Autoren-Interview


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Willkommen auf der Autoren-Interview-Homepage mit Thomas Voemel (Künstler-Pseudonym: Voenix)

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    Interview


    Name
    Thomas Voemel

    Alter und Wohnort
    Geboren im Jahr 1968; lebt in Windeck (NRW)

    Internet
    www.voenix.de

    Welche/s Berufsausbildung / Studium besitzen Sie?
    Schriftenmaler / Werbetechniker.

    Wie haben Sie das Schreiben gelernt?
    Durchs Tun. Als reiner Autodidakt, der ich immer war, habe ich einfach irgendwann damit angefangen. Ich habe mir schon im Kindergarten Geschichten für Comics ausgedacht, später, als Pubertierender, verfasste ich dann mit meinem Schulfüller eine Zeitlang mit großem Eifer Kurzkrimis.

    Wie kamen Sie zu diesem Thema?
    Seit Kindesbeinen an habe ich stets mythische Themen gemalt und das brachte dann irgendwann mit, mich auch intellektuell mit diesem Thema auseinanderzusetzen.
    Zum Schreiben bin ich also über die Mythen und im speziellen über die Runen gekommen. Bis zum Jahre 1993 hatte ich mich eigentlich stets nur als Maler, nicht aber als Schriftsteller gesehen. Ein Freund von mir, der eindeutig der Intellektuellere von uns beiden war, hatte die Idee, ein gemeinsames Runen-Set zu gestalten. Er wollte das Buch schreiben und ich sollte die Karten dazu illustrieren. Ich habe also viel recherchiert und mich auch praktizierend in die Runen hineinversenkt. In dieser Zeit haben wir uns immer wieder ausgetauscht, ohne dass ich aber mitbekam, dass er seinen Teil unserer Abmachung nicht einhielt. Dann waren die Karten nach einem halben Jahr fertig und er hatte mit dem Buch noch nicht einmal begonnen. Da sämtliche Versuche, ihn zum niederschreiben seiner gesammelten Notizen zu bringen, kläglich scheiterten, beschloss ich schließlich, das Begleitbuch selbst zu verfassen. Motiviert war ich genug, da ich die Karten bei dem Schweizer Urania-Verlag bereits eingereicht und eine Zusage dafür erhalten hatte. Allerdings äußerten sie zunächst Vorbehalte wegen dem Buch, mit der Begründung, dass es nicht so häufig vorkommt, dass Künstler zu ihren Werken automatisch auch brauchbare Bücher abliefern. Als ich das Manuskript nach einem weiteren halben Jahr dann eingereicht habe, konnten sie sich von ihrer Skepsis aber wohl verabschieden, denn sie haben es anstandslos genommen. Ich hatte also eine positive „Erstprägung“ und musste nicht, wie viele andere potentielle Autoren, ewig irgendwelche Verlage mit der Bitte nach einer Veröffentlichung abklappern, da die Tür über die Bilder ja quasi schon mal aufgestoßen war. Meine Runenbilder waren es dann auch, die mich mit dem Schweizer Autor Akron zusammenführten, mit dem ich seither einige Projekte verwirklicht habe. Über die Arbeit an dem Runen-Buch habe ich mich an meine Schulzeit erinnert, in der das Verfassen von Aufsätzen stets eine meiner Stärken war. Es war sehr befruchtend, dass auf diese Weise der Intellekt wieder neu gefordert wurde. Entsprechend motiviert folgte dann als nächstes mein persönliches Hauptwerk („Weltenesche-Eschenwelten“), in dem ich mich detailliert in Wort und Bild der mythischen Welt der nordisch/germanischen Götter widme. Nach einer intensiven Recherche der Edda kam dann der Wunsch nach oben, diese alten Archetypen in Romanen zu neuem Leben zu erwecken. Nachschlagewerke zu schaffen ist zwar eine erkenntnisreiche Arbeit, aber erst in Geschichten werden die Figuren lebendig und man nimmt den Leser mit auf eine Reise in das eigenen Unbewusste. Und in den nachfolgenden Bildbänden kam dann die Synthese meiner Bilder mit geschriebenen Texten. So kam dann ein Buch nach dem anderen.
    Kurz gesagt, eigentlich hat mich erst das „Nichtschreiben“ meines einstigen Freundes zum Schreiben gebracht.

