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InterviewName Roman Rausch Alter und Wohnort Geboren im Jahr 1961; lebt in Berlin und Würzburg Internet www.roman-rausch.de Welche/s Berufsausbildung / Studium besitzen Sie? Marketing-Manager. Studium BWL, Marketing und Medienmanagement Was/Wer hat Sie zum Schreiben gebracht? Der Wahnsinn der Welt. Wie haben Sie das Schreiben gelernt? Im Studium meiner liebsten Autoren und deren Werke. Und dann: Trial and error. Machen ist besser als zaudern. Schreiben hat viel mit Konzeption zu tun, und das war mir aus Studium und Job wohl bekannt. Wie gestalten Sie das Schreiben? Was ist Ihnen wichtig? Es ist eher anders herum. Wie gestaltet das Schreiben mich? Wenn ich über einen Thriller sitze brauche ich die rechte Stimmung dafür - also: ich schreibe nachts, am Tatort und unter der Gefahr eines sich nähernden Zugs. Beim historischen Roman brauche ich unbedingt den Ort der Handlung um in die Zeit zu reisen, in der der Roman spielt. Wichtig ist mir Authentizität, Relevanz und Leidenschaft. Wie wird die Geschichte gefunden? Ich bin ein Ohrenmensch. Musik, Stimmen und Klänge sind meine Inspiration. Die Trilogie um den Profiler Levy entstand nahezu ganz aus der Musik von Massive attack und Tricky. Wie entsteht und entwickeln sich die Protagonisten/Geschichte? Bei den ersten fünf Büchern hatte ich einen genauen Plan. Wer tut was, warum und welche Komplikationen ergeben sich daraus. Mittlerweile plotte ich nicht mehr alle Szenen durch, nur noch die entscheidenden. Dazwischen lass ich mich auf meine innere Stimme und auch auf meine Stimmung ein. Je mehr man schreibt, desto sicherer wird man. Das Gefühl wird zum Maßstab. Sind Sie aufgeregt bevor Sie anfangen bzw. den ersten Satz schreiben? Nein, eher konzentriert, fokussiert und voller Enthusiasmus. Wie und wann entstand der Wunsch an die Öffentlichkeit zu gehen? Das war niemals ein Wunsch von mir. Ich wollte verlegt werden, das ist etwas ganz anderes. Wie haben Sie einen Verlag gefunden? Oh Himmel, daran will ich mich gar nicht mehr erinnern. Nachdem der erste Ordner mit Absagen prall gefüllt war, kam mein Skript über einen Freund eines Freundes zu einem dritten - eigentlich einer Dritten. Dieser Frau bin ich bis heute dankbar. Ich hatte Glück. Andere, die besser schreiben als ich, haben/hatten es nicht. Das beschämt mich und zeigt, dass nicht Qualität der Maßstab beim Verlegen ist. Wie viel Zeit räumen Sie dem Schreiben bzw. wie binden Sie es in Ihren Alltag ein? Gibt es einen bestimmten Rhythmus? Um neun Uhr sitze ich am Computer. Jeden Tag. Und ich sorge dafür, dass mich die Muse küsst … oder dass ich gute, inspirierende Musik höre. Leben Sie davon oder haben Sie noch einen anderen Beruf? Ich habe die letzten Jahre davon gelebt. Jetzt brauche ich Abwechslung, damit ich nicht ganz verblöde. Vermitteln Sie Ihre (Schreib-)Kenntnisse und Erfahrungen z. B. in Form von Kursen weiter? Ja, ich biete Schreibcoaching und ein paar Tutorials an. Siehe http://roman-rausch.de/category/coaching. Welchen Stellenwert nimmt das Schreiben bei Ihnen ein? Früher einen großen. Mittlerweile nehme ich das Schreiben und mich nicht mehr so wichtig. Was machen Sie, wenn Ihnen mal nichts einfällt? Haben Sie Tricks/Übungen gegen Schreibblockaden? Schreibblockaden? Wer nichts zu sagen hat, braucht auch nichts zu schreiben. Die Buchläden sind voll von abgekupferten und uninspirierten Geschichten. Ich halte es mit Ray Bradbury: Schreiben ist wie ein Fieber. Wer es nicht spürt, sollte das Schreiben besser bleiben lassen, und dann kann die „Schreibblockade“ auch in die Welt der Fabel verbannt werden. Haben Sie noch andere Hobbys / Interessen? Musik, mein Sohn, meine Freundin, das Meer, der Himmel, das Böse, die Elemente, das Internet und die Frage, was als nächstes passiert. Wie verbringen Sie Ihren Urlaub? Urlaub? Ein Schreiber hat niemals Urlaub. Was wünschen Sie sich für die Zukunft; welche Pläne haben Sie noch? Etwas zu Schreiben das gleichsam gut als auch gut verkäuflich ist. Eigentlich ein Widerspruch in sich selbst, und somit endet nicht nur dieses Interview tragisch, sondern auch meine Hoffnung. oben      Home |
Buchvorstellungen - eine AuswahlInhalt: Feind - Todfeind - Parteifreund. Die Partei, die das Land seit Jahrzehnten regiert, hat eine schockierende Wahlniederlage erlitten. Auf dem Parteitag in Würzburg will man die Weichen neu stellen. Da verschwindet eine Praktikantin. Tage später wird ihre skelettierte Leiche in einer Hütte im Wald gefunden. Sofort werden Gerüchte laut, tauchen belastende Fotos auf: Die junge Frau hatte offenbar ein Verhältnis mit dem Generalsekretär. Doch je tiefer Kommissar Kilian in die Schattenwelt der Politik eindringt, desto deutlicher wird ihm: Das war kein Mord aus Leidenschaft. --- oder als E-Book ---
Inhalt: Verführung aus dem Morgenland Der Würzburger Bischof will eine Residenz, prächtiger als Versailles. Zum Baumeister bestimmt er den unbekannten Balthasar Neumann. Die neidischen Konkurrenten sinnen auf Rache. Da erhält Neumann Unterstützung von einer Fremden. Das Schicksal hat die junge Sabiha aus dem Harem eines Wesirs in die Länder der Ungläubigen verschlagen. Sie träumt von einem Caffeehaus in der fränkischen Stadt, prunkvoll und eines Sultans würdig. Gegen alle Widerstände machen sich die beiden Außenseiter daran, ihre kühnen Pläne zu verwirklichen. --- oder als E-Book ---
Inhalt: Hexen müssen brennen – und wenn es Kinder sind. Würzburg zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges: Grausam wütet der Hexenwahn, die Scheiterhaufen lodern höher als je zuvor. Als auch die alte Hebamme Babette sterben muss, schwört ihr Pflegekind Kathi Rache. Zusammen mit einer Freundin gibt sie an, auf einem Hexensabbat Bürger der Stadt gesehen zu haben. Die Nachricht vom Hexenflug der Mädchen verbreitet sich wie ein Lauffeuer, und bald kann niemand mehr seiner Haut sicher sein. Immer mehr Männer und Frauen fallen den tödlichen Bezichtigungen zum Opfer. Und am Ende sehen sich auch die Kinder selbst vom Feuertod bedroht. --- oder als E-Book --- Sie suchen etwas anderes? oben      Home |