Autoren-Interview


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Willkommen auf der Autoren-Interview-Homepage mit Tanja Wekwerth

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    Interview


    Name
    Tanja Wekwerth

    Alter und Wohnort
    Geboren im Jahr 1966, lebt in Berlin

    Internet
    www.tanjawekwerth.de und www.lettra.tv

    Welche/s Berufsausbildung / Studium besitzen Sie?
    Sprachen, Übersetzerin (französisch-deutsch), Stewardess

    Was/Wer hat Sie zum Schreiben gebracht?
    Es lag ein bisschen in der Familie, mein Vater hat gern lustige Familiengeschichten und Reiseberichte verfasst und sie uns dann vorgelesen. Ich habe schon früh begonnen zu schreiben.

    Wie haben Sie das Schreiben gelernt?
    Nirgends, ich kann es einfach.

    Wie kamen Sie zu diesem Thema?
    Mir gefallen Themen, die verschiedene Zeitstränge aufgreifen. Außerdem haben es mir die Zwanziger Jahre und Familienschicksale angetan.

    Wie gestalten Sie das Schreiben? Was ist Ihnen wichtig?
    Immer gleich nach dem Aufstehen. Mit Kaffee. Ich schreibe zu Hause am PC. Aber auch gern mal im Café per Hand. Wichtig ist Stille und Regelmäßigkeit.

    Wie wird die Geschichte gefunden?
    Die Geschichte findet mich. Bei den Kolumnen verarbeite ich Alltagssituationen. Ich beobachte viel, merke mir Momente, mache mir gegebenenfalls Notizen.

    Wie entsteht und entwickeln sich die Protagonisten/Geschichte?
    Ich habe nie einen Masterplan. Alles entwickelt sich beim Schreiben, so bleibt es auch für mich immer spannend, weil ich nie genau weiß, wohin die Reise geht. Umso offener ich für diesen Fluss bleibe, umso leichter kommt der Roman voran, dann ist er stimmig.

    Sind Sie aufgeregt bevor Sie anfangen bzw. den ersten Satz schreiben?
    Ich freue mich, aber ich weiß auch, wie viel Arbeit mich erwartet. Und ich bin mir eine Weile gar nicht sicher, ob diese Sätze auch unbedingt stehen bleiben werden.

    Wie und wann entstand der Wunsch an die Öffentlichkeit zu gehen?
    Das ergab sich einfach so. Wenn man schreibt, möchte man gelesen werden.

    Wie haben Sie einen Verlag gefunden?
    Über meinen Literaturagenten.

    Wie viel Zeit räumen Sie dem Schreiben bzw. wie binden Sie es in Ihren Alltag ein? Gibt es einen bestimmten Rhythmus?
    Gleich morgens für drei, vier oder fünf Stunden sitze ich am Schreibtisch. Ich bleibe aber auch wenn ich nicht schreibe immer „auf Empfang“, das heißt, dass ich eigentlich die ganze Zeit über meinen Roman nachdenke.

    Leben Sie davon oder haben Sie noch einen anderen Beruf?
    Ich lebe davon.

    Vermitteln Sie Ihre (Schreib-)Kenntnisse und Erfahrungen z. B. in Form von Kursen weiter?
    Ich arbeite zurzeit an einem online-Schreibkurs, der ganz individuell auf den Kursteilnehmer zugeschnitten sein soll und viel mit Wahrnehmung, Intuition und Achtsamkeit zu haben wird. Wer schreiben will, muss seine Sinne schärfen, den Geist verfeinern, von routinierter Wahrnehmung zu einem erweiterten Blick kommen. Das möchte ich gern vermitteln. Mir geht es weniger um Technik als um die Seele und Persönlichkeit des Schreibenden. Mehr Info unter www.tanjawekwerth.de

    Welchen Stellenwert nimmt das Schreiben bei Ihnen ein?
    Es gehört zu mir. Ich muss essen, ich muss trinken, ich muss atmen. Und ich muss schreiben. Wenn ich nicht schreibe, geht es mir nicht gut.