    Wie gestalten Sie das Schreiben? Was ist Ihnen wichtig?
    Hinsetzen und anfangen. Und dann schauen, was das Unbewusste einem während des Eintauchens in die Geschichten nach oben befördert. Voraussetzung zum Schreiben ist vor allem Ruhe und Sitzfleisch.

    Wie wird die Geschichte gefunden?
    Ich schreibe Bücher, die ich selber gerne lesen würde. Und die Geschichten finden sich aus der Beschäftigung mit meinen Lieblingsthemen wie der Mythologie.

    Wie entsteht und entwickeln sich die Protagonisten/Geschichte
    Ist ganz unterschiedlich. Die meisten Protagonisten stehen zu Beginn fest, manche kommen hinzu, wenn sie auftauchen wollen. Für die Romane bediene ich mich hauptsächlich der Edda, wo die einzelnen Götter mehr oder weniger detailliert beschrieben werden. Es gibt so viele fiktive Fantasy. Ich hatte einfach den Wunsch, den Geist der alten Götter durch Geschichten neu zu beleben. Dass ich mit diesem Gedanke nicht alleine bin, haben mir inzwischen zahlreiche Leserbriefe/-mails bestätigt, in denen die Leute sich bedanken oder mich zu weiteren Geschichten ermuntern. Im Moment bin ich grade auf der Suche nach einem neuen Verlag für die komplette Roman-Reihe (4 Bände sind bereits erschienen, ein 5. ist fast fertig und 4 weitere sind in Planung). Nachdem der Arun-Verlag die Reihe nach jeweils 2 ausverkauften Auflagen hat auslaufen lassen, sind die Rechte nun wieder bei mir. Ein Verlag hat bereits schon Interesse angemeldet, aber das will diesmal natürlich gut überlegt sein.

    Sind Sie aufgeregt bevor Sie anfangen bzw. den ersten Satz schreiben?
    Nein, aber zuweilen ist es etwas schwerer in den Fluss zu kommen.

    Wie und wann entstand der Wunsch an die Öffentlichkeit zu gehen?
    Der kam mit 25 Jahren, als ich mich notgedrungen dazu entschloss, aus meinem Hobby einen Beruf zu machen, da ich mir einfach nichts anderes mehr für mich vorstellen konnte - und auch nicht wollte. Ich bin in diesem Alter sozusagen bewusst meiner Berufung gefolgt. Aber es war eine gewichtige Entscheidung, denn außer dass man damit einen finanziell sehr unsicheren Weg beschreitet, wird man plötzlich auch mit den Meinungen und der teilweise sogar böswilligen Kritik völlig fremder Menschen konfrontiert, die sich berufen fühlen, dich völlig zu zerreißen - meist ohne selbst auch nur ansatzweise mal etwas Kreatives zustande gebracht zu haben. Und dafür muss man sich schon ein dickes Fell zulegen, denn man „verkauft“ in seinen Werken ja nicht irgendwelche Duschvorhangringe, sondern Teile von sich selbst und das kann dann auch schon mal verletzten.

    Wie haben Sie einen Verlag gefunden?
    War, wie oben schon beschrieben, ein Glücksfall, weil der erste Verlag, den ich ansprach, gleich eine Zusage erteilt hat. Das hat mich entsprechend motiviert weiter zu machen. Zuvor wollte ich eigentlich nur Comics zeichnen und texten. Doch da es in Deutschland einfacher ist ein Buch herauszugeben als einen Comic, hat der „Geschichtenerzähler“ in mir einstweilen das Medium gewechselt - mein Herzblut schlägt aber nach wie vor für anspruchsvolle und humorvolle Comics.

    Wie viel Zeit räumen Sie dem Schreiben bzw. wie binden Sie es in Ihren Alltag ein? Gibt es einen bestimmten Rhythmus?
    Kein bestimmter Rhythmus. Aber ich habe herausgefunden, dass ich konzentriert am besten direkt nach dem Aufstehen schreiben kann. Es kann mich aber auch mal am Abend packen und ich schreibe die ganze Nacht hindurch und höre dann bei Sonnenaufgang - die Vögel zwitschern, die mich daran erinnern, ins Bett zu gehen.

