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|                                                                 | Willkommen auf der Autoren-Interview-Homepage mit Thomas Thiemeyer
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InterviewName Thomas Thiemeyer Alter und Wohnort Geboren am 1963, lebt in Stuttgart Internet www.thiemeyer.de und www.sf-fan.de/lexikon-science-fiction/desktop-wallpaper-von-thomas-thiemeyer.html Welche/s Berufsausbildung / Studium besitzen Sie? Geologie und Kunst. Was/Wer hat Sie zum Schreiben gebracht? Die Lust am Geschichtenerzählen. Ich bin über Umwege zum Schreiben gekommen. Angefangen habe ich als Illustrator für Buchumschläge und Jugendbücher. Später lernte ich dann andere Schriftsteller kennen und fasste den Mut, meinen Traum zu verwirklichen und Romane zu schreiben. Wie haben Sie das Schreiben gelernt? Durch intensive Gespräche mit meinen Freunden, durch Sekundärliteratur und bewusstes Lesen. Wie kamen Sie zu diesem Thema? Abenteuer, Mystery, Romantik und Fantasy haben mich schon immer fasziniert, auch als Illustrator. Von daher war es kein weiter Weg vom Malen zum Schreiben. Wie gestalten Sie das Schreiben? Was ist Ihnen wichtig? Ich schreibe am liebsten an meinem Arbeitsplatz. Das beruhigende Klappern der PC-Tastatur bringt die Ideen zum Fließen. Notizen mache ich in speziellen Dateien oder auf Zetteln. Das Zimmer sollte leicht abgedunkelt und ruhig sein. Musik lenkt mich nur ab, Telefonanrufe ignoriere ich. Stattdessen stelle ich mir etwas zu trinken hin, baue mir ein Nest - und dann bin ich weg. Wie wird die Geschichte gefunden? Ungewöhnliche Ideen entstehen häufig an ungewöhnlichen Orten. Auf Reisen, auf Spaziergängen, in Gesprächen, beim Joggen. Überall dort, wo man es am wenigsten erwartet. Daher ist es auch so wichtig, stets etwas zum Schreiben bei sich zu haben. Ein guter Rat, den ich selbst viel zu wenig beherzige. Manche gute Idee ist auf diese Weise verschwunden. Wie entsteht und entwickeln sich die Protagonisten/Geschichte? Ich habe eine grobe Vorstellung von meinen Figuren und der Handlung. Ein stabiles Gerüst, das ich nach und nach mit Inhalten fülle. Jedoch niemals so detailliert, dass ich mich nicht selbst überraschen könnte. Das ist der wichtigste Aspekt für mich: Figuren müssen sich entwickeln dürfen. Handlungen müssen der Logik der Figur folgen, nicht umgekehrt. Ich muss selbst neugierig bleiben, sonst hat das Ganze für mich keinen Sinn. Sind Sie aufgeregt bevor Sie anfangen bzw. den ersten Satz schreiben? Ein herrliches Gefühl. Als würde man den ersten Schritt in ein unentdecktes Land setzen. Alles ist möglich. Wie und wann entstand der Wunsch an die Öffentlichkeit zu gehen? Am Anfang bin ich mit meinen Illustrationen über die Buchmesse gezogen. Später war das nicht mehr nötig, die Öffentlichkeit kam zu mir. Wie haben Sie einen Verlag gefunden? Über meinen Agenten. Er sah das Potenzial in meinen Geschichten und wies mir den richtigen Weg. Heute kommen die Verlage auf mich zu. Wie viel Zeit räumen Sie dem Schreiben bzw. wie binden Sie es in Ihren Alltag ein? Gibt es einen bestimmten Rhythmus? Ich habe feste Zeiten und Rituale. Morgens erledige ich zuerst die Korrespondenz, dann lese ich die Ergüsse vom Vortag, ergänze, korrigiere und schreibe mich warm. Dann, am späten Vormittag, bzw. frühen Nachmittag geht's los. 1000 Worte Minimum. Darunter darf ich nicht aufstehen. Leben Sie davon oder haben Sie noch einen anderen Beruf? Ich bin in der glücklichen Situation, dass ich von meiner Romanen leben