    Was machen Sie, wenn Ihnen mal nichts einfällt? Haben Sie Tricks/Übungen gegen Schreibblockaden?
    Schreibblockaden haben mit Leistungsdruck zu tun. Und mit der Tatsache, dass Menschen keine Maschinen sind und sich „leerschreiben“ können. Wenn es mir so geht, dann ziehe ich mich bewusst vom Schreiben zurück, ich mache eine schöne Reise oder genieße meinen Garten. Ich gehe spazieren und ruhe aus. Oft kriege ich auch Koch-Attacken, dann freuen sich meine Familie und der Freundeskreis. Schreiben hat etwas mit Fließen zu tun und wenn man es forcieren will, kommt nichts dabei heraus (bei mir jedenfalls nicht). Es gibt da allerdings auch andere Theorien. Jeder muss das für sich selbst klären.

    Haben Sie noch andere Hobbys / Interessen?
    Reisen, mein Garten. Und lesen natürlich, oft drei Bücher gleichzeitig. Ich stelle übrigens per Videoclip auf dem TV-Web-Portal www.lettra.de die Neuerscheinungen in der Bücherwelt vor. Da muss ich mich durch Vieles hindurchlesen. Aber das macht mir riesigen Spaß.

    Wie verbringen Sie Ihren Urlaub?
    Mit meiner Familie. Ich liebe das Meer. Schade, dass Berlin nicht am Mittelmeer liegt, dann wäre es die perfekte Stadt.

    Was wünschen Sie sich für die Zukunft; welche Pläne haben Sie noch?
    Ich würde meine Romane gern verfilmt sehen. (Aber welcher Autor will das nicht???)



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    Buchvorstellungen - eine Auswahl


  • Mitternachtsmädchen


  • Inhalt:
    Sommer, 1941: An der Küste von Kilborough in England ist ein Mädchen in einer äußerst wichtigen Mission unterwegs. Es wirft seine dreizehnte Flaschenpost in die Fluten - in der unerschütterlichen Hoffnung und Gewissheit, damit zu seiner Zwillingsschwester Kontakt aufnehmen zu können: "Liebe Schwester, dies ist die dreizehnte Flaschenpost, die ich Dir schicke. Dreizehn soll eine Unglückszahl sein. Ich glaube nicht an diese Art von Unglück. Und Du? (...) Unsere Mutter erzählt mir immer die Geschichte von uns beiden. Inzwischen nicht mehr so oft, denn ich kenne sie zu gut. (..) Das nächste Mal werde ich Dir schreiben, warum wir die "Mitternachtsmädchen" sind. Klingt es nicht alles wie ein wunderschönes Märchen? Ich vermisse Dich sehr, mit jedem Tag mehr. O bitte, erhalte diesen Brief und komm bald zu mir. Ich warte auf Dich im Old Inn. In Liebe, Deine Schwester May"

  • Esthers Garten


  • Inhalt:
    Könnte das Leben nicht ganz anders sein? Aufregender? Spannender? Die Studentin Elisabeth jedenfalls ist mit dem ihren höchst unzufrieden. Da lernt sie den liebenswerten Pensionär Otto kennen, der in ihrem Haus wohnt und ihr seine Geschichte erzählt: Einst arbeitete er als Gärtner im Haus der schönen Esther, die er glühend verehrte und bewunderte. Niemals hat er jene Frau vergessen, die Berlin Ende der dreißiger Jahre verlassen musste und für ihn der Inbegriff von Schönheit und Lebenskunst war. Bis zum heutigen Tag hat er ihr Bild in seinem Herzen bewahrt. Während Otto erzählt, erliegt Elisabeth immer mehr Esthers Faszination und trifft schließlich eine Entscheidung, die ihr Leben verändert ...

  • Kolumnen: Tanjas Welt


  • Inhalt:
    Mit einem kleinen Augenzwinkern und viel Humor erzählt Tanja Wekwerth von den ganz alltäglichen Situationen, die jeder kennt: Da geht es um den Kampf mit kleinen Kindern an der Supermarktkasse, um die Tücken des Ausverkaufs und vieles mehr. Geschichten aus dem Leben – launig, witzig und manchmal richtig weise! Zum Beispiel:




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