    Leben Sie davon oder haben Sie noch einen anderen Beruf?
    Ich versuche ausschließlich von meiner Kunst zu leben. Was mal besser und mal weniger gut funktioniert. Vom Schreiben alleine sind bisher allerdings nur die wenigsten „fett“ geworden. Ohne meine zeichnerischen Qualitäten wäre ich somit schon längst verhungert. Aber da ich schreibe und male, kann ich bisher einigermaßen davon leben. Aber seit das Internet in den 90-er Jahren so massiv hinzugekommen ist, sind die Verkaufszahlen kontinuierlich zurückgegangen. Ich habe Kollegen, wenn man denen ihre Tantiemen-Schecks vor etwa 15 Jahren mit denen von heute vergleicht, bekommt man das Heulen.

    Vermitteln Sie Ihre (Schreib-)Kenntnisse und Erfahrungen z. B. in Form von Kursen weiter?
    Nein, bisher noch nicht. Ich bin reiner Autodidakt und habe immer nach dem Motto gelebt: Was Dir wirklich wichtig ist, dass musst Du selber tun oder selbst herausfinden. Sollte ich aber mal ernsthaft darauf angesprochen werden und mir der entsprechende Rahmen dafür geschaffen werden - warum nicht? Allerdings nicht fürs Schreiben, sondern fürs Malen. Ich hatte und habe nie den Anspruch gehabt, als „seriöser Schriftsteller“ in die Geschichte einzugehen. Ich weiß, dass es da draußen einige Autoren gibt, die wirklich toll und fesselnd schreiben können. Andere wie Akron komponieren ihre Texte geradezu. Ich selbst habe mich immer als Geschichtenerzähler gesehen. Wem’s also gefällt, der lese sie, wem nicht, der lasse die Finger von meinen Büchern - fertig.

    Welchen Stellenwert nimmt das Schreiben bei Ihnen ein?
    Kommt direkt hinter dem Zeichen.

    Was machen Sie, wenn Ihnen mal nichts einfällt? Haben Sie Tricks/Übungen gegen Schreibblockaden?
    Ich zeichne. Zeichnen ist immer wie meditieren und dabei kommen mir oft die besten Ideen.

    Haben Sie noch andere Hobbys / Interessen?
    Neben dem Zeichnen und Schreiben ist das der Sport und zuweilen auch diverses Kunsthandwerk. Leder- und Holzschnitz- oder Modellierarbeiten. Zudem liebe ich Waldspaziergänge, das ist für mich wie auftanken.

    Wie verbringen Sie Ihren Urlaub?
    Am besten weg von Zuhause. Da ich Zuhause arbeite, kann ich eigentlich nur dann wirklich abschalten, wenn ich unterwegs bin.

    Was wünschen Sie sich für die Zukunft; welche Pläne haben Sie noch?
    Dass meine Romanserie über die nordischen Götter den für sie richtigen Verlag findet. Und dass sich ein Verleger für mein neues und zeitgemäßes „Herr-der-Ringe“-Tarot findet; ein Verlag, der die Kompetenz und die „Eier“ hat, die Lizenzen mit den Amis durchzuboxen.
    Dann fände ich es begrüßenswert, wenn der deutsche Büchermarkt sich von dieser Fast-Food-Haltung endlich wieder etwas entfernen würde. Gute Bücher, die ohnehin immer seltener werden, sind oft schon nach wenigen Jahren nur noch im Antiquariat oder gar nicht mehr erhältlich, weil nicht nachgedruckt wird. Immer Neues muss wieder her und die Qualität bleibt oft auf der Strecke. Grundsätzlich wünsche ich mir natürlich wie jeder Autor und Künstler, irgendwann einmal mit einem Werk einen „Großen Wurf“ zu tun, damit man ein größeres Publikum erreicht, was wiederum mit etwas mehr Wohlstand verbunden wäre und einem so diverse materielle Sorgen abnimmt, die den kreativen Fluss doch schon mal hemmen können. Das Problem ist, dass Du selber keinen wesentlichen Einfluss auf das hast, was den Erfolg letztendlich ausmacht. Ob sich ein Buch nur 1000 x oder 100.000 x verkauft. Letztendlich bleibt deine Arbeit dabei immer die gleiche. Ich habe einmal 3 Jahre an einem Werk gearbeitet, zu dem mich ein Verlag hin animiert hatte. Als das Buch dann draußen war, fusionierte der Verlag mit einem anderen und wurde von einem Großkonzern übernommen. Die Chefetage wechselte und mein Werk wurde nach nur 2 Jahren wieder verramscht, weil es die Zahlen der neuen Verkaufsvorgaben nicht erreichte.
    Sicherheit oder Garantie für irgendetwas gibt es nie.
    Deshalb ist mein wirklicher Wunsch eigentlich der, dass die Samen der eigenen Arbeit irgendwann würdige Früchte tragen dürfen und zu den Menschen gelangen, die sich dafür interessieren und aus meinen Werken etwas für sich mitnehmen können.