kann. Auch wenn es nicht immer einfach ist, auf Knopfdruck kreativ zu sein, bin ich mir doch stets bewusst, in was für einer privilegierten Position ich mich befinde. Vermitteln Sie Ihre (Schreib-)Kenntnisse und Erfahrungen z. B. in Form von Kursen weiter? Nein. Es gibt genug Schreibratgeber. Letztendlich muss jeder seinen eigenen Weg finden. Den einzigen Rat, den ich geben kann, ist: Schreibt! Schreibt und entdeckt eure eigenen Geschichten. Mit dieser Weisheit lässt sich schwerlich ein Ratgeber füllen. Welchen Stellenwert nimmt das Schreiben bei Ihnen ein? Es ist mein Beruf, meine Leidenschaft und meine Berufung. Was machen Sie, wenn Ihnen mal nichts einfällt? Haben Sie Tricks/Übungen gegen Schreibblockaden? Schreibblockaden? Kenne ich nicht. Manchmal bin ich zu faul mich hinzusetzen, aber das ist dann eine Frage der Disziplin. Haben Sie noch andere Hobbys / Interessen? Welche? Bücher, Filme, Illustration, Schlagzeug, Reisen - abgesehen von meiner Familie, die natürlich auch etwas von mir haben möchte. Wie verbringen Sie Ihren Urlaub? Mit meiner Familie und einer gesunden Mischung aus Entspannung, Recherche, Wandern, Schwimmen, Kochen und interessanten Begegnungen. Was wünschen Sie sich für die Zukunft; welche Pläne haben Sie noch? Einmal unter die Top 20 der Bestsellerliste kommen. oben      Home |
Buchvorstellungen - eine AuswahlInhalt: Männer und Frauen. Feuer und Wasser. David und Juna. Die Menschheit steht kurz vor ihrem Ende. Seit den »dunklen Jahren« leben Männer und Frauen in erbitterter Feindschaft. Die Zivilisation ist untergegangen: Während die Männer in den Ruinen der alten Städte hausen, haben die Frauen in der wilden Natur ein neues Leben angefangen. Nichts scheint undenkbarer und gefährlicher in dieser Welt als die Liebe zwischen der 17-jährigen Kriegerin Juna und dem jungen Mönch David. Und doch ist sie der letzte Hoffnungsschimmer --- oder als E-Book ---
Inhalt: Auf dem Gipfel des Bandiagara-Massivs in Französisch-Sudan, dem heutigen Mali, entdeckt der Völkerkundler Richard Bellheim im Oktober des Jahres 1893 die seit Jahrhunderten verlassene Stadt der Tellem. Die Hauptstadt eines Volkes, das einst aus der Sahara in diese Gegend gekommen war und das - so sagt man - über erstaunliche astronomische Kenntnisse verfügte. Zurück in Berlin hält Bellheim wenige Wochen später einen Vortrag an der Universität, zu dem auch Carl Friedrich von Humboldt geladen ist. Doch Richard Bellheim erkennt seinen alten Studienfreund nicht mehr. Seit er aus Afrika zurückgekehrt ist, ist er vergesslich und völlig wesensverändert - und er scheint Glas zu essen. Bellheims Ehefrau Gertrud bittet Humboldt nachzuforschen, was ihrem Mann in Afrika widerfahren sein kann. Und so machen Humboldt, Oskar, Charlotte und Eliza aufs Neue die Pachacútec, ihr Luftschiff, klar, um dem Geheimnis des gläsernen Fluches auf die Spur zu kommen.
Inhalt: Im legendenumwitterten Hochgebirge Ugandas, wo Gletscher unter der Äquatorsonne leuchten, beginnt für die Gorillaforscherin Amy Walker ein Abenteuer, das ihre kühnsten Träume übersteigt. Bei einer Expedition stößt ihre Forschergruppe auf die Ruinen einer versunkenen Hochkultur. Die Sensation wäre perfekt, gäbe es da nicht Phänomene, die die nüchterne Biologin an ihrem Verstand zweifeln lassen: Die Naturgesetze scheinen außer Kraft, die Sonne spielt verrückt. Und bald kann sich Amy der Wahrheit nicht mehr verschließen: Ihr Team hat das Portal zu einer fremden Dimension durchschritten, und für die Rückkehr ist es längst zu spät. --- oder als E-Book --- |