukunft; welche Pläne haben Sie noch? Ich habe viele Wünsche und Sehnsüchte. In die Herzen und das Leben von Menschen mehr Freude und Lust zu bringen. Ich möchte Menschen helfen ihre Vielfältigkeit wieder zu entdecken. Mag ich ein Vorbild an Hoffnung für viele Menschen sein können. Möge ich sie bewegen können, ihr Glück und ihre Lust zu finden, wie immer dies für jeden aussehen mag. Ich liebe mein Leben und ich liebe Menschen … und dies wird die Zukunft schreiben. oben      Home |
BuchvorstellungenInhalt: In Am Rande der Haut Mein Heilungsweg aus Adipositas erzählt Iris Paul-Feußner einen Teil ihrer bewegten Lebensgeschichte. Damit hat sie dem Drängen vieler Fachleute und Betroffenen nachgegeben, erstmals ein Buch über die Problematik der Adipositas auf den Markt zu bringen und der weit verbreiteten Unwissenheit entgegen zu treten.Psychotherapeutin Iris Paul-Feußner erzählt ehrlich und schonungslos von ihrem Leben mit Adipositas (Fettleibigkeit) eine Krankheit, von der in Deutschland 4% der Bevölkerung betroffen sind, Tendenz steigend. Sie war 35 Jahre alt, wog 170 Kilo, hatte unzählige Diäten hinter sich und schien am Ende ihres Lebens angekommen zu sein. Aber sie wollte leben! Nicht nur leben, sondern eine glückliche Frau werden. So ergriff sie die einzige Chance, den genetischen Defekt zu umgehen, und ließ sich als eine der Ersten in Deutschland operieren. Diese Operation ermöglichte ihr, 90 Kilo abzunehmen und sich äußerlich wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Doch damit war ihr Weg noch lange nicht zu Ende. Mit Hilfe der Psychotherapie hat sie sich ihrem Schmerz, ihrer Trauer und ihren Traumatisierungen gestellt. Doch das Ziel war noch nicht erreicht: Sie war noch immer eine Dicke im dünnen Körper. So machte sie sich weiter auf den Weg. Durch Tantra lernte sie schließlich ihren Körper, sich selbst zu lieben und erfuhr eine tiefe Befreiung aus ihren alten Denkmustern. |