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    Buchvorstellungen - eine Auswahl


  • Bragis lange Heimkehr: Asgardsagen 01


  • Inhalt:

    Das lange Warten hat ein Ende – doch es hat sich gelohnt! Vor sechs Jahren zum ersten Male angekündigt, erscheint nunendlich der 5. Roman der Göttergeschichten aus der Feder von Voenix. Seinem bewährten Erzählstil aus Text und Illustrationen treu geblieben, umfasst das neue Buch diesmal mehr als 600 Seiten. Zu Beginn erfahren wir, wie Göttervater Odin sich aufmacht, um den vonRiesen geraubten Göttermet Odrörir zurückzugewinnen, der seinem Besitzer die Kraft der Sprachekstase verleiht. Während diesem Abenteuer zeugt er einen Sohn Namens Bragi, der als der erste göttlich begabte Skalde (Barde) galt und so in die nordischen Sagen und Mythen einging. Darin wurde er später zum Dichtergott erhoben, den Odin zu seinem ersten Sprecher ernannt haben soll. Handlung: Unter Tage bei Zwergen aufgewachsen, wird Bragi als Knabe von seiner Mutter auf einem Boot ausgesetzt, um sein Glück in der Welt zu fi nden. Nach einem Sturm gestrandet, findet ihn ein alter Mann, der Bragi in das Wesen des nordischen Skaldentums einführt. Nach und nach seine Fähigkeiten schulend, wird Bragi schließlich zum gefeierten Sänger, der mit seinem Spiel wahre Wunder zu vollbringen imstande ist. Doch bis ihn sein Vater heim nach Asgard holt, hat Bragi noch viele Prüfungen und Abenteuer zu bestehen.


  • Der Magus: Band 3: Tunten-Tripp


  • Inhalt:

    Endlich ist er wieder da – Der Magus! Seine Merkmale: überdimensioniertes Riechorgan, eine magische Kutte sowie stets eine Kerze auf dem Haupt. Mit dieser (er)leuchtet er spitzfündig die menschlichen Abgründe, sich dabei selbst gerne aller nur erdenkbaren Vorgehensweisen bedienend, um seine eigenen Instinkte zu befriedigen. Zur Seite stehen ihm dabei seine reizende Gefährtin Sexy-Hexy sowie Eve, zwei attraktive Vertreterinnen selbstbewusster Hexenkraft, die unserem Magus oftmals Freude und Leid in einem sind. Gemeinsam bewegt sich dieses Trio durch die Welt der Magie und des entzauberten Alltäglichen. Dabei nehmen sie zielsicher zahlreiche Klischees der Okkult- und Esoterik-Szene aufs Korn und lehren alle bigotten und lichtesoterischen Weicheier das Fürchten! Im 3. Band begibt sich der Magus auf einer Party und erlebt dort einen LSD-Trip, den er nie vergessen wird. Die Männer werden dabei zu Tunten und die Damen übernehmen als Herren das Komando des Geschehens. Neben dieser Titelstor entthält der Comic viele weitere amüsante Geschichten rund um die Themen Erotik, Drogen und Magie.


  • Das germanische Götterorakel: Die Orakelkarten zum Buch Weltenesche-Eschenwelten


  • Inhalt:

    Orakelkarten zum Buch Weltenesche Eschenwelten: Das germanische Götterorakel und Nachschlagewerk
    Jede der 81 germanischen Gottheiten oder göttlichen Archetypen wird auf einer farbigen Tarotkarte vorgestellt. Ausführliche Beschreibungen der zahlreichen Legesysteme finden sich im Buch oder im 48seitigen Begleitheft, unterteilt in die Bereiche Allgemein, Beruf und Partnerschaft. Sie geben schnelle Auskunft und ermöglichen den leichten Zugang zur eigenen Intuition und Erkenntnis. Das Begleitheft gibt dem Suchenden einen raschen Überblick in die archetypischen Eigenschaften jeder Gottheit. Mit dem dem Orakel zugrundeliegenden psychologischen Profil ist es leicht, das mythische Gedankengut mit dem zeitgemäßen Wissen der Moderne zu verweben. Kartenset und Buch ergänzen sich jetzt auf ideale Weise, wenn es darum geht, einen neuen Schritt in die Welt der mythischen Bilder zu wagen, in welcher einem die alten Götter und ihre Widersacher nicht mehr als ausgelagerte, übermächtige Wesen begegnen, sondern als zeitlose Archetypen, deren Wirken wir im Alltag in mannigfaltiger Erscheinungsform wahrnehmen und ebenso in uns selbst beobachten können.


  • Der Germanische Götterhimmel


  • Inhalt:

    Odin, Frigg, Thor, Loki und ... wer kennt sie wirklich alle, die germanischen Gottheiten? Voenix eröffnet uns in Wort und Bild einen ausführlichen Einblick in den mythischen Götterpantheon unserer Vorfahren. Zusätzlich werden zahlreiche weitere Sagengestalten aus der Edda sowie die wichtigsten Protagonisten aus dem mittelhochdeutschen Nibelungenlied erörtert. Alles in allem ein Bildband, der die Götter- und Sagengestalten unserer Vorfahren in einem zeitgemäßen und bunt schillernden Licht erscheinen läßt.


  • Dantes Inferno: Der Astroführer durch die Unterwelt. Frey nach Dantes Göttlicher Komödie


  • Inhalt:

    Mehrfach angekündigt und sich schon im Vorfeld vor Gericht behauptend, erscheint Akrons neuestes Werk nun in angemessener Aufmachung. Akron folgt in seiner "Göttlichen Komödie" dem Weg Dante Alighieris in die Unterwelt, dessen literarisches Lebenswerk seinerzeit ein kolossales Bild entwarf, in dem sich das Wissen, Fühlen und Denken des europäischen Mittelalters (13./14. Jahrhundert) reflektiert. Lokal- und Zeitgeschichte stehen neben Gedanken zur Mythologie, Philosophie, Psychologie und Theologie. Aus heutiger Sichtweise unternimmt Akron diese Reise in die menschlichen Abgründe, wobei er sich des weitverbreiteten Modells der Astrologie bedient und dieses epische Schauspiel zu einem okkulten Sachbuch-Roman verdichtet. Von seinem Seelenführer begleitet, steigt der Reisende in die menschlichen "Höllen" hinab, von denen jede einzelne einer astrologischen Konstellation zugeordnet wird (z.B. Sonne im Fisch,Mond im Fisch, Merkur im Fisch, usw.). Zusätzlich ist jedes Kapitel mit einem ausführlichen Registerverzeichnis versehen (Sünder:, Disposition:, Schuld:, Strafe:, Lösung:). Auf komplexe Weise wird der Leser hierdurch in die Vielzahl der Handlungsstränge mit einbezogen und schöpft somit unaufhörlich aus dem zeitlosen Fundus eines Psychopompos, der ihm auf dem Weg in die dunkle Innenwelt seiner Psyche mit seinem zeitlosen Wissen hilfreich zur Seite steht. Akron selbst sieht diese Auseinandersetzung mit der Divina Commedia als sein bislang wichtigstes und tiefgründigstes Werk an. Unterstützt wird die geistige Wanderung durch über 70 s/w-Illustrationen von Voenix und ein umfassendes Nachwort von Dr. Peter Orban.Akron, Schattenarbeiter und Magier-Philosoph aus der Schweiz, befasst sich mit Techniken wie Tiefen-Astrologie, spiritueller Magie oder der Kunst, Fragen zu stellen, ohne befriedigende Antworten zu erwarten. Als Essayist, Kolumnist, Sachbuchautor und Schriftsteller (Schlüsselwerk: "Baphomet", Tarot der Unterwelt) pflegt er im inneren Kreis Kurse für seelische Nachtmeerfahrten und "Erlebtes Wissen".







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